Der Gebrauchtwagen-Check für angehende Aristokraten –Erste Generation (2008–2012) | 6.0 W12 Biturbo | 610 PS
Es gibt Autos, die fährt man. Und es gibt den Bentley Continental Flying Spur Speed – den bewohnt man. Während Normalsterbliche sich über die Frage „Diesel oder Benziner?“ den Kopf zerbrechen, stellt sich beim Flying Spur Speed nur eine Frage: Reicht der Platz in der Garage neben dem Polo?
God Save the W12 – Eine Einführung
Denn hier reden wir über 5,30 Meter handgefertigte britische Noblesse mit einem 6,0-Liter-W12-Biturbo unter der Haube, der mit 610 PS und 750 Nm Drehmoment aufwartet. Das Ding beschleunigt 2,5 Tonnen Leergewicht in 4,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h. Her Majesty wäre not amused – sondern deeply impressed.

Der Speed wurde 2008 als Topmodell des Continental Flying Spur eingeführt. Gegenüber dem „normalen“ Flying Spur (560 PS, der Arme) bietet er 50 PS mehr, eine schärfere Fahrwerksabstimmung und Keramik-Bremsscheiben. Insgesamt wurden nur ca. 1.155 Einheiten des Speed in den Modelljahren 2009 und 2010 produziert – danach lief er in kleinen Stückzahlen bis 2012 weiter. Man könnte sagen: Der Speed ist seltener als ein pünktlicher ICE.
Neu lag der Preis bei rund 200.000 Euro. Heute bekommt man dieses automobile Meisterwerk für den Preis eines gut ausgestatteten VW Touareg. Klingt nach dem Deal des Jahrhunderts? Nun ja – lesen wir erst mal weiter. Denn wie jeder Earl weiß: Noblesse oblige – und Unterhalt auch.
Technische Daten – Was unter der Motorhaube schlummert
Continental Flying Spur Speed (2008–2012)
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Zum Vergleich: Der „normale“ Continental Flying Spur leistet 560 PS bei 650 Nm. Der Speed bietet also nicht nur mehr Dampf, sondern auch ein überarbeitetes Fahrwerk mit strafferer Dämpfung, größere Bremsen und dezente optische Unterschiede wie dunklere Kühlergrill-Lamellen und Speed-Badges. Subtil wie ein Butler, der diskret auf Ihren leeren Champagner-Kelch deutet.
Schwachstellen – Wo Seiner Lordschaft der Schuh drückt
Basierend auf Community-Erfahrungen von 6SpeedOnline, VW Vortex und diversen Spezialisten-Werkstätten. Denn auch der britische Adel hat seine Skelette im begehbaren Kleiderschrank.
Luftfederung (CDC-System) – Das Kronjuwel der Reparaturrechnungen
Das mit Abstand häufigste und teuerste Problem. Die Luftfederbeine bestehen aus flexiblen Gummibälgen, die mit der Zeit spröde werden und undicht werden. Das klassische Symptom: Der Bentley steht morgens vorne tiefer als hinten – als hätte er sich über Nacht vor dem Geldautomaten verbeugt.
- Luftfederbein-Austausch: ca. 2.500–3.200 € pro Stück (Bentley-Dealer), immer paarweise
- Kompressor-Defekt durch Überlastung bei undichten Bälgen: 1.500–2.500 €
- Komplette Luftfederung erneuern: bis zu 16.000 € beim Händler
- Tipp: Arnott bietet Aftermarket-Lösungen für ca. 50% des Dealer-Preises
- Beim Parken: Luftfederung auf niedrigste Stufe stellen – entlastet die Bälge

Vakuumleitungen – Der stille Mörder
Ein Klassiker der frühen Continental-Plattform und Dauerbrenner in jedem Bentley-Forum. Die Vakuumleitungen verlaufen zum Teil über der Getriebeglocke, wo sie durch Motorhitze spröde werden und reißen. Das Problem: Die Wastegates der Turbolader werden per Vakuum gesteuert. Kein Vakuum = kein Ladedruck = ein 610-PS-Auto, das sich anfühlt wie ein müder Corgi.
- Symptome: Leistungsverlust, unrunder Leerlauf, hoher Verbrauch, kein Ladedruck
- Diagnose: Rauchtest (Smoke Test) – IMMER vor Austausch anderer Teile!
- Frühe Baujahre (2005–2007, nicht Speed): Berüchtigte Position über dem Getriebe – Motor muss raus!
- Ab ca. 2007/2008: Vakuumleitungen verlegt – einfacher zugänglich, aber immer noch anfällig
- DIY-Lösung aus Foren: Kupferrohr-Bypass statt OEM-Kunststoffleitungen
Zündspulen (Coil Packs) – Zwölf Zylinder, zwölf Chancen zu versagen
Der W12 hat – Überraschung – zwölf Zündspulen. Und die versagen mit zunehmendem Alter zuverlässig. Das Ergebnis ist ein unrunder Leerlauf, der klingt, als würde der Motor God Save the King in Moll summen.
- Defekte Zündspulen: häufigste Ursache für unrunden Leerlauf und Fehlzündungen
- Zündkerzen alle 4 Jahre bzw. 40.000 km wechseln (Bentley-Vorgabe)
- Zugang zu den hinteren Zündkerzen: extrem beengt. Bei frühen Continental Flying Spur (2005–2007) war teils ein Motor-Ausbau nötig – beim Speed (ab 2008) wurde der Zugang durch Plattform-Verbesserungen erleichtert, bleibt aber aufwändig und zeitintensiv.
- Kosten Zündkerzenwechsel komplett: 800–1.500 € (werkstattabhängig)
Elektronik – Mehr Sensoren als Buckingham Palace Kameras hat
Unter dem Bentley-Kostüm steckt im Grunde VW/Audi-Technik der Phaeton-Plattform. Das ist grundsätzlich positiv, denn die Bauteile sind erprobt. Aber: Auch ein 13–17 Jahre altes elektronisches System mit dutzenden Sensoren und Steuergeräten wird irgendwann zickig
- Motorkontrollleuchte (CEL): Dauergast bei höherer Laufleistung – oft Sensoren
- Batterie-Probleme: Zwei Batterien im Kofferraum (System- und Starterbatterie)
- Fensterheber: Typisches Bentley-Problem – erst Zischen, dann Totalausfall
- Diagnose nur mit VAG-kompatiblem Scan-Tool (Ross-Tech VCDS oder VAS 5054)
- OBD-Standard reicht bei Bentley nicht aus – viele Steuergeräte bleiben unsichtbar
Motor und Turbolader – Grundsolide, aber pflegebedürftig
Die gute Nachricht: Der W12 selbst ist ein robustes Stück VW-Ingenieurskunst, das auf dem VR6-Block basiert. Die schlechte Nachricht: Alles drumherum ist anfällig. Turbo-Ölleitungen, Dichtungen, Kühlsystem – die Peripherie will gepflegt werden wie der Rasen vor einem englischen Landhaus.
- Turbo-Ölzulaufleitung: Undichtigkeit ein bekanntes Problem
- Zylinderkopfdichtungen: Teuerster Worst-Case – Motor muss raus (Kosten: 8.000–15.000+ €)
- Kühlsystem: Kühlerlüfter prüfen, Kühlmittel auf Kontamination checken
- Radiator: Korrosion bei vernachlässigtem Kühlmittelwechsel
- Ölverbrauch: Leicht erhöht normal, aber auf starken Ölverbrauch achten
Bremsen – 2,5 Tonnen wollen gestoppt werden
Bei einem Leergewicht, das manchen Kleinwagen um das Doppelte übertrifft, sind die Bremsen naturgemäß stark beansprucht. Der Speed kam optional mit Keramik-Bremsscheiben – eine teure Angelegenheit, wenn sie fällig werden.
- Bremsscheiben + Beläge komplett: 3.000–8.000 € (Stahl) bzw. deutlich mehr (Keramik)
- Elektronische Parkbremse: Fehlermeldung „Parkbremse aktiv“ bei Defekt – Limp Mode
- Bremsmotoren hinten: Können festsitzen – Parkbremse löst nicht
- Bremsschläuche: Laut Spezialisten alle 5 Jahre tauschen
Sonstige Schwachstellen
- Lederpflege: Knarzen und Quietschen der Lederverkleidungen bei Temperaturwechsel
- Vorderer Stoßfänger: Kunststoff wird mit dem Alter spröde und reißt leicht
- Getriebe (ZF 6HP26): Grundsolide, aber Ölwechsel alle 60.000 km zwingend
- Allradsystem: Torsen-basiert, wartungsarm – aber Verteilergetriebeöl prüfen

Unterhaltskosten – Der Preis der Krone
Wie ein weiser Mann auf Reddit schrieb: „It was continuously going to the shop simply due to age.“ Das fasst es recht gut zusammen. Der Kaufpreis ist längst nicht das Thema – die laufenden Kosten sind es.
| Kostenposition | Geschätzte Kosten |
| Jährliche Inspektion (Freie Werkstatt) | 1.500–3.000 € |
| Jährliche Inspektion (Bentley-Dealer) | 3.000–5.000 € |
| Kfz-Steuer (Deutschland) | ca. 800–1.000 €/Jahr |
| Vollkasko-Versicherung | 2.500–5.000+ €/Jahr |
| Kraftstoff (15.000 km/Jahr, Ø22 l) | ca. 5.500 €/Jahr |
| Reifensatz (275er Runflat) | 1.500–2.500 € |
| Bremsenwartung (alle 30–50.000 km) | 3.000–8.000 € |
| Luftfederung (wenn fällig) | 4.000–16.000 € |
| Notgroschen für Überraschungen | 3.000–5.000 €/Jahr empfohlen |
Gesamtjährlicher Unterhalt realistisch: 10.000–18.000 € – ohne größere Reparaturen. Oder wie der Duke of Westminster es ausdrücken würde: „Peanuts, darling.“
Preisübersicht Gebraucht – Aristokratie zum Volkspreis
Die Wertverlust-Kurve des Flying Spur Speed gleicht dem Verlauf des britischen Pfunds nach dem Brexit: steil nach unten. Was einst 200.000+ Euro kostete, gibt es heute für den Preis eines gut ausgestatteten Golf GTI.
| Baujahr | Laufleistung | Preis (DE) | Zustand |
| 2008–2009 | 100.000–150.000 km | 20.000–30.000 € | Gut bis Mittel |
| 2008–2009 | 60.000–100.000 km | 28.000–40.000 € | Gut |
| 2010–2012 | 80.000–120.000 km | 30.000–45.000 € | Gut |
| 2010–2012 | 40.000–80.000 km | 38.000–55.000 € | Sehr gut |
| 2012 (Final) | < 50.000 km | 50.000–65.000 € | Top / Sammler |
Hinweis: Auf mobile.de und AutoUncle sind Continental Flying Spur (nicht Speed) ab ca. 20.000 € zu finden. Die Speed-Variante ist seltener und erzielt einen Aufpreis von 5.000–15.000 € gegenüber dem Basismodell gleichen Alters.

Kaufberatung – Die königliche Checkliste
Wer einen gebrauchten Flying Spur Speed in Erwägung zieht, sollte die folgende Checkliste so gewissenhaft abarbeiten, wie der Butler die Silber-Inventur. Denn bei einem falschen Kauf steht man schneller vor dem finanziellen Ruin als ein Earl nach einer Scheidung.
Vor der Besichtigung
- Komplettes Serviceheft verlangen – Lücken sind ein absolutes No-Go
- Bentley-Servicenetzwerk oder zertifizierte freie Werkstatt als Wartungspartner?
- Unfallfrei? Carfax/HPI-Check durchführen lassen
- VIN (Fahrzeug-Identifikationsnummer) prüfen: Beginnt mit SCBB…
- Rückrufe beim KBA oder direkt bei Bentley prüfen
Probefahrt – Mindestens 30 Minuten, besser 60
- Luftfederung: Vor dem Start alle vier Ecken auf gleichmäßige Höhe prüfen. Nach dem Start alle Modi durchschalten. Auf zischende Geräusche in den Radhäusern achten.
- Kaltstart: Startet der Motor sauber oder leiert er? Unrunder Leerlauf nach 30 Sekunden = Zündspulen oder Vakuumleitungen.
- Turbo-Ladedruck: Bei kräftiger Beschleunigung: Schiebt der Wagen gleichmäßig und kraftvoll? Stocken oder Ruckeln = Alarm.
- Getriebe: Schaltet die ZF-Automatik sanft und zügig? Im Sport-Modus und mit Schaltwippen testen.
- Bremsen: Elektronische Parkbremse testen. Warnleuchte auf dem Dashboard? Bremsleistung bei Vollbremsung prüfen.
- Elektronik: Alle Fensterheber, Sitzverstellung, Klimaautomatik, Navigation, Sitzheizung testen. Motorkontrollleuchte muss beim Start aufleuchten und dann erlöschen – fehlt sie, hat jemand die Birne entfernt!
Nach der Probefahrt
- Ölstand und Ölfarbe prüfen (hellbraun = frisch, schwarz/milchig = Problem)
- Kühlmittel auf Verfärbung oder Ölspuren kontrollieren
- Unter das Fahrzeug schauen: Ölflecken, Undichtigkeiten?
- Kofferraum: Beide Batterien auf Zustand prüfen
- UNBEDINGT: Professionelle Kaufprüfung durch Bentley-Spezialisten (ca. 200–500 €)
Empfehlung – Welchen Flying Spur Speed kaufen?
Die goldene Regel: Baujahr 2010–2012
Ab 2007/2008 wurden viele silent upgrades an der Continental-Plattform vorgenommen, insbesondere die Neuverlegung der berüchtigten Vakuumleitungen. Die späten Baujahre 2010–2012 gelten in den Communities als die ausgereiftesten Exemplare der ersten Generation.
Ideales Käuferprofil
| Perfekt für dich, wenn… | Finger weg, wenn… |
| Du eine Notreserve von 5.000–10.000 € hast | Der Kaufpreis dein gesamtes Autobudget ist |
| Du einen Bentley-Spezialisten in der Nähe hast | Die nächste Bentley-Werkstatt 200 km entfernt ist |
| Du 15.000+ km im Jahr fährst (gut für den Motor) | Das Auto 90% des Jahres in der Garage steht |
| Dir der Sound eines W12 Glückstränen entlockt | Du bei Spritpreisen nervös wirst |
| Du verstehst, dass Luxus seinen Preis hat | Du denkst „Billig gekauft = Schnäppchen“ |
Vergleich mit der Konkurrenz
| Kriterium | Flying Spur Speed | MB S 63 AMG (W221) | BMW 760Li (F02) | RR Ghost (2010) |
| Motor | 6.0 W12 Biturbo | 6.2 V8 Saug. | 6.0 V12 Biturbo | 6.6 V12 Biturbo |
| Leistung | 610 PS | 525 PS | 544 PS | 570 PS |
| 0–100 km/h | 4,8 s | 4,5 s | 4,6 s | 4,9 s |
| Vmax | 322 km/h | 250 km/h* | 250 km/h* | 250 km/h* |
| Gebrauchtpreis | 25–50k € | 20–40k € | 18–35k € | 45–75k € |
| Unterhalt/Jahr | 10–18k € | 6–12k € | 6–12k € | 12–20k € |
| Prestige-Faktor | ★★★★☆ | ★★★☆☆ | ★★★☆☆ | ★★★★★ |
| Exklusivität | ★★★★★ | ★★☆☆☆ | ★★☆☆☆ | ★★★★☆ |
* Elektronisch begrenzt. Beim Bentley: nicht begrenzt. Rule, Britannia.
Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken
- W12-Motor: Grundsolide Basis (VW-Technik), kultivierter Lauf, brachialer Vortrieb
- Handwerkskunst: In Crewe von Hand gefertigt – Leder, Holz, Chrom auf höchstem Niveau
- Allradantrieb: Souveräner Geradeauslauf und Traktion bei jedem Wetter
- Exklusivität: Nur ca. 1.155 Speed-Modelle (2009/2010) – seltener als ein Porsche 911 GT3
- Wertstabilität: Talsohle bei vielen Exemplaren erreicht – Potenzial als Youngtimer
- 322 km/h Vmax: Die schnellste Serienlimousine ihrer Zeit
Schwächen
- Unterhaltskosten: Auch eine günstig gekaufte Lordschaft verlangt fürstlichen Unterhalt
- Luftfederung: Achillesferse Nr. 1 – teuer und quasi unvermeidlich
- Motorraum-Zugang: W12 ist extrem eng verbaut – kleine Reparaturen werden zu großen
- Verbrauch: 18–25 Liter im Alltag – die Tankstelle wird zum zweiten Wohnsitz
- Ersatzteilpreise: Selbst mit VW-Technik im Herzen – es steht Bentley drauf, also kostet es wie Bentley
- Restwert: Massive Abschreibung – gut zum Kaufen, schlecht zum Verkaufen
Unsere Bewertung
Wie wir diese Bewertung ermitteln
Unsere Bewertungen folgen einem festen, gewichteten System mit sechs Kategorien – das für jedes Fahrzeug identisch angewendet wird. Die Gewichtung orientiert sich daran, was beim Gebrauchtwagenkauf wirklich zählt:
- Zuverlässigkeit (25 %) – Primärquelle: TÜV-Report-Mängelquote; liegen keine deutschen Prüfdaten vor, greifen wir auf britische MOT-Daten zurück. Ergänzt durch ADAC-Pannenstatistik und Auswertung von Nutzererfahrungen.
- Sicherheit (20 %) – Basis: Euro-NCAP-Gesamtbewertung zum Testzeitpunkt. Modifikator für serienmäßige Assistenzsysteme.
- Unterhaltskosten (20 %) – GDV-Typklassen, realer Testverbrauch (kein WLTP), Werkstattintervalle, Kfz-Steuer.
- Platzangebot & Alltag (15 %) – Kofferraumvolumen, Radstand, Fond-Beinfreiheit, Fachpresse-Konsens.
- Infotainment & Bedienung (10 %) – Konsens aus mindestens drei unabhängigen Fachmedien.
- Preis-Leistung (10 %) – Aktuelles Marktpreisniveau gängiger Gebrauchtwagenbörsen im Vergleich zur Fahrzeugklasse.
Der Gesamtscore ergibt sich als gewichteter Durchschnitt der sechs Kategorien. Alle Daten werden manuell recherchiert und geprüft.
Fazit – God Save Your Wallet

Wer sich einen Speed leisten kann (und damit meinen wir nicht den Kaufpreis, sondern den Unterhalt), bekommt ein Auto, das es in dieser Form nie wieder geben wird. Einen handgefertigten britischen Grand Tourer mit W12-Motor, permanentem Allrad und einer Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h – verpackt in eine viertürige Limousine, die mehr Leder enthält als eine Sattlerei in den Cotswolds.
Die goldenen Regeln lauten: Serviceheft lückenlos, Luftfederung gecheckt, Vakuumleitungen getestet, und immer – immer – eine Kriegskasse für unerwartete Reparaturen bereithalten. Dann belohnt dich der Flying Spur Speed mit einem Fahrerlebnis, das selbst den stoischsten Butler zum Lächeln bringt.
Unser Urteil: Kaufen – aber nur mit offenen Augen, dickem Portemonnaie und dem richtigen Spezialisten an der Seite. Und denk daran: In einem Bentley fährt man nicht einfach – man residiert.
Noch nicht genug gelesen? Hier der original US Bentley Continental Flying Spur (Speed) Prospekt.
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Diese Beratung basiert auf Recherchen aus Communities (6SpeedOnline, VW Vortex,,
motor-talk.de), Fachpresse (Autocar, Auto Bild), Spezialistenaussagen und realen Nutzererfahrungen.
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© automobile-news.de | Stand: Februar 2026
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