Ein echter Diesel-Geländewagen mit Leiterrahmen, Untersetzung, Seilwinde und umfangreicher Serienausstattung für 41.850 Euro zuzüglich Überführung. Kein Tippfehler. Kein Aktionspreis. Der aktuelle Grundpreis. Während Ineos für den Grenadier über 72.000 Euro aufruft und Jeep den Wrangler hierzulande nur noch als Benziner oder Plug-in-Hybrid anbietet, stellt ein chinesischer Hersteller mit über 70 Jahren Geschichte genau das Auto in die Lücke, das sich Jäger, Förster und Offroad-Fans seit Jahren zurückwünschen. Zeit für eine ehrliche Kaufberatung – mit allem, was der BAW 212 T01 kann. Und allem, was er nicht kann.

Was ist der BAW 212 T01 überhaupt?
BAW steht für Beijing Automobile Works, einen der ältesten Autobauer Chinas mit Wurzeln im Jahr 1951. Der 212 ist dort eine Legende: Der Urahn BJ212 – damals schlicht „Beijing Jeep“ genannt – wurde über sechs Jahrzehnte mehr als 2,5 Millionen Mal gebaut und diente Militär, Behörden und Bauern gleichermaßen. Der neue 212 T01 ist die komplett neu entwickelte Generation dieses Klassikers, 2024 in China gestartet und seit dem Deutschland-Start zur IAA Mobility 2025 auch hierzulande erhältlich.
Den Vertrieb übernimmt Indimo Automotive, ein auf chinesische Marken spezialisierter Importeur mit einem Netz von rund 220 angeschlossenen Handelspartnern. Das bedeutet: deutsche Fahrzeugpapiere, regulärer Händlerverkauf, Werkstattpartner und eine organisierte Ersatzteilversorgung. Kein Grauimport-Abenteuer, sondern ein offizielles Angebot für den deutschen Markt.
Der Preis: 41.850 Euro – und eine kleine Verwirrung
Zum Marktstart wurde der 212 breit mit 39.995 Euro beworben, und diese Zahl geistert bis heute durch Händlerseiten und Medienberichte. Auf der offiziellen deutschen Verkaufsseite steht aktuell jedoch ein Grundpreis von 41.850 Euro inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführungs- und Bereitstellungskosten. Wer also mit dem alten Kampfpreis im Kopf zum Händler geht, sollte sich auf rund zwei Tausender mehr einstellen – und sich den tatsächlichen Endpreis schriftlich geben lassen.
Am Gesamturteil ändert das wenig: Auch für 41.850 Euro bleibt der T01 einer der günstigsten echten Diesel-Geländewagen auf dem deutschen Markt.

Technik: Alte Schule, gut gemacht
Der T01 ist ein Geländewagen klassischer Bauart – und das ist als Kompliment gemeint. Leiterrahmen, zuschaltbarer Allradantrieb mit Hinterradantrieb im normalen Straßenbetrieb, Geländeuntersetzung, Bergabfahrhilfe und zehn Fahrmodi mit All-Terrain-System. Dazu kommen serienmäßig eine Seilwinde an der Front und ein elektrisch verstellbarer Arbeitsscheinwerfer. Das ist kein Lifestyle-SUV mit Plastik-Unterfahrschutz, sondern ernst gemeintes Arbeitsgerät.

Angetrieben wird der 4,70 Meter lange Fünftürer von einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 122 kW beziehungsweise 166 PS und 410 Nm Drehmoment. Geschaltet wird über eine Achtstufen-Automatik. Einen Benziner gibt es in Deutschland derzeit nicht, ein Plug-in-Hybrid soll später folgen.
Die wichtigsten Daten im Überblick
- Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, 122 kW / 166 PS, 410 Nm
- Getriebe: 8-Gang-Automatik
- Antrieb: Zuschaltbarer Allrad, Untersetzung, 10 Fahrmodi mit All-Terrain-System
- Abmessungen: 4,70 m lang, 1,90 m breit, 1,94 m hoch
- Leergewicht: ca. 2.310 kg
- Tankinhalt: 80 Liter
- Geländewerte: Böschungswinkel 40° vorn und 36° hinten, Bodenfreiheit 25,0 cm
- Anhängelast: 2.500 kg gebremst, 750 kg ungebremst, 100 kg Stützlast
- Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
- Verbrauch: 8,5 l/100 km nach WLTP
- CO₂-Ausstoß: 244 g/km, CO₂-Klasse G
- Preis: 41.850 Euro inkl. MwSt., zuzüglich Überführung und Bereitstellung
- Garantie: Laut offizieller Angebotsseite 3 Jahre ohne Kilometerbegrenzung plus Mobilitätsgarantie, verlängerbar um bis zu drei weitere Jahre
Ausstattung: Vollausstattung statt Aufpreis-Bingo
Hier wird es fast absurd. Für knapp 42.000 Euro gibt es elektrisch verstellbare Vordersitze mit Heizung und Lüftung, ein Multifunktionslenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Glasschiebedach, elektrisch ausfahrende Trittbretter, LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Keyless Entry und eine 360-Grad-Kamera. Dazu kommen ein 10,25-Zoll-Digitalcockpit, DAB-Radio, acht Lautsprecher und ein großer zentraler Touchscreen.

Viele Klimafunktionen und Offroad-Hilfen lassen sich weiterhin klassisch über Schalter und Kipptasten bedienen. Das passt zum Charakter des Autos deutlich besser als ein Menü-Marathon auf dem Touchscreen.
Ein Fragezeichen bleibt beim Thema Smartphone: Apple CarPlay und Android Auto tauchen in der offiziellen Ausstattungsliste des T01 nicht eindeutig auf. Erste Tester mussten sich mit nachgerüsteten Dongle-Lösungen behelfen. Beim neuen Pickup-Bruder sind beide Systeme dagegen ausdrücklich gelistet. Wer darauf Wert legt, sollte die Smartphone-Anbindung bei der Probefahrt am konkreten Fahrzeug prüfen – und nicht allein auf Werbeformulierungen wie „nahtlose Smartphone-Integration“ vertrauen.
Fahren: Erstaunlich erwachsen
Erste Tests deutscher Kollegen zeichnen ein überraschend positives Bild. Auf der Straße fährt der T01 für einen Leiterrahmen-Geländewagen komfortabel, die Karosserie wirkt solide und der Diesel grummelt gutmütig. Akustisch ist er allerdings deutlich präsenter als in einem glattgebügelten Straßen-SUV.
Die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h sagt ehrlich, wofür dieses Auto gebaut wurde: nicht für die linke Spur, sondern für Feldwege, Rückegassen und den Anhänger dahinter. Mit 2,5 Tonnen gebremster Anhängelast reicht der T01 für viele Arbeitsanhänger und leichtere Pferdegespanne. Wer regelmäßig schwere Zwei-Pferde-Anhänger oder 3,5 Tonnen ziehen muss, braucht jedoch ein anderes Zugfahrzeug.
Im Gelände spielt der 212 seine Bauart aus: gute Achsverschränkung, souveräne Traktion und eine serienmäßige Winde für den Fall, dass auch der Allrad irgendwann kapituliert. Einziger Wermutstropfen ab Werk: Die montierten Chao-Yang-Reifen sind nicht das Ende der Fahnenstange. Wer regelmäßig ernsthaft ins Gelände fährt, sollte einen Satz hochwertiger AT- oder MT-Reifen ins Budget einplanen.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer und Probefahrer berichten
Der BAW 212 ist noch zu neu auf dem deutschen Markt, um bereits von belastbaren Langzeiterfahrungen sprechen zu können. Trotzdem tauchen in Foren und ersten Besitzerberichten einige Punkte wiederholt auf. Das Bild ist dabei keineswegs eindeutig negativ oder positiv: Viele Fahrer sind vom Fahrgefühl und den Geländeeigenschaften überrascht, entdecken im Alltag aber auch Schwächen, die auf dem Datenblatt nicht stehen.
Kofferraum: Außen groß, innen überraschend knapp
Ein häufiger Kritikpunkt ist der Kofferraum. Mehrere Nutzer im ChinaAutoForum beschreiben ihn als kleiner, als es die üppige Außenlänge von 4,70 Metern erwarten lässt. Für den normalen Einkauf reicht der Platz, bei größeren Hunden, Urlaubsgepäck oder sperriger Ausrüstung kann es jedoch eng werden. Teilweise wird bereits über dauerhaft umgelegte Rücksitze oder eigene Ladebodenlösungen nachgedacht.

Ganz einig ist sich die Praxisgemeinschaft allerdings nicht: Im Off-Road-Forum wird das Platzangebot angesichts der Bauweise als angemessen bezeichnet. Die neigungsverstellbare und geteilt umklappbare Rücksitzlehne schafft zusätzliche Flexibilität. Wer regelmäßig Hundeboxen, Jagdausrüstung oder viel Reisegepäck transportiert, sollte trotzdem nicht nur eine Probefahrt machen, sondern gleich mit Maßband und typischem Gepäck beim Händler auftauchen.
Fahrkomfort: Besser als erwartet – aber kein Kurvenräuber
Beim Fahrwerk gehen die Eindrücke auseinander. Ein erfahrener Geländewagenfahrer berichtet von einem satten Fahrgefühl, wenig Wankbewegung und bequemen Sitzen. Auch der Motor wird als ausreichend kräftig und die Automatik als sauber schaltend beschrieben. Ein aktueller Autobahntest über rund 1.000 Kilometer bestätigt den überraschend guten Langstreckenkomfort: Selbst bei hohem Tempo läuft der 212 stabil geradeaus, kurze Fahrbahnunebenheiten werden ordentlich verarbeitet und der Diesel bleibt bei gleichmäßiger Fahrt akustisch im Hintergrund.
Ein deutscher Besitzer kritisiert dagegen den geringen Seitenhalt der Vordersitze. Besonders in schnell gefahrenen Autobahnkurven müsse man sich stärker abstützen, als einem lieb ist. Kurze Bodenwellen könnten in solchen Situationen zusätzlich Unruhe ins Auto bringen. Das ist kein Widerspruch zum grundsätzlich guten Komfort, sondern erinnert daran, was der 212 ist: ein hoch bauender Geländewagen mit Starrachsen und kein tiefer Straßen-SUV. Bei Autobahntempo fallen außerdem ab etwa 120 km/h deutliche Windgeräusche auf.
Verbrauch: Der deutsche Diesel bleibt erstaunlich vernünftig
Beim Verbrauch sind die deutschen Erfahrungen bislang erfreulicher als manche internationalen Berichte vermuten lassen. Ein Besitzer meldete nach einer Urlaubsfahrt einen Bordcomputerwert von 8,6 Litern je 100 Kilometer, obwohl er auf der Autobahn längere Zeit mit 130 bis 140 km/h unterwegs war. Ein unabhängiger Praxistest kam auf 8,9 Liter im gemischten Alltag, 9,4 Liter bei überwiegend 100 bis 120 km/h und 10,6 Liter bei schneller Autobahnfahrt.
Deutlich durstiger fällt ein Besitzerbericht aus den Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Dort werden 14 bis 15 Liter je 100 Kilometer und rund 450 bis 550 Kilometer Reichweite pro Tankfüllung genannt. Das Fahrzeug wurde allerdings auch intensiv in den Dünen bewegt. Zudem können sich Motorisierung, Abstimmung, Klima und Fahrprofil von der deutschen Dieselversion unterscheiden. Der Wert ist deshalb interessant, aber nicht direkt auf den hier angebotenen T01 übertragbar.
Gelände: Viel Vertrauen für vergleichsweise wenig Geld
Gerade abseits befestigter Straßen fallen die Rückmeldungen auffallend positiv aus. Ein Besitzer aus den Emiraten lobt den überraschend kleinen Wendekreis, die geringe Seitenneigung und die gute Beherrschbarkeit beim Rangieren. Bei zügigen Fahrten durch die Dünen habe sich der 212 souverän geschlagen und subjektiv mehr Vertrauen vermittelt als sein zuvor gefahrener zweitüriger Mitsubishi Pajero.

Auch deutsche Tester berichten von guter Achsverschränkung, hoher Traktion und einer Karosserie, die selbst auf unebenem Untergrund weder knistert noch knarzt. Die serienmäßigen Chao-Yang-Reifen bleiben jedoch ein wiederkehrender Kritikpunkt. Ein Nutzer bemerkte eine Unwucht beziehungsweise mögliche Standplatten und plante ohnehin den Wechsel auf andere Reifen. Wer den 212 wirklich im Gelände einsetzen will, sollte bessere AT- oder MT-Reifen daher von Anfang an ins Budget aufnehmen.
Software und Verarbeitung: Gute Basis mit kleinen Baustellen
Beim Infotainment ist noch Luft nach oben. Nutzer berichten von teilweise trägen Reaktionen des Touchscreens und Schaltflächen, die genauer getroffen werden müssen als erwartet. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren je nach Fahrzeug und Adapterlösung, aber nicht immer so reibungslos wie eine fest integrierte Werkslösung. Ein Besitzer mit rund 9.000 Kilometern beschreibt den mitgelieferten USB-Dongle als wenig überzeugend und hofft auf ein angekündigtes Software-Update.
Auch bei der Auslieferungsqualität lohnt ein genauer Blick. In einem Einzelfall wurden eine nicht optimal ausgeführte nachträgliche Hohlraumkonservierung, eine Reifenunwucht und vergleichsweise dünn wirkendes Karosserieblech erwähnt. Gleichzeitig fielen satt schließende Türen, eine solide Innenausstattung und ein insgesamt stabiler Fahreindruck positiv auf. Solche Beobachtungen sind noch keine Serienmängel, gehören aber auf die Checkliste bei der Fahrzeugübergabe.

Das vorläufige Praxisfazit: Der BAW 212 scheint tatsächlich mehr zu können, als sein Preis und seine unbekannte Marke zunächst vermuten lassen. Er fährt komfortabler und erwachsener als viele klassische Geländewagen, überzeugt im Gelände und hält den Dieselverbrauch im Rahmen. Die Kehrseite sind ein überraschend knapper Kofferraum, wenig Seitenhalt in den Sitzen, eine noch nicht ganz ausgereifte Smartphone-Integration und offene Fragen zur langfristigen Service- und Teileversorgung. Genau deshalb ist die ausführliche Probefahrt bei diesem Auto kein freundlicher Vorschlag, sondern Pflicht.
Für wen lohnt sich der BAW 212 T01?
Die Zielgruppe ist glasklar: Jäger, Land- und Forstwirte, Pferdebesitzer, Offroad-Fans und alle, die ein ehrliches Arbeitsgerät suchen und keinen Image-Kauf. Der T01 besetzt eine Lücke, die viele etablierte Hersteller freiwillig geräumt haben.
Ein Toyota Land Cruiser oder eine Mercedes G-Klasse sprengen schnell das Budget, der Jeep Wrangler kommt nicht mehr als Diesel, der Ineos Grenadier kostet fast das Doppelte und der Suzuki Jimny ist als Neuwagen nur noch eingeschränkt beziehungsweise nicht mehr regulär erhältlich. Bleibt unter anderem der KGM Rexton als preislich näher liegender Konkurrent – der ist allerdings deutlich stärker als komfortabler SUV und weniger als kompromissloser Geländewagen positioniert.
Die Risiken – ohne Schönfärberei
Bei aller Begeisterung: Ein paar Punkte gehören auf den Tisch, bevor die Unterschrift unter den Kaufvertrag wandert.
- Wiederverkaufswert: Eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Marke ohne belastbare Gebrauchtwagenhistorie bleibt ein Restwert-Risiko. Niemand kann seriös vorhersagen, was ein 212 in fünf Jahren wert sein wird.
- Garantie: Die offizielle Angebotsseite nennt drei Jahre ohne Kilometerbegrenzung. Da einzelne aktuelle Quellen abweichende Kilometergrenzen nennen, sollten Käufer die vollständigen Garantiebedingungen vor Vertragsabschluss schriftlich erhalten.
- Anhängelast: 2.500 kg gebremst reichen für viele Einsätze, machen den T01 aber nicht zum vollwertigen 3,5-Tonnen-Zugfahrzeug.
- Verbrauch und CO₂: 8,5 Liter nach WLTP sind für 2,3 Tonnen mit Leiterrahmen nicht überraschend. Im Alltag dürften je nach Einsatz eher 9 bis 10 Liter realistisch sein. Die CO₂-Klasse G sorgt zudem für eine entsprechend hohe Kfz-Steuer.
- Lieferfähigkeit: Interessenten sollten beim Händler nach tatsächlich verfügbaren Lagerfahrzeugen und verbindlichen Lieferterminen fragen. Aussagen über Wartelisten oder kurzfristige Verfügbarkeit können sich schnell ändern.
- Smartphone-Anbindung: CarPlay und Android Auto sind beim T01 nicht eindeutig dokumentiert. Vor dem Kauf unbedingt am konkreten Fahrzeug testen.
- Sicherheit: Eine aktuelle unabhängige Euro-NCAP-Bewertung für den BAW 212 liegt bislang nicht vor. Umfangreiche Ausstattung ersetzt keinen europäischen Crashtest.
- Service und Ersatzteile: Der Vertrieb ist offiziell organisiert, dennoch muss sich in der Praxis erst zeigen, wie schnell spezielle Ersatzteile nach mehreren Jahren tatsächlich verfügbar sind.
Der Bruder mit Ladefläche steht in den Startlöchern



Wer eher Ladefläche als Kofferraum braucht, bekommt bald eine interessante Alternative: Der BAW 212 Pickup ist bereits auf der offiziellen deutschen Angebotsseite gelistet. Der eigentliche Marktstart ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Der 5,47 Meter lange Doppelkabiner erhält einen 2,3-Liter-Diesel mit 190 PS und 500 Nm und wird derzeit mit einem Grundpreis von 41.995 Euro geführt. Beim Pickup nennt der Importeur ausdrücklich Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse plus Zentralsperre sowie Apple CarPlay und Android Auto. In China wurden außerdem bereits eine Softtop- und eine dreitürige Variante gezeigt. Die 212-Familie dürfte also weiter wachsen.

Fazit: Interessantes Angebot für Wagemutige Off-Roadler

Wer ein Arbeitsgerät für Wald, Feld und Anhänger sucht und mit dem Restwert-Risiko einer jungen Marke auf dem deutschen Markt leben kann, bekommt hier eines der preislich attraktivsten Angebote im Segment. Wer dagegen ein Prestige-Objekt, garantierte Smartphone-Integration, 3,5 Tonnen Anhängelast oder eine jahrzehntelang belegte Gebrauchtwagenhistorie erwartet, muss woanders suchen – und wahrscheinlich deutlich mehr bezahlen.
Unsere Empfehlung: Probefahrt machen, Endpreis, Garantiebedingungen und Smartphone-Anbindung schriftlich bestätigen lassen – und vorher ehrlich prüfen, ob 2,5 Tonnen Anhängelast für den eigenen Einsatz reichen.
Galerie: BAW 212










Wie siehst du den BAW 212 T01: mutiger Geheimtipp für echte Geländewagen-Fans – oder wäre dir das Risiko der jungen Marke trotz des starken Preises zu groß?
Meinung kommentierenDer BAW 212 T01 wird aktuell mit einem Grundpreis von 41.850 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten. Überführungs- und Bereitstellungskosten kommen noch hinzu.
Der Geländewagen besitzt einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 166 PS und 410 Nm Drehmoment. Geschaltet wird über eine Achtgang-Automatik.
Der BAW 212 T01 darf bis zu 2.500 Kilogramm gebremst und 750 Kilogramm ungebremst ziehen. Die Stützlast beträgt 100 Kilogramm.
Apple CarPlay und Android Auto sind in der offiziellen Ausstattungsliste des T01 nicht eindeutig ausgewiesen. Käufer sollten die Smartphone-Anbindung deshalb bei der Probefahrt am konkreten Fahrzeug testen. Drittanbieter Adapter sind zumindest für Apple CarPlay vorhanden.
Die offizielle Angebotsseite nennt drei Jahre Fahrzeuggarantie sowie eine Mobilitätsgarantie. Die genauen Bedingungen und mögliche Kilometergrenzen sollten Käufer vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen.
Ja. Der BAW 212 T01 setzt auf einen Leiterrahmen, zuschaltbaren Allradantrieb, Geländeuntersetzung, zehn Fahrmodi und eine serienmäßige Seilwinde.
Indimo Automotive GmbH ist der offizielle Importeur und Generalvertrieb für Fahrzeuge der Marke BAW (Beijing Automobile Works) in Deutschland und Europa. Eine Übersicht der Händler ist hier zu finden.
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