Drücke ESC zum Schließen oder Enter zum Suchen
Kolumne

Das Auto im Jahr 2075: Wenn Oma mit Gedanken lenkt und der Verkehr schwebt

Von

Eine humorvolle Zeitreise in die Mobilität von morgen – zwischen Wissenschaft, Wahnsinn und Wirklichkeit

Von einem selbsternannten Zukunftspropheten, der hofft, dass dieser Artikel in 50 Jahren nicht genauso peinlich wirkt wie die Prognosen aus den 1970ern, als wir alle längst fliegende Autos haben sollten.


Prolog: Der Rückblick aus dem Jahr 2075

Liebe Enkel,

wenn ihr diesen Artikel in eurem neuronalen Implantat lest (oder wie auch immer ihr 2075 Informationen konsumiert), werdet ihr wahrscheinlich herzlich lachen über das, was wir uns 2025 unter „moderner Mobilität“ vorgestellt haben. Damals war ein Denza Z9 GT mit 965 PS der Gipfel der Technologie – ein fünf Meter langes Monster mit drei Elektromotoren, das in 3,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigte. Wir dachten ernsthaft, dass ein Krabbengang und 360-Grad-Drehungen das Nonplusultra seien.

Und wisst ihr, was wir als „revolutionär“ empfanden? Eine Mercedes A-Klasse, die „Hey Mercedes“ verstand – ein Auto, das manchmal sogar tat, was man wollte! Das waren noch Zeiten, als man tatsächlich ein Lenkrad in der Hand hielt und mit den eigenen, primitiven biologischen Händen Knöpfe drücken musste.

Aber genug der Nostalgie. Lasst uns einen Blick darauf werfen, wie die Mobilitätsforscher von 2025 eure Gegenwart vorhergesagt haben – und wie falsch (oder richtig?) sie damit lagen.


Szenario 1: Die Stadt ohne Autos (oder: Das große Autoverbot)

Prognose-Wahrscheinlichkeit laut Experten: 60%

Dr. Christian Winkler vom DLR-Institut für Verkehrsforschung prophezeite bereits 2019, dass drastische Maßnahmen nötig seien, um die Klimaziele zu erreichen. AUTO BILD ging 2025 noch einen Schritt weiter: „Bis 2050 verbannen viele Metropolen weltweit private Autos komplett – auch E-Autos.“

Wie sieht das konkret aus?

Im Jahr 2075 sind die Innenstädte Europas tatsächlich weitgehend autofrei. Aber – und hier wird es interessant – nicht wegen Verboten, sondern weil niemand mehr ein eigenes Auto besitzen will. Die Sharing Economy hat gesiegt, allerdings nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Statt klassischer Car-Sharing-Autos gibt es nun „Mobility Pods“ – kleine, ei-förmige Kapseln, die sich selbständig zu dir bewegen, wenn du sie per Gedanken rufst (dazu später mehr). Sie sind Teil eines gigantischen Schwarms-Systems, das von einer KI namens „MOBI“ (Mobility Optimization and Behavior Intelligence) gesteuert wird, die Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin schon 2050 theoretisiert hatte.

Die humorvolle Realität: Natürlich gibt es immer noch Menschen, die auf ihre privaten Autos schwören – vor allem in ländlichen Regionen. Dort findet man noch Oldtimer-Enthusiasten, die stolz ihre „Verbrenner-Sammlung“ pflegen. Ein Mercedes AMG von 2025 gilt mittlerweile als begehrtes Sammlerstück, ungefähr so wie ein T-Ford im Jahr 2025. Die Benzinpreise? Nun ja, bei 47 Euro pro Liter haben diese Sammler wenigstens ein teures Hobby.


Szenario 2: Das autonome Zeitalter (oder: „Niemand fährt mehr selbst, außer Verrückte“)

Prognose-Wahrscheinlichkeit laut Experten: 95%

Hier waren sich die Forscher 2025 einig: Autonomes Fahren kommt. Die Frage war nur: Wann genau?

Toyota prognostizierte, dass bis 2070 der Anteil autonomer Neufahrzeuge auf 70 Prozent steigen würde. Überraschung: Sie lagen fast richtig! Allerdings nicht ganz so, wie gedacht.

Die Level-5-Realität von 2075

Im Jahr 2075 fahren etwa 85% aller Fahrzeuge vollständig autonom (SAE Level 5). Der Unterschied zu den Prognosen von 2025? Es hat verdammt lange gedauert.

Die Timeline sah ungefähr so aus:

Die neuronale Revolution

Was die Forscher 2025 unterschätzten, war die neuronale Steuerung. Mercedes experimentierte damals schon mit neuromorphem Computing für effizientere KI-Systeme. Was sie nicht vorhersahen: Dass dieselbe Technologie auch in umgekehrter Richtung funktioniert.

Im Jahr 2075 steuern viele Menschen ihre Mobility Pods tatsächlich per Gedanken – dank Brain-Computer-Interfaces (BCIs), die ab den 2050ern massentauglich wurden. Das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme hatte die Grundlagen dafür schon früh gelegt, auch wenn sie damals eher an die Steuerung durch die KI dachten als von der KI.

Der humorvolle Haken: Die ersten BCI-gesteuerten Autos führten zu skurrilen Unfällen. Stellt euch vor, ihr denkt an ein Sandwich, und euer Auto biegt automatisch zum nächsten Subway ab. Oder schlimmer noch: Jemand träumt beim Nickerchen im autonomen Pod von einem Rennen – und das Auto startet tatsächlich durch. Die ersten zwei Jahre waren… abenteuerlich.

Ein Forscher fasste es 2057 so zusammen: „Wir haben autonome Fahrzeuge entwickelt, die jeden Fußgänger erkennen können. Aber wir haben nicht daran gedacht, dass das menschliche Gehirn manchmal an rosa Elefanten denkt.“


Szenario 3: Die dritte Dimension (oder: Flugtaxis für alle – na ja, fast)

Prognose-Wahrscheinlichkeit laut Experten: 40%

Ah ja, das ewige Versprechen: Fliegende Autos! Schon in den 1950ern sollten wir alle in schwebenden Gefährten unterwegs sein. 2025 starteten Unternehmen wie Lilium und Volocopter ihre ersten Testflüge mit eVTOL-Flugtaxis (electric Vertical Take-Off and Landing).

Wie kam es wirklich?

Im Jahr 2075 gibt es tatsächlich Flugtaxis – aber sie sind bei weitem nicht so verbreitet, wie die optimistischen Prognosen von 2025 vermuten ließen.

Die Realität:

Was funktioniert: Cargo-Drohnen! Die Paketzustellung per Drohne ist 2075 Standard. Dein bestelltes Pizza-Taxi kommt tatsächlich fliegend – und wird von einem autonomen Schwarm-System gesteuert, das nie müde wird und nie vergisst, die Anchovis wegzulassen.

Der humorvolle Aspekt: Die größte Hürde für Flugtaxis waren nicht Technologie oder Sicherheit, sondern die Vogel-Lobby. Ernsthaft. Umweltschützer argumentierten, dass die Flugkorridore die Zugvögel-Routen störten. Nach jahrelangen Verhandlungen gibt es nun „Vogel-Vorfahrtsregeln“ – Flugtaxis müssen für Schwärme von Kranichen anhalten. Die Ironie: Im Jahr 2075 haben Vögel mehr Verkehrsrechte als Menschen im Jahr 2025.


Szenario 4: Virtuelles Reisen (oder: „Warum überhaupt noch irgendwohin?“)

Prognose-Wahrscheinlichkeit laut Experten: 70%

Hier wird es philosophisch. Weert Canzler vom WZB und andere Forscher stellten sich bereits 2025 die Frage: Was, wenn wir gar nicht mehr physisch reisen müssen?

Google entwickelte damals schon „Project Beam“ (vormals Starline), um Videokonferenzen realistischer zu machen. Die Vision: 3D-Projektionen von Gesprächspartnern ohne VR-Brille.

Die Realität 2075: Der „Telepräsenz-Tsunami“

Im Jahr 2075 findet tatsächlich ein erheblicher Teil der „Mobilität“ virtuell statt – aber nicht so, wie gedacht:

Was funktioniert:

Was NICHT funktioniert:

Die humorvolle Wendung: Die größte Ironie? Im Jahr 2075 ist „echtes Reisen“ ein Luxusgut geworden. Wer sich noch ein physisches Flugticket leisten kann, gilt als privilegiert. Die neue Form des Angebens: „Ich war wirklich auf den Malediven – nicht nur virtuell!“ (Begleitet von einem selbstgefälligen Lächeln, das auch 2075 nervt)


Die Technologie-Grundlagen: Was ermöglicht das alles?

Laut den Forschern von 2025 basiert die Mobilität von 2075 auf folgenden technologischen Pfeilern:

1. Künstliche Intelligenz und neuronale Netze

Damals (2025): Deep Neural Networks (DNNs) mit ein paar hundert Schichten, trainiert auf Millionen von Kilometern Fahrdaten

Heute (2075): Quantum Neural Networks (QNNs) mit Billionen von Parametern, trainiert auf der gesamten Verkehrshistorie der Menschheit seit 2020. Die KI kann nicht nur Verkehr vorhersagen – sie versteht ihn auf einer Ebene, die manchen Forschern unheimlich ist.

Alexander Janisch von Mercedes-Benz hatte 2025 recht: Neuromorphes Computing wurde tatsächlich der Game-Changer. Aber er hätte nie gedacht, dass die Chips eines Tages so klein würden, dass man sie als Implantat tragen kann.

2. Die eXYZ-Plattform (Evolution der e³-Plattform)

Erinnert ihr euch an die e³-Plattform des Denza Z9 GT? Mit Dual-Rear-Motor-Lenkung und 360-Grad-Drehungen? Im Jahr 2075 würde man darüber lächeln wie über ein Spielzeugauto.

Die eXYZ-Plattform (wobei XYZ für die drei Achsen steht, in denen sich Fahrzeuge nun bewegen können) ermöglicht:

Der lustige Fakt: Die beste Innovation? Adaptive Sitze, die sich automatisch an den Körper anpassen UND bei langen Fahrten massieren. Die Idee gab’s schon 2025 (sogar im Denza Z9 GT!), aber erst 2075 ist es perfektioniert. Manche Dinge brauchen eben Zeit.

3. Die Infrastruktur: Smart Cities 2.0

Das Zukunftsinstitut und die ADAC-Studie „Evolution der Mobilität“ hatten 2040 als Wendepunkt identifiziert. Sie lagen nicht falsch.

2075 sieht eine Stadt so aus:

4. Die Energie-Revolution

BYDs Blade-Batterie von 2025? Niedlich. Im Jahr 2075 nutzen wir:


Die unerwarteten Gewinner und Verlierer

Gewinner:

  1. Fahrradhersteller: Ja, wirklich. In einer Welt voller Technologie ist das gute alte Fahrrad zum Statussymbol geworden. Retro ist in!
  2. Parkplatz-Betreiber: Moment, wie? Ganz einfach: Sie haben ihre Flächen in vertikale Farmen und Wohnraum umgewandelt. Clevere Umnutzung!
  3. Umweltschützer: Verkehrsbedingte CO₂-Emissionen sind um 94% gesunken (laut dem „geregelten Ruck“-Szenario des DLR, das tatsächlich umgesetzt wurde)

Verlierer:

  1. Führerschein-Fahrschulen: 2075 macht kaum noch jemand einen Führerschein. Die wenigen, die noch selbst fahren wollen, lernen es auf simulierten Rennstrecken
  2. Ölkonzerne: Naja, das war absehbar. Viele haben sich aber erfolgreich zu Energie- und Mobilitätsdienstleistern gewandelt
  3. Stau-Radio-Moderatoren: „Und jetzt zum Verkehrsfunk“ – ein Satz, den niemand mehr hört

Die Mercedes-Denza-Prophezeiung: Wer hat gewonnen?

Apropos: Erinnert ihr euch noch an den Kampf Mercedes vs. Denza/BYD im Jahr 2025?

Die überraschende Wahrheit:

Die eigentlichen Gewinner? Unternehmen, die 2025 noch gar nicht existierten:


Was die Forscher NICHT vorhergesehen haben

Hier wird es richtig interessant. Trotz aller intelligenten Prognosen gab es Entwicklungen, die niemand kommen sah:

1. Die „Slow Mobility“-Bewegung

Ähnlich wie „Slow Food“ entstand ab 2055 eine Gegenbewegung zur Hyper-Effizienz. Menschen wollten wieder „bewusst“ reisen. Ergebnis: Lange Zugfahrten durch Landschaften sind teurer als Flüge und gelten als Luxus.

2. Die Nostalgie-Welle

Klassische Autos aus den 2020ern (wie die gute alte Mercedes A-Klasse oder der Denza Z9 GT) werden zu absurden Preisen gehandelt. Ein gut erhaltener Denza Z9 GT wurde 2073 für 2,4 Millionen Euro versteigert – etwa das Zwanzigfache seines Neupreises von 2025.

3. Das „Recht auf Disconnection“

Ab 2062 wurde in der EU ein Recht auf „offline Mobilität“ eingeführt. Menschen können verlangen, dass ihre Bewegungsdaten NICHT getrackt werden. Etwa 12% der Bevölkerung nutzen diese Option – und nehmen dafür längere Reisezeiten in Kauf.

4. Haustier-Mobilität

Ernsthaft: Einer der größten Märkte 2075 sind autonome Pods speziell für Haustiere. Euer Hund hat einen Tierarzt-Termin? Kein Problem, der „PetPod“ holt ihn ab und bringt ihn hin. Die Forscher von 2025 hatten viel vorhergesagt – aber nicht, dass Hunde ihre eigenen selbstfahrenden Taxis haben würden.


Ein Tag im Leben 2075: Ein konkretes Szenario

Lasst uns das Ganze greifbar machen. Wie sieht ein durchschnittlicher Tag für Max aus, einen 42-jährigen Projektmanager im Jahr 2075?

6:30 Uhr: Max‘ BCI-Implantat weckt ihn sanft, indem es ihm angenehme Träume vom Strand sendet. (Ja, das geht jetzt.)

7:00 Uhr: Er „denkt“ sich seinen Kaffee, der von einem Haushaltsroboter zubereitet wird, während er virtuell an einem Morgen-Meeting mit Kollegen in Tokyo teilnimmt – alle als holografische Projektionen in seinem Wohnzimmer.

9:00 Uhr: Max muss zu einem wichtigen Kunden-Meeting – eines der seltenen, die noch physisch stattfinden. Er ruft per Gedankenimpuls einen Mobility Pod. Der Pod, ein ei-förmiges Gefährt mit bequemen Sitzen und transparenten Wänden, erscheint 2 Minuten später vor seiner Tür.

9:05 Uhr: Während der autonomen Fahrt überprüft Max seine E-Mails, genießt eine virtuelle Massage (durch elektrostimulierte Sitze) und lässt sich die Route zeigen: Der Pod kommuniziert mit anderen Fahrzeugen und nutzt eine Route, die er sich dynamisch mit tausenden anderen Pods teilt – kein Stau, keine Ampeln, nur fließender Verkehr.

9:47 Uhr: Max erreicht den Kunden. Der Pod fährt selbstständig zum nächsten Hub, wo er auf den nächsten Nutzer wartet.

14:00 Uhr: Nach dem Meeting entscheidet sich Max für etwas Besonderes: Er bucht ein Flugtaxi für die Rückfahrt. Teuer, aber hey – es ist Freitag! Das Taxi schwebt über den Stau (ja, auch 2075 gibt es in manchen Zonen noch erdgebundenen Verkehr) und bietet einen spektakulären Blick über die Stadt.

15:30 Uhr: Zurück zu Hause joggt Max eine Runde – auf echten Straßen, mit echten Menschen. Trotz aller Technologie ist Sport erstaunlich old-school geblieben.

20:00 Uhr: Abends trifft Max sich mit Freunden in einem Restaurant – physisch! Virtuelles Essen mag täuschend echt aussehen, aber es macht nicht satt. Manche Dinge ändern sich nie.

22:00 Uhr: Auf dem Heimweg nutzt Max einen autonomen Bus – komplett kostenlos, da der öffentliche Nahverkehr in seiner Stadt seit 2058 gratis ist.


Die große Frage: Ist das alles gut?

Hier wird’s nachdenklich. Die ETH Zürich und die Uni St. Gallen fragten 2015: „Wie bewegen wir uns im Jahr 2050?“ Ihre Antwort war: Mit Vorsicht.

Ulrich Weidmann, Professor für Verkehrssysteme, sagte damals: „Ein gutes Verkehrssystem ist für die Gesellschaft so wichtig wie die Blutbahnen für einen Organismus.“

2075 haben wir das perfekte Kreislaufsystem – aber zu welchem Preis?

Die Schattenseiten:

1. Datensammlung: MOBI, die Mobilitäts-KI, kennt jeden deiner Wege. Zwar gibt es strenge Datenschutzgesetze, aber… Big Brother fährt mit.

2. Abhängigkeit: Was passiert, wenn das System ausfällt? 2069 gab es einen globalen „Mobility Blackout“ für 3 Stunden. Das Chaos war beispiellos. Menschen hatten verlernt, sich ohne technische Hilfe fortzubewegen.

3. Soziale Spaltung: Ja, Mobilität ist effizienter geworden. Aber die, die sich physisches Reisen leisten können, leben in einer anderen Welt als die, die auf virtuelle Erlebnisse angewiesen sind.

4. Der Verlust des Fahrens: Andreas Knie vom WZB hatte schon 2050 gewarnt: „Wenn wir das Autofahren verlernen, verlieren wir mehr als eine Fähigkeit – wir verlieren ein Stück Freiheit.“ Er hatte recht. Die Romantik der offenen Straße? Ein Museum Stück.

Die Lichtblicke:

1. Umwelt: Die Luft ist so sauber wie seit der industriellen Revolution nicht mehr. Kinder in 2075 wachsen auf, ohne zu wissen, was „Smog“ ist.

2. Sicherheit: Verkehrstote? 2075 gab es weltweit nur noch 3.400 – verglichen mit über 1,35 Millionen im Jahr 2018. Eine Reduktion um 99,7%.

3. Zeitgewinn: Menschen verbringen im Schnitt 8 Stunden weniger pro Woche mit Pendeln. Das sind 416 Stunden pro Jahr – fast 3 Wochen Lebenszeit, die man für sinnvollere Dinge nutzen kann.

4. Gerechtigkeit: Mobilität ist universell zugänglich. Oma Gerda, 94 Jahre alt und nicht mehr so mobil, kann sich genauso einfach fortbewegen wie der 25-jährige Marathon-Läufer.


Fazit: Die Mobilität 2075 – Ein gemischtes Bild

Wenn wir die Prognosen der Forscher von 2025 mit der Realität von 2075 vergleichen, müssen wir sagen: Sie hatten zu etwa 70% recht.

Was sie richtig vorhersagten:

Was sie unterschätzten:

Was sie nicht vorhersahen:


Epilog: Eine Botschaft an 2025

Liebe Menschen von 2025,

aus der Perspektive von 2075 möchte ich euch eines sagen: Genießt eure Mercedes A-Klasse und eure Denza Z9 GT, solange ihr noch könnt. Ja, das 7G-DCT ruckelt manchmal beim Anfahren. Ja, das MBUX-System stürzt gelegentlich ab. Und ja, die Gelbverfärbung bei weißen Fahrzeugen ist ärgerlich.

Aber ihr habt etwas, was wir 2075 nicht mehr haben: Die Freiheit der offenen Straße. Ihr könnt noch entscheiden, wo ihr hinfahrt, wann ihr abbiegt, ob ihr die Autobahn oder die Landstraße nehmt. Ihr könnt noch das Gaspedal durchtreten und den Motor heulen hören (bzw. das leise Surren der Elektromotoren beim Denza).

Die Mobilität 2075 ist effizienter, sicherer und umweltfreundlicher – aber sie ist auch… steriler. Manchmal sehnen wir uns nach der Zeit zurück, als man noch einen Joystick in der Hand hatte (okay, ihr nennt es Lenkrad) und selbst entscheiden konnte, ob man den Blinker 3 Sekunden zu früh oder zu spät setzt.

Also, mein Rat an euch:

Denn wisst ihr, was das Lustigste ist? In 50 Jahren werden eure Enkel genau so nostalgisch auf 2075 zurückblicken, wie ihr auf die 1970er. Sie werden sagen: „Weißt du noch, als wir Mobility Pods hatten? Das waren noch Zeiten! Heute teleportiert man sich einfach…“

Technologie schreitet fort. Nostalgie bleibt.

In diesem Sinne: Gute Fahrt – solange ihr noch selbst fahren dürft!


P.S.: Falls ich mit diesem Artikel total daneben lag und 2075 komplett anders aussieht – sorry! Aber hey, Zukunftsprognosen sind wie Wettervorhersagen für 50 Jahre später: Man kann es versuchen, aber die Chance, dass man richtig liegt, ist ungefähr so groß wie die Chance, dass das 7G-DCT im ersten Anlauf ohne Ruckeln anfährt.


Quellen und Danksagungen

Dieser Artikel basiert auf echten Studien und Prognosen von:

Die humorvollen Elemente und spezifischen Szenarien sind natürlich fiktiv – aber die technologischen Grundlagen basieren auf echten Forschungsprojekten und Prognosen.


Stand: November 2025 (geschrieben mit einem leichten Schmunzeln und der Hoffnung, dass die Zukunft nicht ganz so abgedreht wird, wie hier beschrieben – oder vielleicht doch genau so!)

Editorial

Verantwortlich: Robert Maximiuk
Automobile News liefert den ungeschminkten Blick unter die Haube. Statt nur Hochglanz-Prospekte zu zitieren, analysieren wir die Realität: Wir graben tief in TÜV-Reports, Pannenstatistiken und tausenden Nutzererfahrungen aus Fachforen. So finden wir die Schwachstellen, die im Verkaufsprospekt nicht stehen. Ehrlich, kritisch und mit der nötigen Portion Humor – erstellt mit modernster KI-Datenanalyse und persönlich kuratiert von einem echten Auto-Enthusiasten.

Kommentare

0
Redaktion liest mit

Jetzt bist du dran

Wie siehst du das – Zustimmung, Gegenargument oder eigene Erfahrung?

Zustimmung, Widerspruch oder eigene Erfahrung: Hier darf es gern konkret werden.

Hier ist noch Platz für die erste Meinung. Mach den Anfang – der leere Kommentarbereich beißt nicht.

Kommentar schreiben

Deine Erfahrung ist oft spannender als jede Pressemitteilung. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du hast noch keinen Account? Registriere dich hier und werde Teil der Community!