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Die S-Klasse von morgen, schon heute: Mercedes EQS

Die digitale Weltpremiere des Mercedes EQS geizt nicht mit Symbolik: Vom Himmel herab schwebt sie darnieder, die neue elektrische S-Klasse, genannt auch: Mercedes EQS. Er ist von einer anderen Welt möchte Mercedes damit wohl ausdrücken. Und wahrlich, zumindest optisch kommt er so daher. So wie die neue S-Klasse aus dem Jahr 2030 nur schon heute.

„Dieses Auto ist ein echter Wendepunkt. Es markiert den Beginn einer neuen Ära bei Mercedes Benz.“

Ola Källenius CEO Daimler AG

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes

Kommt Mercedes damit seinem Anspruch, die Führung in der elektrifizierten Oberklasse zu übernehmen, wirklich nach?

Schauen wir auf die Highlights:

  • mit einem cw-Wert von 0,20 erreicht der EQS den weltweit niedrigsten Strömungswiderstandskoeffizienten eines Serienfahrzeugs
  • bis zu 770 km Reichweite nach WLTP, nach 15 Minuten Ladezeit weitere 300 Kilometer (WLTP) fahrbar
  • MBUX Hyperscreen (Sonderausstattung), drei Bildschirme die sich nahezu von A-Säule bis A-Säule ziehen.
  • Mehr Innenraumplatz als jedes andere Fahrzeug der elektrischen Luxus Klasse
  • Die Black-Panel-Kühlerverkleidung mit zentralem Mercedes Stern lässt sich in ihrer Exklusivität noch steigern: Als Sonderausstattung gibt es sie auch mit einem dreidimensionalen Stern-Muster.
  • Wie bereits beim Konkurrenten Tesla vorhanden, bietet nun auch Mercedes-Benz mit dem EQS Over-the-Air-Updates (OTA) um neue Funktionen zu aktivieren. Diese können käuflich erworben oder als Abonnement gebucht werden. Beispielsweise zusätzliche Spiele, Programme aber auch Funktionen wie die Hinterachslenkung. Diese kann vom serienmäßigen vorhandenen Lenkwinkel von bis zu 4,5° durch einen Aufpreis auf bis zu 10° nachträglich aktiviert werden.
  • Bis zu 350 Sensoren erfassen Entfernungen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Lichtverhältnisse, Niederschlag und Temperaturen, die Belegung von Sitzplätzen ebenso wie den Lidschlag des Fahrers oder die Sprache der Passagiere. Durch künstliche Intelligenz (KI), auf Basis neuer Erfahrungen kann der EQS seine Fähigkeiten erweitern.
  • Automatisch öffnende Türen vorne und hinten als Sonderausstattung (Chauffeur Modus)

Das Topmodell der Baureihe, Mercedes-EQ EQS 580 4MATIC leistet 524 PS (385 kW), sprintet in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine elektronisch abgeregelte Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h. Eine Performance-Version mit bis zu 762 PS (560 kW) ist in Planung.

Mercedes-EQ, EQS, Interieur, MBUX Hyperscreen © Mercedes

„Luxusmarken haben immer einen unverwechselbaren Stil. Schönheit, verstärkt durch den X-Faktor, definiert unseren einzigartigen Stil der sinnlichen Reinheit. Zusammen mit dem signifikanten Stil unserer ästhetischen Seele schaffen wir Begehrlichkeiten. Mit dem EQS haben wir für Mercedes eine neue Form entworfen, die eine ganz neue Generation von Luxusautos definiert.“

Gorden Wagener, Chef Designer Daimler Gruppe

Die wichtigsten technischen Daten

EQS 450+EQS 580 4MATIC
Antrieb HinterradAllrad
E-Maschine(n)TypPermanenterregte Synchronmaschine(n) (PSM)Permanenterregte Synchronmaschine(n) (PSM)
Max. AntriebsleistungkW245385
Max. Abtriebsmoment GetriebeausgangNm568855
Beschleunigung 0-100 km/hs6,24,3
Höchstgeschwindigkeitkm/h210210
Akku-Energieinhalt, nutzbar (WLTP)kWh107,8107,8
NennspannungVolt396396
Rekuperationsleistung max.kW186290
Onboardlader (Serie/Option)kW11/2211/22
Ladezeit an Wallbox oder an öffentl. Ladestation (AC-Laden) (11/22 kW)h10/510/5
Ladezeit an Schnellladestation (DC)min3131
DC-Ladeleistung max.kW200200
DC-Laden in 15 Minuten (WLTP)kmBis zu 300Bis zu 280
 
Verbrauch kombiniert (WLTP)kWh/100 km20,4-15,721,8-17,4
CO2-Emissionen (WLTP)g/km00
Verbrauch kombiniert (NEFZ)kWh/100 km19,1-16,020,0-16,9
CO2-Emissionen (NEFZ)g/km00
  
Fahrzeug 
Länge/Breite/Höhemm5.216/1.926/1.5125.216/1.926/1.512
Länge/Breite/Höhe (USA)mm5.265/1.926/1.5135.265/1.926/1.513
Spur vorn/hintenmm1.667/1.6821.667/1.682
Wendekreis (mit Hinterachslenkung 4,5°/10°)m11,9/10,911,9/10,9
Kofferraumvolumen VDAL610-1.770610-1.770
Gewicht fahrfertigkg2.4802.585
Zuladungkg465-545475-550
Zul. Gesamtgewichtkg2.945-3.0253.060-3.135
cw-Wert ab 0,200,209

Hier die wichtigsten Ausstattungsunterschiede der Lines:

 Serienausstattung ExterieurAMG Line ExterieurElectric Art Exterieur
FrontschürzeMit oberer Zierleiste in Chrom und unterer Zierleiste in schwarzAMG spezifischer Stoßfänger vorn mit A-Wing in schwarz hochglänzend und Zierteil in Chrom, Frontsplitter in Chrom hochglänzend sowie Flics und Finnen an den Lufteinlässen links und rechts in schwarz hochglänzend mit Zierteil in Chrom[1]Mit Zierelementen im oberen und unteren Teil in Chrom[2]
HeckschürzeMit Zierelement in SilberchromAMG spezifische Heckschürze mit Einleger in Diffusoroptik in schwarz hochglänzend, Doppel-Zierleiste in Chrom sowie Flics an den Luftauslässen links und rechts in schwarz[3]In Wagenfarbe lackiert mit unterem Teil in graphitgrau metallic sowie Zierelementen in Chrom[4]
SeitenschwellerLackiert in schwarz hochglänzend mit Einleger in SilberSchwarz hochglänzend lackiert mit Türzierleisten in ChromIn graphitgrau metallic lackiert mit Einleger in Chrom
Räder48,3 cm (19″) Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design aerodynamisch optimiert, schwarz lackiert und glanzgedreht48,3 cm (19″) AMG Leichtmetallräder im5-Speichen-Design vanadiumsilber lackiert mit Aero-Elementen in tantalgrau matt oder 50,8 cm (20″) AMG Leichtmetallräder im5-Speichen-Design in schwarz mit Aero-Elementen in tantalgrau matt50,8 cm (20″) Leichtmetallräder im5-Speichen-Design aerodynamisch optimiert, schwarz lackiert und glanzgedreht
[1] Mit Night-Paket: A-Wing-Zierteil, Frontsplitter und horizontale Finnen in den äußeren Lufteinlässen in Schwarzchrom
[2] Mit Night-Paket: Oberes und unteres Zierelement der Frontschürze in Schwarzchrom
[3] Mit Night-Paket: Zierelement mit zwei Lamellen an der Heckschürze in Schwarzchrom
[4] Mit Night-Paket: Zierelement an der Heckschürze in Schwarzchrom


Interieur

Absolutes Highlight im Interieur ist der MBUX Hyperscreen (Sonderausstattung). Mit lernfähiger Software stellt sich MBUX ganz auf seinen Nutzer ein und unterbreitet ihm personalisierte Vorschläge für zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen. Beim sogenannten Zero-Layer werden die wichtigsten Applikationen immer situativ und auf den Kontext bezogen auf der obersten Ebene im Blickfeld angeboten.

Die Navigation mit Electric Intelligence plant auf Basis zahlreicher Faktoren die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps und reagiert dynamisch beispielsweise auf Staus oder eine Änderung der Fahrweise.

Mercedes-EQ, EQS, Interieur, No.6 MOOD Duft © Mercedes

No.6 MOOD Linen: Feige trifft auf Leinen
Den Geruchssinn spricht ebenso die aktive Beduftung des EQS an, die ein Teil des AIR-BALANCE Pakets ist. Für das neue Elektro-Oberklassemodell wurde ein eigener Duft komponiert: No.6 MOOD Linen. Bei diesem Duft sorgt Feige für eine grüne Note. Abgerundet wird der Duft durch Leinen. Es entsteht der leichte Eindruck eines Feigenbaums, der in einer Höhenlage steht und umgeben ist von frischer, kühler Luft.
Die Aktive Ambientebeleuchtung
In welchem Fahrmodus der EQS gerade elektrisch unterwegs ist, wird mit der Aktiven Ambientebeleuchtung (Sonderausstattung) im Innenraum erlebbar: Fahren, Boosten und Rekuperation werden mit Hilfe von rund 190 LED eindrucksvoll inszeniert. Darüber hinaus ist die Aktive Ambientebeleuchtung in die Fahrassistenzsysteme eingebunden und kann deren Warnungen optisch unterstützen. Farbliches Feedback ist auch bei der Bedienung der Klimatisierung oder des Sprachassistenten „Hey Mercedes“ möglich. Die ENERGIZING COMFORT Programme werden ebenso visuell unterstützt.
So zeigt das Welcome-Szenario beim Einsteigen ein Lauflicht.

Mercedes-EQ, EQS, Interieur, MBUX Hyperscreen © Mercedes


Das Burmester® Surround-Soundsystem umfasst im EQS 15 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 710 Watt und erzeugt einen ungewöhnlich ausdrucksstarken, natürlichen Klang – den Burmester® „Wohlfühlklang“.
27 Sprachen unterstützt „Hey Mercedes“ mit Natural Language Understanding (NLU).

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes

Mit zwei digitalen Sicherheitsfunktionen lässt sich die Nutzung des EQS speziellen Zielgruppen anpassen:
• Beim Fahranfängermodus ist die Fahrcharakteristik bewusst sanfter. Für Überholvorgänge stehen dennoch genügend Leistungsreserven zur Verfügung. Das Fahrprogramm C ist automatisch aktiviert, das Fahrprogramm Sport gesperrt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf ca. 120 km/h eingeschränkt, ESP-OFF kann nicht aktiviert werden.
• Der Parkdienstmodus ist für die Nutzung von Servicekräften wie beispielsweise Hotelpersonal gedacht. Die Charakteristik ähnelt dem Fahranfängermodus. Maximal sind ca. 80 km/h möglich und die persönlichen Profildaten werden vor unbefugtem Zugriff geschützt.
Der Hauptnutzer aktiviert und deaktiviert diese Programme über sein persönliches Profil, das mit einer PIN und/oder biometrischer Erkennung geschützt ist oder bequem über die Mercedes me App vom Smartphone. Die Modi lassen sich nur mit einem Neustart aktivieren.
In zwei Größen stehen Head-up-Displays zur Verfügung. Sie tragen zum entspannten Fahren bei, denn der Fahrer braucht den Blick nicht von der Straße abzuwenden. Das große Augmented Head-up-Display ist hierbei das Highlight, denn es zeigt relevante Hinweise und Aktionen dreidimensional in der echten Fahrsituation und Umgebung an.

Mercedes-EQ, EQS, Interieur, MBUX Hyperscreen © Mercedes


Der neue EQS: MBUX (Mercedes-Benz User Experience)
MBUX (Mercedes-Benz User Experience) hat die Bedienung eines Mercedes-Benz radikal vereinfacht. 2018 in der aktuellen A-Klasse vorgestellt, sind inzwischen mehr als 1,8 Millionen Pkw von Mercedes-Benz damit unterwegs, und auch der Van-Bereich setzt auf MBUX. Vor wenigen Monaten ist in der neuen S-Klasse die zweite Generation dieses lernfähigen Systems an den Start gegangen. Mit dem neuen EQS folgt nun bereits der nächste große Schritt. Mit lernfähiger Software stellt sich das Anzeige- und Bedienkonzept ganz auf seinen Nutzer ein und unterbreitet ihm personalisierte Vorschläge für zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen. Beim sogenannten Zero-Layer muss der Nutzer weder durch Untermenüs scrollen noch Sprachbefehle geben. Die wichtigsten Applikationen werden immer situativ und auf den Kontext bezogen auf der obersten Ebene im Blickfeld angeboten. So werden dem EQS Fahrer zahlreiche Bedienschritte abgenommen. Mercedes-Benz hat mit dem Dienst „Online Music“ zahlreiche Musikstreaminganbieter ganzheitlich in das MBUX Infotainmentsystem integriert.
Über 20 weitere Funktionen – von ENERGIZING COMFORT über Geburtstags-Erinnerung bis zum Vorschlag für die To-do-Liste – werden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz automatisch angeboten, wenn sie für den Kunden relevant sind. „Magic Module“ haben die Entwickler diese Vorschlagsmodule, die auf der sogenannten Zero-Layer-Oberfläche angezeigt werden, intern getauft.
Hier stellvertretend fünf Use Cases. Der Benutzer kann mit nur einem Klick den jeweiligen Vorschlag annehmen oder ablehnen:
• Bei der Anfahrt zu einer Ladesäule, die Plug & Charge ermöglicht, erscheint automatisch das Magic Module Laden. Der Fahrer kann dann sofort mit dem Laden beginnen.
• Wer dienstagabends auf dem Nachhauseweg immer einen bestimmten Freund anruft, bekommt einen entsprechenden Anruf künftig an diesem Wochentag und zu dieser Uhrzeit vorgeschlagen. Dabei erscheint eine Visitenkarte mit dessen Kontaktinfos, und – wenn hinterlegt – dessen Bild. Alle Vorschläge von MBUX sind an das Profil des Nutzers gekoppelt. Fährt an einem Dienstagabend jemand anderes den EQS, unterbleibt also diese Empfehlung – beziehungsweise es kommt eine andere, abhängig von den Vorlieben des jeweils anderen Nutzers.
• Verwendet der EQS Fahrer im Winter regelmäßig die Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip, lernt das System dazu und schlägt ihm die Komfortfunktion bei winterlichen Temperaturen automatisch vor.
• Schaltet der Benutzer regelmäßig zur Sitzheizung beispielsweise auch die Heizung des Lenkrads ein, wird ihm das vorgeschlagen, sobald er die Sitzheizung betätigt.
• Das Fahrwerk des EQS kann angehoben werden, um mehr Bodenfreiheit zu bieten. Eine nützliche Funktion bei steilen Garageneinfahrten oder Schwellen zur Verkehrsberuhigung am Boden („sleeping policemen“). MBUX merkt sich die GPS-Position, an der der Nutzer Gebrauch von der „Vehicle-Lift-Up“-Funktion gemacht hat. Nähert sich das Fahrzeug erneut der GPS-Position, schlägt MBUX selbstständig vor, den EQS anzuheben.

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes

Exterieur


Der EQS ist zwar ein enger Verwandter der neuen S-Klasse, steht aber auf einer reinen Elektroarchitektur.
Die Front ist zu einer Black-Panel-Einheit zusammengefasst. Innovative, über ein Leuchtband verbundene Scheinwerfer und die tiefschwarze Kühlerverkleidung (Black Panel) bilden das eigenständige Gesicht. Die Black-Panel-Kühlerverkleidung mit zentralem Mercedes Stern lässt sich in ihrer Exklusivität noch steigern:
Als Sonderausstattung gibt es sie auch mit einem dreidimensionalen Stern-Muster. Dieses sogenannte Mercedes-Benz Pattern ist erhältlich in Verbindung mit AMG Line Exterieur oder Electric Art Exterieur.

Die revolutionäre Scheinwerfertechnologie DIGITAL LIGHT (serienmäßig ab Ausstattungslevel Advanced Plus) ermöglicht die Projektion von Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn.
DIGITAL LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Die Scheinwerfer besitzen ein auffallendes Tagfahrlicht-Signet mit drei Light-Dots und sind über ein Leuchtband miteinander verbunden. Dies ist für die EQ Familie genauso prägend wie das Licht am Heck: Die Rückleuchten mit einem Innenleben in Form einer geschwungenen 3D-Helix verbindet ebenfalls ein Leuchtband.

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes

Das topographische Licht berücksichtigt auf der Basis von Daten der Navigationskarten Bergfahrten, insbesondere Kuppen und Senken: Beim Überfahren einer Kuppe beispielsweise leuchtet der Scheinwerfer nicht in den Himmel, sondern wird möglichst parallel zur Fahrbahn heruntergeschwenkt. In Senken wird der Lichtkegel angehoben und somit nahezu die gewünschte Reichweite erhalten.
DIGITAL LIGHT begrüßt und verabschiedet den Fahrer mit einer speziellen Lichtinszenierung.
Das integrierte Geofencing hilft, in jedem Land die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Denn welche DIGITAL LIGHT Projektionsfunktionen erlaubt sind, unterscheidet sich international. Wenn er eine Staatsgrenze passiert, passt der EQS die Funktionen von DIGITAL LIGHT automatisch an die jeweils gültigen Bestimmungen an. Dann sind die entsprechenden Projektionen zwar weiterhin in MBUX aktivierbar, die Funktion wird jedoch während des Aufenthalts in diesem Land unterdrückt.

Das runde, coupéartige Heck ist sinnlich gestaltet. In Kontrast dazu steht der Heckspoiler mit scharfer Abrisskante. Die flächenbündige Heckklappe wurde mit präzisen Fugen nahezu nahtlos integriert. Hinter dem Stern verbirgt sich, schmutzgeschützt, die Heckkamera.

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes


Die automatischen Komforttüren


Flächenbündige Türgriffe sind bei allen Modellen serienmäßig. Auf Wunsch besitzt der EQS automatische Komforttüren vorne und hinten. Geht der Fahrer auf das Auto zu, fahren zunächst die Türgriffe aus. Bei weiterer Näherung öffnet sich die Fahrertür automatisch. Über MBUX hat der Fahrer außerdem die Möglichkeit, die hinteren Türen ferngesteuert zu öffnen und beispielsweise Kinder an der Schule einsteigen zu lassen. Per One-Touch-Bedienung können die automatischen Komforttüren bequem und mit wenig Kraftaufwand geschlossen werden. Zur Hinderniserkennung werden die Sensoren der Parkassistenzsysteme eingesetzt. Zusätzliche Sicherheit bietet die Integration in den Totwinkel-Assistenten (Sonderausstattung).
Tür aufhalten? Eine Selbstverständlichkeit für Kavaliere oder Gentlemen der alten Schule. Oder für den neuen EQS: Seine automatischen Komforttüren gestalten den Ein- und Ausstieg besonders bequem. Denn bei dieser Sonderausstattung sind alle vier Türen elektrisch angetrieben und öffnen und schließen selbsttätig. Dem Fahrer hält der EQS auf Wunsch sogar wie ein Chauffeur die Tür auf. Nähert er sich dem EQS von der Seite, fährt ab circa sechs Metern Entfernung zunächst der Türgriff aus. Beträgt der Abstand nur noch etwa 1,5 Meter, entriegelt sich das Auto und öffnet automatisch die Fahrertür. Über MBUX kann diese besondere Welcome-Funktion aktiviert oder deaktiviert werden.
Die Komforttüren gibt es in Kombination mit dem Premium-Plus-Paket. Die Steuerung der Komforttüren ist auf vielfältige Weise möglich: wie gewohnt über die Türgriffe (innen und außen), per Fahrzeugschlüssel, über das Zentral-Display oder das optionale MBUX High-End Fond-Entertainment. Außerdem schließt sich die Fahrertür automatisch, wenn das Bremspedal getreten wird.
Besitzt der EQS die automatischen Türen und das KEYLESS-GO Komfort-Paket Plus, überwachen Ultraschallsensoren beim Einparken die Umgebung. In Kombination mit dem Premium-Plus-Paket und dem darin enthaltenen Park-Paket mit 360°-Kamera erfolgt die Beobachtung auch durch Kameras in den Außenspiegeln. Erkannte Hindernisse berücksichtigt der EQS dann beim Öffnen der Türen. Im Stand sind zudem Annährungssensoren in den Türen aktiv. Sie scannen das Umfeld auch während des Öffnens.
Mit dem Remote Park-Assistenten kann der Fahrer das Fahrzeug per Smartphone ein- und ausparken. Mit der Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist der EQS für Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet.

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes



Optional steht ein Panorama-Schiebedach zur Wahl. Es besteht aus zwei Modulen, die zusammen eine große Glasfläche bilden und so für viel Durchsicht und Lichteinfall im Innenraum sorgen. Verschiedene Windleitmaßnahmen (Windabweiser, Abdeckungen und Dichtungen mit optimierter Geometrie) sorgen für hohen Geräuschkomfort trotz der großen Öffnungsfläche des Dachs.

Für eine weitere Steigerung des Geräuschkomforts wurde das serienmäßige Akustik-Komfort-Paket entwickelt. Darin enthalten sind zusätzliche Dämmmaßnahmen im Innenraum. Optional gibt es akustisch wirksame Verbundglasscheiben an der Seite und im Heck. Durch die zusätzliche Akustikverglasung werden hauptsächlich die Windgeräusche, aber auch Geräuscheinträge von extern (zum Beispiel Reifengeräusch oder vorbeifahrende/entgegenkommende Fahrzeuge) nochmals reduziert. Vor allem auf längeren Etappen oder Autobahnfahrten bleibt der Fahrer dadurch entspannter, und die Passagiere fühlen sich wohler.


Die Serviceklappe für Wischwasser wurde seitlich in den linken Kotflügel integriert. Die Fronthaube wird nur von der Fachwerkstatt für Wartungsarbeiten, etwa den Tausch der Innenraumluftfilter, geöffnet.

Akustik und Fahrsound

Bereits bei der Annäherung ans Fahrzeug und beim Einsteigen werden Fahrer und Passagiere akustisch begrüßt. Ein entsprechender Aura-Sound begleitet ebenso das Verlassen und Verriegeln des EQS. Innerhalb der jeweiligen Klangwelt bewegt sich auch der Fahrsound, der über die Lautsprecher des Soundsystems im Innenraum wiedergegeben wird. Er weckt Emotionen und inspiriert. Zugleich ist der Fahrsound interaktiv, reagiert also auf gut ein Dutzend verschiedener Parameter wie Stellung des Fahrpedals, Geschwindigkeit oder Rekuperation. Die Wahl des Fahrprogramms beeinflusst den Fahrsound ebenso, im Programm SPORT beispielsweise werden die Klänge dynamischer, und es werden weitere Effekte freigeschaltet. Mittels intelligenter Sounddesign-Algorithmen werden die Klänge auf dem Verstärker des Burmester® Surround-Soundsystems in Echtzeit berechnet und von den Lautsprechern wiedergegeben.

Das Fahrwerk

Das Fahrwerk des neuen EQS mit einer Vierlenker-Achse vorne und einer Raumlenkerachse hinten ist konstruktiv eng mit der neuen S-Klasse verwandt. Serienmäßig ist die Luftfederung AIRMATIC mit kontinuierlicher Verstelldämpfung ADS+. Das Fahrzeugniveau wird zur Reduzierung des Luftwiderstands und damit zur Erhöhung der Reichweite ab ca. 120 km/h automatisch abgesenkt.

Mercedes EQS 580 4MATIC, hightechsilber/obsidianschwarz, AMG-Line, Edition 1; © Mercedes

Die Fahrassistenzsysteme


Nachfolgend wichtige Highlights, oftmals nur verfügbar als Teil des Fahrassistenz-Pakets Plus (enthalten im Advanced-Paket Plus, Premium-Paket oder Premium-Plus-Paket).

DYNAMIC SELECT: Der EQS fährt, wie es sich der Fahrer wünscht
Der Fahrer kann die Eigenschaften des Antriebs, des ESP®, des Fahrwerks und der Lenkung individuell verändern. Die Wahl erfolgt über ein Bedienelement am unteren Ende des Zentral-Displays. Grundeinstellung ist das Fahrprogramm COMFORT, alternativ stehen SPORT, ECO und INDIVIDUAL zur Verfügung. Nach der Auswahl gibt es eine akustische und optische Bedienrückmeldung. Das gewählte Fahrprogramm wird als Status angezeigt und auf dem Zentral-Display inszeniert.
Revolutionär sind diese Assistenzfunktionen :
• Warnung vor erkannten Baustellen durch die Projektion eines Baggersymbols auf die Fahrbahn
• Warnung und Markierung durch ein Spotlight auf erkannte Fußgänger am Fahrbahnrand
• Hinweis auf Ampel, Stoppschild oder Einfahrverbot durch Projektion eines Warnsymbols auf die Fahrbahn
• Unterstützung auf verengten Fahrbahnen (Baustelle) durch Projektion von Führungsmarkierungen auf die Fahrbahn
• Anzeige des Starts des kooperativen Spurwechsels
• Warnung und Richtungsweisung, wenn der Spurhalte- oder Totwinkel-Assistent eine Gefahr erkennen
Das topographische Licht berücksichtigt auf der Basis von Daten der Navigationskarten Bergfahrten, insbesondere Kuppen und Senken: Beim Überfahren einer Kuppe beispielsweise leuchtet der Scheinwerfer nicht in den Himmel, sondern wird möglichst parallel zur Fahrbahn heruntergeschwenkt. In Senken wird der Lichtkegel angehoben und somit nahezu die gewünschte Reichweite erhalten.
Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC
Dieses intelligente System kann auf allen Straßentypen – Autobahn, Landstraße sowie in der Stadt – automatisch den vorgewählten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten. Besondere Features sind die
• vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung auf Tempolimits
• Reaktion bei einer Fahrgeschwindigkeit bis 100 km/h auf stehende Fahrzeuge, die sich auf der Fahrbahn befinden
• Wahl der Dynamik der DISTRONIC in MBUX, unabhängig von DYNAMIC SELECT
• Anpassung der Setzgeschwindigkeit und Beschleunigung für maximale Reichweite
• Mit der Navigation mit Electric Intelligence (siehe separates Kapitel) lässt sich bei aktivierter Routenführung auf Wunsch der Ladezustand am Zielort oder auch am Zwischenladepunkt vorgeben. Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC passt dann das Beschleunigungsverhalten und gegebenenfalls die Reisegeschwindigkeit an, um diese Vorgabe zu erfüllen.
• Ebenfalls neu ist die Anpassung der Setzgeschwindigkeit auf Rastplätzen auf 50 km/h.
Aktiver Lenk-Assistent
Er unterstützt den Fahrer im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h beim Folgen der Fahrspur. Besondere Features sind
• Spurerkennung bei geringen Geschwindigkeiten zusätzlich mit 360°-Kamera
• signifikant erhöhte Verfügbarkeit und Kurvenperformance auf Landstraßen
• erhöhte Fahrbahnzentrierung auf Autobahnen
• situationsspezifische außerspurmittige Fahrweise (z.B. Bildung einer Rettungsgasse, aber auch Orientierung am Fahrbahnrand auf Landstraßen ohne Mittenmarkierung)
Verkehrszeichen-Assistent
Er erkennt neben herkömmlich ausgeschilderten Geschwindigkeitsbeschränkungen auch Schilderbrücken und Baustellenbeschilderungen. Dazu gehören auch Warnungen vor Überfahren eines Stoppschilds und einer roten Ampel.
Aktiver Spurhalte-Assistent
Der Aktive Spurhalte-Assistent erkennt im Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 250 km/h mittels einer Kamera das Überfahren von Fahrbahnmarkierungen sowie Fahrbahnrändern und unterstützt den Fahrer dabei, ein ungewolltes Verlassen der Fahrspur zu vermeiden. Bei Kollisionsgefahr mit erkannten Verkehrsteilnehmern in der Nachbarspur, zum Beispiel überholenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen, greift das System ebenfalls ein. Besondere Features sind
• die Reaktion auf erkannte Fahrbahnränder, z.B. eine Grasnarbe
• besonders intuitiver Eingriff über die Lenkung
• das Einstellen der Empfindlichkeit über ein Menü (Früh, Mittel, Spät)
• die Ergänzung der Gefahrenanzeige mithilfe der Aktiven Ambientebeleuchtung, DIGITAL LIGHT und des Augmented-Reality-Head-up-Displays
Aktiver Spurwechsel-Assistent
Der Aktive Spurwechsel-Assistent unterstützt den Fahrer des EQS kooperativ beim Spurwechsel auf die Nachbarspur. Der Spurwechsel nach links oder rechts wird nur dann unterstützt, wenn laut Sensorik die benachbarte Fahrspur durch eine unterbrochene Spurmarkierung von der eigenen getrennt ist und keine Fahrzeuge im relevanten Sicherheitsbereich erkannt wurden. In Verbindung mit DIGITAL LIGHT erfolgt zusätzlich eine intuitive Lichtinszenierung bei Nacht.
Aktiver Nothalt-Assistent
Der Aktive Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug in der eigenen Spur bis zum Stillstand ab, wenn er erkennt, dass der Fahrer während der Fahrt dauerhaft nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreift. Als Teil des serienmäßigen Aktiven Spurhalte-Assistenten funktioniert dies selbst dann, wenn der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC mit Lenk-Assistent nicht eingeschaltet ist. Weitere Features:
• Gurtstraffer und Bremsruck als letzte Hinweise vor der Bremseinleitung
• optionaler Spurwechsel um eine Spur (bei 80 km/h, keine Hindernisse auf Nachbarspur)
ATTENTION ASSIST
Das serienmäßige System kann typische Anzeichen von Ermüdung und starker Unaufmerksamkeit des Fahrers erkennen und fordert ihn mit einer Warnmeldung auf, rechtzeitig zu pausieren. Neu ist die zusätzliche Sekundenschlafwarnung. Sie analysiert den Lidschlag des Fahrers durch eine Kamera im Fahrer-Display (nur in Verbindung mit MBUX Hyperscreen). Die Sekundenschlafwarnung ist bereits ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h aktiv.
Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion
Der Aktive Brems-Assistent nutzt die im Fahrzeug installierten Sensoren, um zu registrieren, ob eine Kollisionsgefahr mit vorausfahrenden, kreuzenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen besteht. Im Falle einer drohenden Kollision kann das System den Fahrer optisch und akustisch warnen. Bei zu schwacher Bremsung durch den Fahrer ist es zudem möglich, diesen durch eine situationsgerechte Erhöhung des Bremsmoments zu unterstützen sowie eine autonome Notbremsung einzuleiten, wenn keine Reaktion durch den Fahrer erfolgt. Besondere Features sind die Abbiegefunktion beim Anfahren (u.a. querende Fußgänger beim Abbiegen), die Kreuzungsfunktion auf Überlandstrecken (bis 120 km/h) und die Warnung und Bremsung bei Gegenverkehr.
Aktiver Totwinkel-Assistent und Ausstiegswarnfunktion
Der Aktive Totwinkel-Assistent kann optisch und bei Blinkerbetätigung auch akustisch im Geschwindigkeitsbereich von circa 10 bis 200 km/h vor seitlichen Kollisionen warnen. Wenn der Fahrer die Warnungen ignoriert und dennoch einen Spurwechsel einleitet, kann das System bei Geschwindigkeiten über 30 km/h im letzten Moment über einseitige Bremsung spurkorrigierend eingreifen. Zusätzlich kann die Ausstiegswarnfunktion im Stillstand vor dem Aussteigen signalisieren, dass ein Fahrzeug (auch Fahrräder) im kritischen Bereich vorbeifährt. Diese Funktion ist im Stillstand und bis zu drei Minuten nach dem Ausschalten des Startschalters verfügbar. Dazu kommt die Ergänzung der Gefahrenanzeige mithilfe der Aktiven Ambientebeleuchtung (auch bei der Ausstiegswarnung). Dank der Kameras des MBUX Interieur-Assistenten kann eine Gefahrenanzeige sogar bereits dann erfolgen, wenn Fahrer oder Beifahrer nur ihre Hand Richtung Türgriff bewegen.
Ausweich-Lenk-Assistent
Der Ausweich-Lenk-Assistent kann den Fahrer unterstützen, wenn dieser in einer Gefahrensituation einem vom System erkannten Verkehrsteilnehmer ausweichen will. Im neuen EQS werden, neben stehenden und querenden Fußgängern, auch Fußgänger und Fahrzeuge in Längsrichtung sowie Fahrradfahrer berücksichtigt. Der Geschwindigkeitsbereich geht bis 110 km/h, die Unterstützung erfolgt auch auf Überlandstrecken.
Der neue EQS: DRIVE PILOT für hochautomatisiertes Fahren und Parken
Voraussichtlich ab der ersten Jahreshälfte 2022 wird der EQS mit dem neuen DRIVE PILOT bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland bis 60 km/h hochautomatisiert fahren können. Das entlastet den Fahrer und ermöglicht ihm Nebentätigkeiten wie im Internet zu surfen oder im In-Car-Office E-Mails zu bearbeiten. Dadurch kann er seine Zeit effektiver nutzen. Noch einen Schritt weiter geht Mercedes-Benz beim Parken: Mit der Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist der EQS für Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet. Zusammen mit der benötigten Sonderausstattung und dem entsprechenden Connect Dienst (länderabhängig) hat der neue EQS die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos in mit AVP-Infrastruktur ausgerüsteten Parkhäusern ein- und auszuparken, sofern die nationalen Gesetze einen solchen Betrieb erlauben.
Auf geeigneten Autobahnabschnitten und bei hohem Verkehrsaufkommen kann der DRIVE PILOT dem Fahrer anbieten, die Fahraufgabe zunächst bis zu den gesetzlich erlaubten 60 km/h zu übernehmen. Die entsprechenden Bedien¬elemente dafür sitzen im Lenkradkranz oberhalb der Daumenmulden rechts und links. Aktiviert der Fahrer den DRIVE PILOT, regelt das System Geschwindigkeit und Abstand und führt das Fahrzeug souverän innerhalb der Spur. Streckenverlauf, auftretende Streckenereignisse und Verkehrszeichen werden ausgewertet und entsprechend berücksichtigt. Der DRIVE PILOT kann auch unerwartet auftretende Verkehrssituationen erkennen und durch Ausweichmanöver innerhalb der Spur oder durch Bremsmanöver eigenständig bewältigen.

Mercedes-EQ, EQS, Interieur © Mercedes

Hochvolt-System: automatische Abschaltung bei Unfällen
Batterie, Hochvolt-(HV)Leitungen und weitere HV-Komponenten wurden so ausgelegt und abgesichert, dass sie bei einem Unfall die hohen Sicherheitsanforderungen von Mercedes-Benz erfüllen.

Beim Laden über Mercedes me Charge stammen 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Um die Nutzung von grünem Strom zu fördern, erwirbt Mercedes Herkunftsnachweise in der dafür erforderlichen Menge. In den ersten drei Jahren nach Fahrzeugkauf kostet Green Charging die Kunden nichts extra.
Insgesamt umfasst das Mercedes me Charge Netzwerk über 500.000 Ladepunkte, davon über 200.000 in Europa. Enthalten sind auch die 336 Schnellladestationen, die ausschließlich mit grünem Strom betrieben werden. Diese hat das 2017 von Mercedes-Benz mitgegründete Schnelladenetz IONITY an den Fernverkehrsstraßen in Europa errichtet.
Für die lange Lebensdauer der Hochvolt-Batterien steht das Batteriezertifikat. Es gilt bis zu einer Laufzeit von zehn Jahren oder bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern.

Preise

Es wurden noch keine Preislisten für den Mercedes-EQ EQS herausgegeben. Die Preise werden sich aber vermutlich an der normalen S-Klasse orientieren plus dem entsprechend üblichen Aufschlag für Elektrofahrzeuge.

Fazit

Der neue König der elektrifizierten Luxus-Klasse wird Tesla das Leben schwerer machen, Ministerpräsidenten, CEO’s oder Showstars können sich nun standesgemäß mit einem vermeintlich grünen Gewissen und klimafreundlicher fortbewegen.

Quelle
Fotos © Mercedes

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