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Gebrauchtwagen Hauptuntersuchung

Gebrauchtwagenreport – Zuverlässigkeit nach Hauptuntersuchung


Mängelquoten für hunderte Automodelle aus echten Hauptuntersuchungsdaten – filterbar nach Baujahr und mit detaillierten Informationen zu den häufigsten Mängeln.

UK MOT Zuverlässigkeitsreport 2024–2025
Durchfallquoten bei der britischen Hauptuntersuchung — 796 Modelle — Auf Modell klicken für Baujahr-Details
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# Modell Prüfungen Bestanden  /  Mängel Mängelquote

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Hinweis: UK-Daten (MOT-Prüfung, jährlich ab 3 Jahren). Fahrzeugmodelle identisch mit deutschen Versionen. Der Baujahr-Filter ermöglicht fairen Vergleich zwischen Modellen gleichen Alters.
Datenübersicht · DVSA MOT 2024–2025

Alle Modelle im Gebrauchtwagenreport

Hier findest du die wichtigsten Ergebnisse der ausgewerteten MOT-Prüfungen als kompakte Modellübersicht. Prüfungszahlen, Mängelquoten und die einzelnen Fahrzeugmodelle lassen sich direkt aufrufen und vergleichen.

Modelle mit der größten Datenbasis

ModellPrüfungenBestandenMängelquote
Ford Fiesta 3.021.940 71,9 % 28,1 %
Opel Corsa 2.001.057 71,2 % 28,8 %
Ford Focus 1.995.173 73,2 % 26,8 %
VW Golf 1.855.343 78,0 % 22,0 %
Ford Transit 1.463.174 69,5 % 30,5 %
VW Polo 1.370.950 73,0 % 27,0 %
Opel Astra 1.368.111 72,0 % 28,0 %
Nissan Qashqai 1.268.004 74,3 % 25,7 %
BMW 3er 1.012.458 78,5 % 21,5 %
Toyota Yaris 961.284 76,3 % 23,7 %
Audi A3 877.765 78,7 % 21,3 %
BMW 1er 811.739 79,0 % 21,0 %
Mercedes C-Klasse 768.305 77,8 % 22,2 %
Renault Clio 737.659 67,3 % 32,7 %
VW Transporter 734.516 73,8 % 26,2 %
Mercedes A-Klasse 727.168 81,0 % 19,0 %
Honda Jazz 707.206 77,6 % 22,4 %
Fiat 500 702.583 73,5 % 26,5 %
Nissan Juke 690.485 75,0 % 25,0 %
Ford Kuga 598.433 81,5 % 18,5 %
Kia Sportage 589.405 79,6 % 20,4 %
Honda Civic 585.295 72,3 % 27,7 %
MINI 577.699 69,1 % 30,9 %
Opel Vivaro 552.216 67,8 % 32,2 %
Toyota Aygo 536.652 78,5 % 21,5 %
Nissan Micra 531.292 70,5 % 29,5 %
Audi A4 530.033 76,8 % 23,2 %
Hyundai i10 516.098 76,6 % 23,4 %
Opel Mokka 515.075 75,1 % 24,9 %
Skoda Fabia 493.403 75,2 % 24,8 %
Alle 721 Modelle A–Z anzeigen

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Die Übersicht zeigt Modelle mit ausreichend großer Datenbasis für eine eigene Auswertung. Seltenere Fahrzeuge findest du weiterhin über die Suche im Gebrauchtwagenreport.

Welches Auto hält durch – und welches fällt beim ersten ernsthaften Alter durch die Hauptuntersuchung? Der DEKRA Gebrauchtwagenreport ist seit 2019 Geschichte, der vollständige TÜV-Report ist kostenpflichtig. Wir haben deshalb eine andere Datenquelle angezapft: Die britische Fahrzeugprüfbehörde DVSA veröffentlicht detaillierte MOT-Prüfdaten als Open Data – mit Prüfergebnissen, Fahrzeugmodellen und konkreten Mängelgründen.

Das Ergebnis ist dieser interaktive Gebrauchtwagenreport. Die aktuelle Auswertung basiert auf den Prüfungsdaten der Jahre 2024 und 2025 und umfasst 796 Fahrzeugmodelle und Modellreihen. Du kannst Modelle vergleichen, nach Baujahr filtern und bei vielen Fahrzeugen zusätzlich sehen, welche Mängel besonders häufig auftreten – von Bremsen und Fahrwerk bis zu Beleuchtung, Reifen oder Karosserie.

Wie nutzt du den Report? Suche direkt nach deinem Wunschmodell oder scrolle durch das Ranking. Standardmäßig startet der Report mit der Alltagswertung, bei der typische Luxusfahrzeuge, Supersportwagen und Exoten das Bild normaler Gebrauchtwagen nicht verzerren. Alternativ kannst du dir alle Fahrzeuge oder gezielt die Kategorie Luxus & Sport anzeigen lassen. Mit dem Baujahr-Filter vergleichst du Fahrzeuge ähnlichen Alters – denn ein vier Jahre altes Auto fällt naturgemäß seltener durch als ein zwölf Jahre alter Gebrauchter. Für den Gebrauchtwagenkauf empfehlen wir deshalb, genau die Baujahre einzustellen, die für dich tatsächlich infrage kommen.

Was genau ist der UK MOT Zuverlässigkeitsreport 2024/2025?

Der Report ist unsere datenbasierte Alternative zu klassischen Gebrauchtwagen-Mängelreports. Grundlage sind die anonymisierten MOT-Prüfdaten der Jahre 2024 und 2025. Wir haben die Rohdaten bereinigt, Fahrzeugmodellen und Modellreihen zugeordnet und daraus eine Auswertung für 796 Modelle erstellt. Es geht nicht um Besitzermeinungen oder Herstellerangaben, sondern um Ergebnisse realer technischer Prüfungen.

Warum sind britische Daten für deutsche Gebrauchtwagenkäufer relevant?

Physik macht an der Grenze nicht halt. Viele Modelle nutzen in Großbritannien und Deutschland dieselben Plattformen, Fahrwerke, Bremsanlagen, Motorfamilien und Elektroniksysteme. Häufen sich bei einer Modellreihe Probleme mit Fahrwerk, Bremsen oder Karosserie, ist das deshalb auch für deutsche Gebrauchtwagenkäufer ein wertvoller Hinweis. Klima, Straßenzustand und Wartungskultur können die Ergebnisse allerdings beeinflussen.

Wie benutze ich den Zuverlässigkeitsreport am besten?

Nutze die Suchfunktion, um dein Wunschmodell direkt aufzurufen, und stelle anschließend den Baujahrbereich ein, der für deinen Kauf tatsächlich infrage kommt. Ein Klick auf ein Modell öffnet die Detailansicht. Dort siehst du neben der Mängelquote bei vielen Fahrzeugen auch die häufigsten Problemgruppen und konkrete Einzelmängel. So erkennst du, ob ein Auto eher mit typischem Verschleiß oder mit möglicherweise teureren Problemen auffällt.

Was ist die Alltagswertung?

Die Alltagswertung ist die Standardsicht unseres Reports. Typische Luxusfahrzeuge, Supersportwagen und Exoten werden dort ausgeblendet, weil sie häufig jünger sind, weniger Kilometer fahren und überdurchschnittlich intensiv gewartet werden. Dadurch bekommst du ein aussagekräftigeres Ranking normaler Gebrauchtwagen. Zusätzlich kannst du jederzeit auf Alle Fahrzeuge oder Luxus & Sport wechseln.

Wer stellt diese Daten zur Verfügung?

Die Rohdaten stammen von der DVSA, der Driver and Vehicle Standards Agency. Die Behörde stellt anonymisierte MOT-Prüfdaten als Open Data bereit. Die zugrunde liegenden öffentlichen Informationen werden unter der Open Government Licence v3.0 veröffentlicht. Die Bereinigung, Modellzuordnung, Filterung, Auswertung und Darstellung des Reports erfolgt durch automobile-news.de.

Warum nutzen wir britische Daten und nicht den deutschen DEKRA Gebrauchtwagenreport?

Der DEKRA Gebrauchtwagenreport erscheint seit 2019 nicht mehr in seiner früheren Form. DEKRA verwies unter anderem darauf, dass unterschiedliche Vorbereitungs- und Vorreparaturprogramme den direkten Vergleich der Fahrzeugqualität erschwerten. Die DVSA-Daten ermöglichen einen anderen Ansatz: Wir können anonymisierte Rohdaten selbst auswerten, Modelle und Baujahre vergleichen und zusätzlich konkrete Mängelgründe analysieren.

Was bedeutet die Mängelquote genau?

Die Mängelquote zeigt, welcher Anteil der in unserer Auswertung berücksichtigten MOT-Prüfungen eines Modells nicht bestanden wurde. Eine Quote von 25 Prozent bedeutet vereinfacht: Rund jede vierte berücksichtigte Prüfung dieses Modells endete mit einem nicht bestandenen Ergebnis. Die Quote sollte immer zusammen mit Alter, Baujahr und den konkreten Mängelarten betrachtet werden.

Warum schneiden teure Luxusautos so gut ab – ist das nicht verfälscht?

Ein Lamborghini, Ferrari oder Porsche kann in einer reinen Mängelstatistik hervorragend aussehen. Solche Fahrzeuge sind häufig jünger, fahren weniger Kilometer und werden mit erheblichem finanziellen Aufwand gewartet. Deshalb trennen wir normale Alltagsautos von Luxus- und Sportfahrzeugen. Wer trotzdem das komplette Feld vergleichen möchte, kann jederzeit auf Alle Fahrzeuge wechseln.

Gilt das auch für Elektroautos?

Ja, Elektroautos sind im Report enthalten, sofern genügend verwertbare Prüfungsdaten vorhanden sind. Bei jungen Modellen sollte man allerdings beachten, dass ihre MOT-Historie naturgemäß noch kürzer ist. Elektroautos besitzen keine klassische Abgasanlage, Kupplung oder viele typische Verbrennungsmotor-Komponenten. Reifen, Bremsen, Beleuchtung, Lenkung und Fahrwerk bleiben aber selbstverständlich prüfungsrelevant.

Kann ich diese Daten für ein konkretes Kaufgespräch nutzen?

Ja – genau dafür ist der Report gedacht. Wenn eine Modellreihe oder ein bestimmter Baujahrbereich häufig mit Problemen am Fahrwerk, an den Bremsen oder an anderen Baugruppen auffällt, weißt du bei Besichtigung und Probefahrt, wo du genauer hinsehen solltest. Der Report ersetzt keine Kaufuntersuchung, kann dir aber konkrete Hinweise für Prüfung und Preisverhandlung liefern.

Warum fehlen manche Modelle im Report?

Ein Modell kann fehlen, wenn nicht genügend verwertbare Prüfungsdaten vorhanden sind oder die Fahrzeuge in den Rohdaten nicht zuverlässig einer eindeutigen Modellreihe zugeordnet werden konnten. Das betrifft insbesondere sehr neue Modelle, seltene Fahrzeuge und Marken mit geringer Verbreitung in Großbritannien. Normale Pkw benötigen dort ihre erste MOT-Prüfung grundsätzlich erst nach drei Jahren.

Sind britische und deutsche Fahrzeuge wirklich vergleichbar?

Als Orientierung ja, als mathematisch identische Fahrzeugpopulation nein. Viele Modelle nutzen dieselben Plattformen, Fahrwerke, Bremsanlagen, Motorfamilien und Elektroniksysteme. Unterschiede gibt es unter anderem bei Motorvarianten, Rechtslenker-spezifischen Bauteilen, Klima, Straßenzustand, Salzbelastung, Fahrleistung und Wartungskultur. Der Report ist deshalb ein Werkzeug zur Risikoabschätzung und keine Garantie für das einzelne Fahrzeug.

Wie oft wird der Report aktualisiert?

Der Report wird erweitert, sobald neue geeignete DVSA-Datenstände verfügbar sind und von uns verarbeitet wurden. Die aktuelle Version basiert auf den Prüfungsdaten der vollständigen Kalenderjahre 2024 und 2025. Die Hauptauswertung umfasst derzeit 796 Fahrzeugmodelle und Modellreihen.

Was ist der Unterschied zwischen Mängelquote und Mängelart?

Die Mängelquote sagt, wie häufig ein Modell die Prüfung nicht besteht. Die Mängelansicht zeigt, warum. Dort werden Probleme in verständliche Bereiche wie Bremsen, Fahrwerk und Achsen, Beleuchtung, Reifen und Räder oder Karosserie und Aufbau gruppiert. Zusätzlich können häufig auftretende konkrete Einzelmängel angezeigt werden. So erkennst du, ob ein Modell eher mit normalen Verschleißproblemen oder mit potenziell teureren Schwachstellen auffällt.