Es ist so weit: Das Flaggschiff der Sterne-Flotte hat sein lang erwartetes Update erhalten. Und während man bei anderen Herstellern „Facelift“ oft mit „wir haben die Ziernähte am Schalthebel neu eingefärbt“ übersetzt, hat Mercedes bei der S-Klasse gefühlt das halbe Auto auf links gedreht. Rund 2.700 Bauteile wurden angefasst. Das ist kein kleiner Hausputz, das ist eine Kernsanierung bei laufendem Betrieb!

Die Optik: Ein Meer aus Sternen (und ein Grill, der dich anleuchtet)
Wer dachte, die S-Klasse sei zu dezent, bekommt jetzt die volle Ladung „Hier komme ich“. Der Grill ist nicht nur gewachsen, sondern strahlt jetzt optional von innen heraus – perfekt, um auf der linken Spur auch nachts für die nötige Ehrfurcht zu sorgen.
Richtig verspielt wird es bei den Leuchten: In den Scheinwerfern und Rückleuchten finden sich jetzt überall kleine Mercedes-Sterne als Lichtsignatur. Das sieht so edel aus, dass man fast Angst hat, das Licht einzuschalten, um das Kunstwerk nicht abzunutzen. Ein echtes Statement gegen die optische Langeweile!
MB.OS: Das Auto als Supercomputer
Die große Nummer läuft nicht über Chrom – sondern über Code. Mit der Modellpflege zieht MB.OS in die S-Klasse ein: neue Rechenarchitektur, schnellere Verarbeitung, mehr OTA-Fähigkeit und eine Softwarebasis, die Mercedes jetzt Schritt für Schritt ausbaut. Und ja: Bei den Assistenzsystemen spielt die Nvidia-Partnerschaft von Mercedes eine wichtige Rolle.

Das bedeutet für dich:
- MBUX Superscreen: Das Cockpit verwandelt sich (optional) in eine gigantische Glaslandschaft. Beifahrer können jetzt Filme schauen, ohne dass der Fahrer abgelenkt wird – dank einer intelligenten Kamera, die das Display für den Fahrer „unsichtbar“ macht, sobald er rüberschielt. Magie? Nein, Mercedes!
- Level 3 Update: Der Drive Pilot kann nun bis zu 95 km/h auf der Autobahn übernehmen. Du kannst also im Stau oder bei zähem Verkehr ganz entspannt deine Mails checken oder die Landschaft bewundern, während der Benz den Job macht.
Motoren: Mehr Power, mehr Effizienz, mehr Grinsen
Unter der Haube hat sich ebenfalls ordentlich was getan. Die Ingenieure haben an der Leistungsschraube gedreht, als gäbe es kein Morgen:
- S 580: Der V8 (M177M) bekommt eine Flatplane-Kurbelwelle – Technik, die man sonst eher aus dem Motorsport kennt. Ergebnis? 537 PS und ein Ansprechverhalten, das dich in den Sessel drückt wie beim Raketenstart.
- Plug-in-Hybrid (S 580 e): Mit einer Systemleistung von jetzt 585 PS klopft der Hybrid ganz frech an die Tür der AMG-Liga. Über 100 km rein elektrische Reichweite bleiben natürlich an Bord.
- Diesel-Revolution: Der S 450 d bekommt als Weltpremiere einen beheizten Katalysator. Klingt unsexy? Ist aber ein Geniestreich, damit die Abgase schon direkt nach dem Kaltstart so sauber sind wie eine Bergquelle.
Fahrwerk: Schlaglöcher? Welche Schlaglöcher?

Dank Cloud-Anbindung weiß deine S-Klasse jetzt schon vom Schlagloch, das drei Kilometer vor dir liegt, weil ein anderes Fahrzeug es gemeldet hat. Die Dämpfer stellen sich in Millisekunden darauf ein. Es ist, als würde man über eine frisch gebügelte Wolke gleiten.
Neuzulassungen Mercedes-Benz S-Klasse
Fazit

Galerie Mercedes-Benz S-Klasse









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