Das Mercedes-Benz GLC Coupé der Baureihe C253 ist ein Fahrzeug mit einer klaren Identitätsstrategie: Es kombiniert die Platzverhältnisse eines Premium-Kompakt-SUV mit der flach abfallenden Dachlinie eines SUV-Coupés – und nimmt damit den direkten Kampf gegen den BMW X4 auf, der das Format in dieser Klasse geprägt hat. Seit 2016 bis 2023 gebaut, seit 2019 mit Facelift und MBUX-Infotainment modernisiert, ist der C253 heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt in großer Stückzahl verfügbar – zu Preisen, die noch immer ordentlich am Geldbeutel zehren.
Einleitung

Der TÜV liebt ihn: 2022 war der GLC mit nur 1,5 Prozent erheblichen Mängeln bei der ersten HU Gesamtsieger unter allen Gebrauchtwagen. Im TÜV-Report 2023 blieb er mit 2,3 Prozent auf sehr hohem Niveau, war aber nicht mehr Gesamtsieger, sondern Zweiter hinter der Mercedes B-Klasse – und bester SUV seiner Klasse. Das klingt beruhigend – und ist es auch weitgehend. Aber: Die Achsaufhängung zählt zu den bekannten Schwachstellen, die Luftfederung ist eine potenzielle Kostenfalle, das 9G-Tronic-Getriebe braucht Pflege, und die Dieselthematik rund um den OM 651 hat Spuren hinterlassen. Diese Beratung zeigt dir, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Modellübersicht
Das GLC Coupé im Überblick
Das GLC Coupé basiert technisch auf dem normalen GLC SUV (X253) und teilt mit ihm die MRA-Plattform (Modular Rear Architecture), die auch in der C-Klasse W205 zum Einsatz kommt. Gegenüber dem Kasten-SUV ist das Coupé ca. 7,5 cm länger, aber nur ca. 4 cm flacher – mit allen optischen Vorteilen und einem gewissen Kompromiss beim Kopfraum im Fond und beim Kofferraumvolumen.
| Merkmal | C253 (Vor-Facelift) | C253 (Facelift ab 2019) |
|---|---|---|
| Produktion | 2016–2019 | 2019–2023 |
| Infotainment | COMAND Online (NTG 5.5) | MBUX (NTG 6) |
| Benzinmotoren | M274 (ohne Mild-Hybrid) | M264 (48V Mild-Hybrid) |
| Dieselmotoren | OM 651 / OM 642 | OM 654 |
| Kofferraum | 500–1.400 l | 500–1.400 l |
| Länge / Höhe | 4.730 mm / 1.600 mm | 4.730 mm / 1.598 mm |
| Radstand | 2.873 mm | 2.873 mm |
| Leergewicht ab | ca. 1.810 kg | ca. 1.870 kg (Mildhybrid) |
Die Ära des GLC Coupés (C253)
Markteinführung des GLC Coupés. Die perfekte Mischung aus „ich will ein SUV“ und „ich will aber sportlich um die Ecke gucken“. Start mit soliden Benzinern und den legendären Diesel-Dauerläufern.
Mercedes zeigt mit 320 PS Systemleistung, dass Hybrid nicht „langsam“ bedeuten muss. Der erste PHEV im GLC bringt lautloses Gleiten in die Vorstadt-Auffahrten.
Vom AMG GLC 43 (367 PS) zum GLC 63 mit 476 PS bis zum Endgegner GLC 63 S mit 510 PS. Plötzlich wurde der Einkaufsweg zur Rennstrecke und die Nachbarn wussten immer genau, wann man morgens losgefahren ist.
Das große Update: MBUX zieht ein (Tschüss, altes Navi!). Unter der Haube gibt es die modernen OM 654 und M 264 Motoren. Die Benziner werden dank 48V-Mild-Hybrid zu sanften Gleitern.
Die Plug-in-Hybride werden erwachsen. Endlich gibt es das Beste aus beiden Welten (Benzin oder Diesel + Strom) mit verbesserter Effizienz für Pendler, die gerne mal die Zapfsäule ignorieren.
Nach sieben erfolgreichen Jahren geht die Produktion des C253 zu Ende. Er macht Platz für den C254, hinterlässt aber riesige Fußstapfen im Segment der Lifestyle-SUVs.
Motorisierungen
Benzinmotoren
Alle Benziner sind mit 4MATIC-Allradantrieb und 9G-Tronic-Automatik kombiniert. Facelift-Benziner nutzen 48V-Mildhybrid. GLC 350 e hat als Ausnahme 7G-TRONIC PLUS
| Modell | Leistung | 0-100 km/h | Verbrauch | Motor |
|---|---|---|---|---|
| GLC 250 (bis 2019) | 211 PS | 6,4 s | 7,3 l | M274 |
| GLC 300 (ab 2019) | 258 PS | 6,2 s | 7,4 l | M264 + 48V |
| GLC 350 e (PHEV) | 320 PS | 5,9 s | 2,5 l / el. | M274 + E-Motor |
| GLC 300 e (PHEV, ab 2019) | 320 PS | 5,7 s | 2,2 l / el. | M264 + E-Motor |
| AMG GLC 43 (bis 2019) | 367 PS | 4,9 s | 8,3 l | M276 V6 Biturbo |
| AMG GLC 43 (Facelift ab 2019) | 390 PS | 4,9 s | 10,2 l | M276 V6 Biturbo |
| AMG GLC 63 | 476 PS | 4,3 s | 9,6 l | M177 V8 |
| AMG GLC 63 S | 510 PS | 3,8 s | 9,6 l | M177 V8 |
Dieselmotoren
Vor-Facelift: OM 651 (2,1 L) und OM 642 (3,0 L). Facelift ab 2019: OM 654 (2,0 L Aluminium) und OM656.
| Modell | Leistung | 0-100 km/h | Verbrauch | Motor |
|---|---|---|---|---|
| GLC 220 d (bis 2019) | 170 PS | 8,3 s | 5,4 l | OM 651 |
| GLC 250 d (bis 2019) | 204 PS | 7,0 s | 5,7 l | OM 651 |
| GLC 220 d (ab 2019) | 194 PS | 7,9 s | 5,2 l | OM 654 |
| GLC 300 d (ab 2019) | 245 PS | 6,6 s | 5,6 l | OM 654 |
| GLC 300 de (PHEV) | 306 PS | 5,5 s | 1,6 l / el. | OM 654 + E-Motor |
| GLC 350 d (Vor-Facelift) | 258 PS | 5,8 s | 5,9 l | OM 642 V6 |
| GLC 400 d (ab Facelift 2019) | 330 PS | 5,1 s | 7,0 l | OM 656 R6 (3,0 L) |
Bekannte Schwachstellen

Die Schwachstellen basieren auf Auswertungen von motor-talk.de, reddit.com/r/mercedes_benz, sowie auf dem TÜV-Report, der ADAC-Pannenstatistik und Fachpresse-Berichten. Keine der genannten Schwachstellen macht den GLC Coupé zum Risikofahrzeug – aber du solltest sie kennen, bevor du kaufst.
1. Achsaufhängung vorne
- Querlenker und Traggelenke können ab ca. 80.000 km Spiel entwickeln
- Erkennbar durch Poltern an der Vorderachse auf Unebenheiten
- Quietschgeräusche an der Vorderachse deuten auf verschlissene Lager hin
- Tipp: Austausch beider unterer Querlenker beseitigt das Problem dauerhaft
- Kosten Querlenker (komplett): 600–1.400 EUR inkl. Einbau
2. Getriebe (9G-Tronic)
Das 9-Gang-Wandler-Automatikgetriebe ist grundsätzlich eine der stärksten Seiten des GLC – sanft, schnell, unauffällig. Wer es aber vernachlässigt, riskiert unangenehme Überraschungen.
- Schaltruckeln beim Herunterschalten (2.–1. Gang), besonders im Stau
- „Gedenksekunde“ beim Kickdown oder Anfahren – oft per Software behebbar
- Vibrationen im Bereich 60–80 km/h: Hinweis auf Wandlerüberbrückungskupplung
- Getriebeölwechsel: Mercedes empfiehlt „Lebensdauerfüllung“, Experten raten spätestens alle 80.000 km zur Spülung
- Spülung kostet ca. 400–700 EUR, verhindert aber oft teure Folgeschäden
3. Dieselthematik – OM 651 (Vor-Facelift)
- OM 651: Software-Update erhöht laut Nutzern DPF-Regenerationsfrequenz
- OM 651: Steuerkette kann ab 150.000 km rasseln (bekannte OM-651-Schwäche)
- Immer prüfen: Wurde der Diesel-Rückruf am konkreten Fahrzeug durchgeführt?
- OM 654 (ab 2019): Deutlich besser, aber Kühlmittelpumpen-Rückruf beachten (Baujahre 2017–2021 – betrifft auch X253/GLC-Abstammung)
- OM 654: Rollenschlepphebel-Probleme bei frühen Exemplaren – auf Klopfgeräusche im Kaltstart achten
4. Luftfederung (Air Body Control) – optionaler Kostenfresser

Die optionale Luftfederung „Air Body Control“ ist eine der beliebtesten Sonderausstattungen des GLC – und eine der teuersten, wenn sie Probleme macht. Etwa 30-40% der gebrauchten GLC Coupés haben diese Option.
- Kompressor-Defekt: Häufig durch porösen Ansaugschlauch, der Feuchtigkeit einlässt
- Federbälge: Ab ca. 8–10 Jahren können Gummibälge spröde werden
- Erkennbar: Fahrzeug sinkt nach Standzeiten einseitig ab
- Kosten: Ein einzelnes Luftfederbein kostet 800–1.500 EUR (Original), Kompressor 400–900 EUR
- Tipp: Bei Fahrzeugen über 6 Jahren und ohne Luftfederungs-Service lieber zum Stahlfederungs-Modell greifen
5. Elektronik und Infotainment

COMAND Online (Vor-Facelift bis 2019)
- Stabil und ausgereift, aber grafisch veraltet
- Apple CarPlay und Android Auto häufig nur optional oder nur kabelgebunden
- Navigation über SD-Karte – Updates kosten extra
MBUX (Facelift ab 2019)
- Gelegentliche Systemabstürze und Neustarts während der Fahrt
- Profilverluste und Bluetooth-Kopplungsfehler bekannt
- Black Screen (Totalausfall des Displays): Austausch der Head-Unit teuer, bei Garantiefällen Kulanz möglich
- 12V-Batterie entlädt sich bei PHEV-Modellen bei Standzeiten über 3 Tage (Always-on-Dienste)
Totalausfälle von Assistenzsystemen, sehr selten aber falls du davon betroffen bist: Wenn alle Assistenzsysteme auf einmal streiken – Ursachen, Diagnose und die bittere Wahrheit hinter dem Kabelbaum
6. Karosserie und Innenraum
- „Reifenrubbeln“ bei vollem Einschlag und niedriger Geschwindigkeit: achsgeometrie-bedingt, kein Defekt
- Tipp gegen Rubbeln: Reifen mit MO-Kennung (Mercedes Original) oder Ganzjahresreifen
- Artico-Kunstleder an Sitzwangen: Risse ab ca. 60.000–80.000 km möglich
- Hochglanz-Klavierlack-Konsole: Extrem kratzempfindlich, Reflexionen bei Sonneneinstrahlung
- Rahmenlosen Seitenscheiben des Coupés: Windgeräusche bei Autobahntempo stärker als beim SUV-Pendant
Rückrufaktionen (wichtigste KBA-Aktionen)
Der GLC hat vergleichsweise viele Rückrufaktionen – das klingt beunruhigend, relativiert sich aber: Die meisten betreffen Kleinigkeiten oder wenige Fahrzeuge. Sicherheitsrelevante Rückrufe sind jedoch Pflicht.
| Bereich | Problem | Baujahre |
|---|---|---|
| Lenkgetriebe ⚠️ | Befestigung kann sich lösen → Verlust Lenkunterstützung | bis 2017 |
| Airbag / Lenkradleitungssatz ⚠️ | Beschädigtes Kabel → ungewollte Airbag-Auslösung möglich | bis 2017 |
| Gurtstraffer vorne ⚠️ | Defekte Gurtstraffer – Sicherheitssystem beeinträchtigt | 2016–2017 |
| Steuerkette OM 651 | Verschleiß an Bolzen/Kettengliedern → Kettenriss möglich | ältere Diesel |
| Kraftstoffaustritt / Brandgefahr ⚠️ | Kraftstoffleitung undicht → Brandrisiko | 2015–2020 |
| Kühlmittelpumpe OM 654 | Undicht → Kühlmittel in Unterdrucksystem → Brandgefahr | 2017–2021 |
| Diesel-Abgasrückrufe | Unzulässige Abschalteinrichtung (Euro 6b) | 2015–2019 |
| 48V Starter-Generator ⚠️ | Überhitzung → Brandgefahr im Motorraum | ab 2020 |
| Sicherungskasten | Lockere Verbindungen → Brandgefahr | 2020–2022 (2025) |
Unsere Bewertung: Vor-Facelift 2016–2019
Wie wir diese Bewertung ermitteln
Unsere Bewertungen folgen einem festen, gewichteten System mit sechs Kategorien – das für jedes Fahrzeug identisch angewendet wird. Die Gewichtung orientiert sich daran, was beim Gebrauchtwagenkauf wirklich zählt:
- Zuverlässigkeit (25 %) – Primärquelle: TÜV-Report-Mängelquote; liegen keine deutschen Prüfdaten vor, greifen wir auf britische MOT-Daten zurück. Ergänzt durch ADAC-Pannenstatistik und Auswertung von Nutzererfahrungen.
- Sicherheit (20 %) – Basis: Euro-NCAP-Gesamtbewertung zum Testzeitpunkt. Modifikator für serienmäßige Assistenzsysteme.
- Unterhaltskosten (20 %) – GDV-Typklassen, realer Testverbrauch (kein WLTP), Werkstattintervalle, Kfz-Steuer.
- Platzangebot & Alltag (15 %) – Kofferraumvolumen, Radstand, Fond-Beinfreiheit, Fachpresse-Konsens.
- Infotainment & Bedienung (10 %) – Konsens aus mindestens drei unabhängigen Fachmedien.
- Preis-Leistung (10 %) – Aktuelles Marktpreisniveau gängiger Gebrauchtwagenbörsen im Vergleich zur Fahrzeugklasse.
Der Gesamtscore ergibt sich als gewichteter Durchschnitt der sechs Kategorien. Alle Daten werden manuell recherchiert und geprüft.
Unsere Bewertung: Facelift 2019–2023
Wie wir diese Bewertung ermitteln
Unsere Bewertungen folgen einem festen, gewichteten System mit sechs Kategorien – das für jedes Fahrzeug identisch angewendet wird. Die Gewichtung orientiert sich daran, was beim Gebrauchtwagenkauf wirklich zählt:
- Zuverlässigkeit (25 %) – Primärquelle: TÜV-Report-Mängelquote; liegen keine deutschen Prüfdaten vor, greifen wir auf britische MOT-Daten zurück. Ergänzt durch ADAC-Pannenstatistik und Auswertung von Nutzererfahrungen.
- Sicherheit (20 %) – Basis: Euro-NCAP-Gesamtbewertung zum Testzeitpunkt. Modifikator für serienmäßige Assistenzsysteme.
- Unterhaltskosten (20 %) – GDV-Typklassen, realer Testverbrauch (kein WLTP), Werkstattintervalle, Kfz-Steuer.
- Platzangebot & Alltag (15 %) – Kofferraumvolumen, Radstand, Fond-Beinfreiheit, Fachpresse-Konsens.
- Infotainment & Bedienung (10 %) – Konsens aus mindestens drei unabhängigen Fachmedien.
- Preis-Leistung (10 %) – Aktuelles Marktpreisniveau gängiger Gebrauchtwagenbörsen im Vergleich zur Fahrzeugklasse.
Der Gesamtscore ergibt sich als gewichteter Durchschnitt der sechs Kategorien. Alle Daten werden manuell recherchiert und geprüft.

Kaufberatung: So gehst du vor
Welche Motorisierung können wir empfehlen?
Hinweis: Vor dem Kauf unbedingt den Diesel-Rückruf-Status prüfen.
Vor-Facelift oder Facelift?
Die Facelift-Version ab 2019 ist in fast allen Kategorien die bessere Wahl: sauberere Motoren, MBUX-Infotainment, modernere Assistenzsysteme. Wer das Budget hat, sollte Facelift-Modellen ab Baujahr 2020 den Vorzug geben – dann profitierst du von ausgemerzten Kinderkrankheiten.
Das Vor-Facelift (2016–2019) ist interessant, wenn das Budget unter 25.000 EUR liegt und du auf MBUX verzichten kannst. Das COMAND-System ist stabil. Aber: Den Diesel-Rückruf-Status prüfen und auf den OM 651-Steuerkettenzustand achten.
Besichtigungs-Checkliste
Statische Prüfung (vor der Probefahrt)
- Rückruf-Status: FIN-Nummer beim KBA online prüfen (kba.de)
- Serviceheft: Alle Einträge vorhanden? Letzte Inspektion maximal 20.000 km oder 1 Jahr zurück
- Motorraum: Kühlmittelpumpe auf weiße Krusten prüfen (OM 654). Ölfeuchtigkeit am Turbo?
- Vorderräder: Reifenverschleiß außen stärker als innen? → Achsgeometrieprobleme möglich
- Karosserie: Spaltmaße an Türen und Heckklappe. Steinschläge an LED-Scheinwerfern sehr teuer!
- Unterboden: Roststellen an Bremsleitungen, DPF-Zustand (Diesel)
- Luftfederung vorhanden? → Frage nach Wartungshistorie, Kompressor-Service
Elektronik-Test
- MBUX/COMAND mehrfach neu starten – reagiert es flüssig?
- Klimaanlage: Kühlleistung prüfen, auf modrigen Geruch achten (verstopfter Verdampfer)
- Heckklappe elektrisch öffnen und schließen – Geräusche?
- Alle Kameras (360°) auf Bildstörungen prüfen
- Bei PHEV: 12V-Batterie-Status im MBUX prüfen, Ladeport testen
- Keyless-Go: Fahrzeug aus mindestens 5 Metern verriegeln / öffnen testen
Probefahrt (mindestens 30 Minuten)
- Kaltstart: Klopfgeräusche? Rauchentwicklung? OM 654 im Kaltstart beobachten
- Stadtverkehr: 9G-Tronic auf Schaltruckeln und „Gedenksekunde“ testen
- Volleinschlag: Reifenrubbeln an Vorderachse prüfen – vorhanden oder beherrschbar?
- Autobahn: Windgeräusche an rahmenlosen Scheiben, Abrollgeräusche, Vibrationen 60–80 km/h
- Poltern auf Unebenheiten: Vorderachse in Ordnung?
- Bremstest: Zieht das Fahrzeug? Bremsweglänge normal?
- Luftfederung (falls vorhanden): Alle Fahrstufen durchschalten, absenkbar auf Ladekante?
Preisübersicht (Stand: März 2026)
Preise basieren auf Median-Angebotspreisen von mobile.de und AutoScout24. AMG-Modelle stark von Ausstattung und Zustand abhängig.
| Baujahr | Laufleistung | GLC 220 d / 300 | GLC 43/63 AMG |
|---|---|---|---|
| 2016–2018 | 100.000–150.000 km | 18.000–26.000 € | 35.000–50.000 € (63er) |
| 2019–2020 | 70.000–110.000 km | 24.000–34.000 € | 45.000–65.000 € (63er) |
| 2021–2022 | 40.000–80.000 km | 32.000–44.000 € | 55.000–80.000 € (63 S) |
| 2022–2023 | 20.000–50.000 km | 40.000–55.000 € | Auf Anfrage |
Fazit

Das Mercedes GLC Coupé C253 ist ein überzeugendes Gebrauchtwagenpaket für alle, die Premium-SUV-Ästhetik, sehr gute TÜV-Werte und modernen Fahrkomfort suchen – und bereit sind, die entsprechenden Unterhaltskosten zu akzeptieren. Der GLC ist kein Sparauto, auch nicht auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Wer das weiß und sich dennoch bewusst dafür entscheidet, bekommt ein stilvolles, langstreckentaugliches Fahrzeug mit solider technischer Basis.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:
- TÜV-Bilanz: Hervorragend – 2022 und 2023 Gesamtsieger unter den SUVs
- Achsaufhängung: Der eine Schwachpunkt – vor dem Kauf auf Probefahrt und Prüfbericht achten
- Getriebe: 9G-Tronic ist gut, aber Ölwechsel-Historie prüfen
- Diesel: Facelift OM 654 klar bevorzugen. Vor-Facelift OM 651 nur mit Rückruf-Nachweis
- Luftfederung: Schöne Option, aber ab 6 Jahren Risikofaktor – Wartungshistorie verlangen
- Rückrufe: Bei Baujahren bis 2017 besonders gründlich prüfen (Lenkung, Airbag)
- Facelift ab 2020: Die beste Gebrauchtwagen-Wahl für die meisten Käufer
Diese Beratung basiert auf dem TÜV-Report 2022–2024, ADAC-Pannenstatistik, Euro-NCAP-Ergebnissen sowie Nutzererfahrungen aus motor-talk.de, reddit.com/r/mercedes_benz und carwiki.de. Lasse jedes Fahrzeug vor dem Kauf von einer unabhängigen Werkstatt oder dem ADAC prüfen.
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Vielen Dank für den Gebrauchtwagencheck des Glc. Ich finde es lobenswert, dass Leserwünsche berücksichtigt werden. Großes Kompliment an der Stelle.
Dann ist das Problem beim Auto meines Vaters wohl kein bekanntes Problem. Mittlerweile ist es seit 5 Monaten in der Werkstatt.