Vans sind uncool. Das weiß jeder. Und trotzdem: Wer mit drei Kindern, einem Kinderwagen und dem Zelt für zwei Wochen Urlaub irgendwie in ein Auto passen muss, hört irgendwann auf, cool zu wollen. Dann kommt der Ford Galaxy ins Spiel. Oder sein sportlich gemeinter kleiner Bruder, der S-Max.

Beide stammen aus derselben Fabrik, teilen Plattform, Motoren und Getriebe – und teilen damit auch die Schwachstellen. Warum also zwei Artikel? Keine gute Idee. Deshalb gibt’s hier einen Check für beide: Was die Unterschiede sind, was die Community seit Jahren beklagt, welche Rückrufe wirklich gefährlich waren – und welcher Motor der einzige ist, den man bedenkenlos kaufen kann.
S-Max II oder Galaxy III – was ist was?
Hier geht es um den Ford S-Max II und den Ford Galaxy III ab 2015. Technisch sind beide eng verwandt – Euro NCAP beschreibt den S-Max ausdrücklich als Galaxy mit niedrigerer Dachlinie. Der Galaxy ist mit 4.848 mm rund 5,2 cm länger als der 4.796 mm lange S-Max und bietet dadurch die spürbar brauchbarere dritte Sitzreihe. Während man dort im S-Max nur mit Kindern im Grundschulalter sitzt, geht’s im Galaxy auch mit halbwegs erwachsenen Passagieren. Fahrwerk und Motoren: identisch.
Kurz gesagt: Wer wirklich sieben vollwertige Plätze braucht, nimmt den Galaxy. Wer Kompromisse akzeptiert und auf besseres Aussehen steht, greift zum S-Max. Für alle anderen Fragen gilt: Es ist derselbe Wagen.
Die Modellhistorie – was wann kam
Die Basis ab 2015 teilen sich beide mit dem Mondeo Mk5, Euro 6 war durchgängig dabei. Das große Technikupdate kam im September 2018: Ford führte die neuen 2.0-EcoBlue-Diesel und eine neue 8-Gang-Wandlerautomatik ein – beides relevanter Unterschied zum Vormodell. Der Vollhybrid folgte 2021; zunächst liefen Diesel und Hybrid parallel, in späteren Preislisten standen je nach Markt dann nur noch FHEV-Varianten.

Für Gebrauchtkäufer bedeutet das: Den frühen Modellen bis 2018 fehlt die neue Automatik. Die Diesel-Breite von 2018–2022 ist das interessanteste Zeitfenster. Hybrid-Exemplare unter 80.000 km kosten heute noch ordentlich.
Die Motoren: einer geht, einer brennt
1.5 EcoBoost: Finger weg. Das ist kein Warnhinweis, das ist ein Urteil. Der Vierzylinder mit 160 PS leidet unter Kühlwasserverlust, der im schlimmsten Fall direkt in den Motorschaden führt. Die Community ist eindeutig: Dieses Problem betrifft alle Ford-Modelle mit diesem Aggregat, und selbst nach einer Chargenänderung 2019 meldeten Nutzer weiter Ausfälle.
2.0 EcoBoost (240 PS): Deutlich robuster, aber durstig. Für gelegentliche Langstrecken okay, im Stadtverkehr unnötig.
2.0 EcoBlue Diesel (150 oder 190 PS, ab 2018 auch 240 PS Bi-Turbo): Das Vernünftigste im Angebot. Mit Schaltgetriebe fast problemlos, mit der neuen 8-Gang-Automatik ab 2018 deutlich besser als mit dem alten PowerShift. Modelle ab 2018/2019 haben AdBlue, was auf Kurzstrecken gelegentlich Probleme macht. Für diese Motoren gibt es zudem einen Rückruf wegen des Dieselpartikelfilters – dazu gleich mehr.
2.5 Hybrid (ab 2021): Laut Community der zuverlässigste Antrieb der Generation. Sparsam, kaum Probleme gemeldet. Kostet gebraucht aber noch ordentlich.
Automatik: früher problematisch, ab 2018 besser
Beim Kauf eines Automatik-Exemplars ist der Bauzeitpunkt entscheidend. Das ältere PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe (bis 2018) hat einen durchwachsenen Ruf: Mit zunehmender Laufleistung berichten Nutzer von ruppigem Herunterschalten, Schaltrucklern und Getriebeölproblemen. Ab dem Technikupdate 2018 führte Ford die neue 8-Gang-Wandlerautomatik ein, die deutlich unproblematischer läuft.

Wer Automatik will: Modell ab 2018 bevorzugen, Probefahrt auf Autobahn und im Stadtverkehr, Getriebeöl vorab checken lassen. Diesel plus Schaltgetriebe bleibt die risikoärmste Kombination.
ADAC-Pannenstatistik: das steht drin
Die ADAC-Pannenstatistik 2025 ist eindeutig: Der Ford S-Max der Baujahre 2016 bis 2018 landet in der Flop-Liste der Mittelklasse. Häufigste Pannensachen laut Auswertung: Lichtmaschine (2015–2017), Starterbatterie (2015–2018 und 2020) und Thermostat (2016). Die Batterie ist strukturell unterdimensioniert für den Elektronikumfang beider Modelle – wer viel Komfortausstattung fährt, wechselt früher als geplant.
Rückrufe: was wirklich wichtig ist
Hinterradaufhängung / Querlenkerbolzen (20S75) – sicherheitskritisch
Betroffen: S-Max II und Galaxy III, Produktion 20. Januar 2015 bis 18. Februar 2020 – nahezu die komplette Generation, über 82.000 Fahrzeuge allein in Deutschland. Querlenkerbolzen können korrodieren und brechen, was die Lenkfähigkeit massiv einschränkt. Ford tauscht die Bolzen gegen korrosionsresistentere Teile.
Batterie / Brandgefahr (18P11) – sicherheitskritisch
Betroffen: Mondeo, S-Max und Galaxy, Bauzeitraum 13. Februar 2014 bis 11. Februar 2019. Säureaustritt am Batteriepol kann zu Überhitzung und Brandgefahr führen. Serviceheft-Eintrag verlangen, Batteriezustand beim Kauf messen lassen.
Airbag-Gasgenerator Fahrerseite – sicherheitskritisch
Fehler im Gasgenerator des Fahrerairbags: bei Auslösung können Metallfragmente freigesetzt werden. Die genauen betroffenen Zeiträume unterscheiden sich je nach Modell. Zwingend per Fahrgestellnummer im KBA-Portal verifizieren.
Dieselpartikelfilter (24E06 / KBA 14555R)
Haarrisse im DPF führen zu erhöhten Partikelwerten; einige Fahrzeuge bestanden die Abgasuntersuchung nicht. Ford gibt Baujahre 2014–2023 als Betroffenheitsrahmen an, in Deutschland rund 164.000 Fahrzeuge. Betroffenheit per VIN prüfen, HU-Bericht lesen.
Sicherheit: Euro NCAP 2015

Beide Modelle erhielten 2015 fünf Sterne. Euro NCAP testete den Galaxy und erklärte die Ergebnisse ausdrücklich auch für den S-Max gültig. Erwachsenenschutz: 87 %, Kinderschutz: 87 %, Fußgängerschutz: 79 %, Sicherheitsassistenz: 71 %. Serienmäßig an Bord: Front-, Seiten- und Vorhangairbags für alle Sitzreihen, Fahrer-Knieairbag, Gurtstraffer vorne und hinten, ESP. Notbremssystem und Spurhalteassistent waren je nach Ausstattungslinie, Baujahr und Markt unterschiedlich integriert – gut ausgestattete Exemplare haben sie heute in der Regel.
Was die Community seit Jahren bemängelt
- Sync 3 / Infotainment: Bluetooth bricht regelmäßig ab, GPS-Ausfälle keine Seltenheit. Updates helfen – müssen es aber oft mehrfach.
- Elektrische Heckklappe: Gelegentliche Fehlfunktionen, teils sicherheitsrelevant. Beim Testkauf mehrfach betätigen – auch in Kopfhöhe.
- Batterie / Bordnetz: Unterdimensioniert bei hoher Komfortausstattung. Bei E-Sitzen, Standheizung, adaptiven LED deutlich früher fällig.
- Bremsverschleiß: Das Fahrzeuggewicht kostet Bremsbeläge. Höherer Verschleiß als bei vergleichbaren Fahrzeugen – einkalkulieren.
- LED-Scheinwerfer: Bei Defekt gerne 1.500 bis 2.000 Euro pro Seite.
- Klimaautomatik: Schwankende Heizleistung, teils auch nach mehreren Werkstattbesuchen nicht dauerhaft behoben.
Ausstattungsempfehlung: Vignale – lohnt sich das?

Die Vignale-Linie ist Fords Premium-Tier – und gebraucht der einzige Grund, warum man für Van-Geld echten Business-Class-Komfort bekommt. Neu war der Aufpreis gegenüber Titanium brutal. Gebraucht sieht die Rechnung deutlich besser aus.
Was Vignale serienmäßig mitbringt:
- Adaptive LED-Scheinwerfer „Ford Dynamic LED“ – automatische Lichtweiten- und Höhenregelung, Kurvenlicht, Scheinwerfer-Reinigungsanlage. Dieselben Scheinwerfer, die im Defektfall bis zu 2.000 Euro kosten.
- Massagesitze vorne – elektrisch vielfach einstellbar, beheizt, belüftet, Massagefunktion. In der Hybrid-Version 18-fach einstellbar mit AGR-Gütesiegel.
- Sony Premium-Soundsystem – 390 Watt, 12 Lautsprecher inkl. Subwoofer.
- Active Noise Cancellation – elektronische Geräuschreduzierung.
- Vollledersausstattung – inkl. Armaturenbrett und Mittelkonsole, wabenförmig gesteppt, Alu-Pedalerie.
- FordPass Connect mit LTE-Modem – WLAN-Hotspot für 10 Geräte, Echtzeit-Verkehrsinfos, eCall.
- Ford Key Free + Power-Start, Pre-Collision Assist, Toter-Winkel-Assistent – alles serienmäßig.

Was kostet ein ordentliches Exemplar?
| Modell / Motor | Laufleistung | Preisrahmen |
|---|---|---|
| Galaxy 2.0 EcoBlue 150 PS (2018–2020) | bis 120.000 km | ca. 19.000–26.000 € |
| Galaxy 2.0 EcoBlue 190 PS (2018–2020) | bis 120.000 km | ca. 22.000–29.000 € |
| S-Max vergleichbar (EcoBlue) | bis 120.000 km | ca. 21.000–26.000 € |
| Galaxy / S-Max 2.5 Hybrid (ab 2021) | bis 80.000 km | ab ca. 30.000 € |
| Vignale Hybrid (ab 2021) | bis 80.000 km | ab ca. 32.000–38.000 € |
Checkliste vor dem Kauf
- Motor: 1.5 EcoBoost? Konsequent ablehnen.
- Automatik vor 2018? PowerShift kritisch prüfen. Ab 2018: 8-Gang-Wandler bevorzugen.
- Rückrufe: KBA-Portal mit Fahrgestellnummer – besonders 20S75, 18P11, Airbag.
- Sync 3 testen: Bluetooth koppeln, GPS-Signal abwarten.
- Heckklappe: Mehrfach betätigen, auch in Kopfhöhe.
- Batterie messen lassen – Ruhespannung und Ladetest.
- Bremsen: Scheibendicke und Belagstärke prüfen.
- LED-Scheinwerfer: Funktion und kein Feuchtigkeitseintrag.
- Scheckheft vollständig, plausible Intervalle.
- HU-Bericht der letzten Hauptuntersuchung lesen.

Unsere Bewertung
Wie wir diese Bewertung ermitteln
Unsere Bewertungen folgen einem festen, gewichteten System mit sechs Kategorien – das für jedes Fahrzeug identisch angewendet wird. Die Gewichtung orientiert sich daran, was beim Gebrauchtwagenkauf wirklich zählt:
- Zuverlässigkeit (25 %) – Primärquelle: TÜV-Report-Mängelquote; liegen keine deutschen Prüfdaten vor, greifen wir auf britische MOT-Daten zurück. Ergänzt durch ADAC-Pannenstatistik und Auswertung von Nutzererfahrungen.
- Sicherheit (20 %) – Basis: Euro-NCAP-Gesamtbewertung zum Testzeitpunkt. Modifikator für serienmäßige Assistenzsysteme.
- Unterhaltskosten (20 %) – GDV-Typklassen, realer Testverbrauch (kein WLTP), Werkstattintervalle, Kfz-Steuer.
- Platzangebot & Alltag (15 %) – Kofferraumvolumen, Radstand, Fond-Beinfreiheit, Fachpresse-Konsens.
- Infotainment & Bedienung (10 %) – Konsens aus mindestens drei unabhängigen Fachmedien.
- Preis-Leistung (10 %) – Aktuelles Marktpreisniveau gängiger Gebrauchtwagenbörsen im Vergleich zur Fahrzeugklasse.
Der Gesamtscore ergibt sich als gewichteter Durchschnitt der sechs Kategorien. Alle Daten werden manuell recherchiert und geprüft.
Kaufen wenn / Vorsicht wenn
| ✅ Kaufen wenn… | ⛔ Vorsicht wenn… |
|---|---|
| 2.0 EcoBlue Diesel ab 2018 mit Schaltgetriebe | 1.5 EcoBoost – konsequent meiden |
| Automatik ab 2018 (8-Gang-Wandler) | PowerShift ohne ausgiebige Probefahrt |
| Alle Rückrufe per VIN nachweislich erledigt | Querlenkerbolzen-Rückruf (20S75) nicht dokumentiert |
| Vollständiges Scheckheft ohne große Lücken | Serviceheft-Lücke über 2 Jahre |
| Vignale Hybrid ab 2021 in gutem Zustand | Vignale mit defekten LEDs ohne Kostenübernahme |
| HU ohne Mängel, DPF-Status per VIN gecheckt | Diesel ohne VIN-geprüften DPF-Rückruf-Status |
Fazit: klug gekauft, jahrelang entspannt

Den 1.5 EcoBoost kauft man nicht. Das alte PowerShift-Getriebe kauft man nur nach gründlicher Probefahrt. Und den Querlenkerbolzen-Rückruf 20S75 prüft man, bevor man einen Cent überweist – nicht danach.
Galaxy oder S-Max? Wer wirklich sieben Sitze braucht: Galaxy III. Wem fünf reichen und das Aussehen eine Rolle spielt: S-Max II. Wer Massagesitze, 12-Lautsprecher-Sound und aktive Geräuschunterdrückung will: Vignale Hybrid suchen, geduldig sein, dann zuschlagen.
Der 2.0 EcoBlue Diesel (150 oder 190 PS) mit Schaltgetriebe gilt als zuverlässigste Wahl unter den Verbrennern. Wer ein Modell ab 2021 findet, sollte den 2.5 Vollhybrid bevorzugen – er hat die wenigsten gemeldeten Probleme. Den 1.5 EcoBoost (160 PS) sollte man konsequent meiden: Kühlwasserverlust mit Motorschadenrisiko betrifft alle Baujahre.
Beide basieren auf derselben Plattform und teilen Motoren, Getriebe und Technik. Der Galaxy III ist mit 4.848 mm rund 5,2 cm länger als der S-Max II (4.796 mm) und bietet eine vollwertig nutzbare dritte Sitzreihe. Der S-Max II wirkt sportlicher und flacher, eignet sich aber für Erwachsene in der dritten Reihe kaum. Wer sieben vollwertige Plätze braucht, nimmt den Galaxy – wem fünf reichen, den S-Max.
Ja – wenn man ein gepflegtes Exemplar mit Hybrid-Antrieb (ab 2021), vollständigem Scheckheft und verifizierten Rückrufen findet. Die Vignale-Ausstattung bringt adaptive LED-Scheinwerfer, Massagesitze, Sony-Sound mit 12 Lautsprechern, Active Noise Cancellation und Vollledersausstattung. Neu war der Aufpreis brutal; gebraucht ab ca. 32.000–38.000 Euro ist es echter Value. Vorsicht bei defekten LED-Scheinwerfern – die kosten bis zu 2.000 Euro pro Seite.
Das ältere PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe (verbaut bis zum Technikupdate 2018) hat einen durchwachsenen Ruf. Nutzer berichten von ruppigem Herunterschalten nach Autobahnfahrten, Schaltrucklern und Getriebeölproblemen bei höherer Laufleistung. Ab September 2018 führte Ford eine neue 8-Gang-Wandlerautomatik ein, die deutlich unproblematischer ist. Wer Automatik will, sollte gezielt Modelle ab 2018 suchen.
Es gibt mehrere relevante Rückrufe: Rückruf 20S75 betrifft korrodierende Querlenkerbolzen der Hinterradaufhängung (Produktion Januar 2015 bis Februar 2020, über 82.000 Fahrzeuge in Deutschland). Rückruf 18P11 betrifft Brandgefahr durch Säureaustritt am Batteriepol (Baujahre 2014–2019). Ein Airbag-Rückruf betrifft fehlerhafte Gasgeneratoren mit Verletzungsgefahr. Rückruf 24E06 betrifft defekte Dieselpartikelfilter (Baujahre 2014–2023). Alle Rückrufe lassen sich per Fahrgestellnummer auf KBA Rückrufe prüfen.
Rückruf 20S75 betrifft die Hinterradaufhängung des Ford S-Max II und Galaxy III aus dem Produktionszeitraum 20. Januar 2015 bis 18. Februar 2020 – nahezu die komplette Generation. Die originalen Querlenkerbolzen können korrodieren und brechen, was die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs erheblich einschränkt und die Unfallgefahr erhöht. Ford tauscht die Bolzen gegen korrosionsresistentere Teile. Vor jedem Gebrauchtkauf zwingend per Fahrgestellnummer prüfen ob die Maßnahme erledigt wurde.
Ja. Es gibt einen Rückruf wegen eines fehlerhaften Gasgenerators im Fahrerairbag. Bei Auslösung kann es zur unkontrollierten Entfaltung kommen, wobei Metallfragmente freigesetzt werden können, die Insassen verletzen. Die betroffenen Zeiträume unterscheiden sich je nach Modell und Baujahr. Vor dem Kauf unbedingt per Fahrgestellnummer im KBA-Rückrufportal prüfen und den Erledigungsnachweis im Serviceheft verlangen.
Der Ford S-Max der Baujahre 2016 bis 2018 landet in der ADAC-Pannenstatistik 2025 explizit in der Flop-Liste der Mittelklasse. Die häufigsten Pannensachen sind Lichtmaschine (Baujahre 2015–2017), Starterbatterie (2015–2018 und 2020) und Thermostat (2016). Die Starterbatterie gilt als strukturell unterdimensioniert für den Elektronikumfang beider Modelle – besonders bei viel Komfortausstattung. Modelle ab 2019 sind in der Statistik weniger auffällig.
Die Baujahre 2016 bis 2018 sind laut ADAC-Pannenstatistik am auffälligsten, mit erhöhter Pannenhäufigkeit bei Lichtmaschine, Batterie und Thermostat. Modelle mit 1.5 EcoBoost sind über alle Baujahre problematisch wegen Kühlwasserverlust. Frühe Automatikmodelle bis 2018 mit PowerShift-Getriebe zeigen bei höherer Laufleistung erhöhten Verschleiß. Empfehlenswert sind Diesel-Modelle ab dem Technikupdate 2018 mit der neuen 8-Gang-Automatik oder Hybridmodelle ab 2021.
Ein gepflegter Ford Galaxy III mit 2.0 EcoBlue (150 PS) und bis zu 120.000 km Laufleistung kostet aktuell zwischen 19.000 und 26.000 Euro. Mit 190 PS liegt der Preis zwischen 22.000 und 29.000 Euro. Ein Galaxy oder S-Max mit 2.5 Vollhybrid (ab 2021) kostet ab ca. 30.000 Euro, in Vignale-Ausstattung ab ca. 32.000 bis 38.000 Euro. Entscheidend für den Preis: vollständiges Scheckheft, alle Rückrufe erledigt und HU ohne wesentliche Mängel.
Rückrufe Ford Galaxy II
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