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Neuwagen-Kaufberatung

Neuwagen unter 15.000 Euro: Die letzten bezahlbaren Modelle im Jahr 2025

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Neuwagen unter 15.000 Euro: Nur noch zwei Modelle verfügbar (2025)

Die dramatische Marktlage

Autos werden immer teurer. Kleinwagen wurden zwischen 2017 und 2023 um 35 Prozent teurer, Kleinstwagen sogar um 55 Prozent.

Die Realität 2025: Tatsächlich gibt es nur noch zwei Neuwagen unter 15.000 Euro auf dem deutschen Markt:

  1. Mitsubishi Space Star (ab 11.990 €) – Auslaufmodell
  2. Dacia Sandero (ab 12.490 €)

Alle anderen zuvor günstigen Modelle liegen mittlerweile darüber:


Die zwei verbliebenen Modelle im Detail

1. Dacia Sandero – Der letzte echte Budget-Neuwagen

Preis: ab 12.490 Euro

Der Dacia Sandero startet mit der Essential-Variante (67 PS) bei 12.490 Euro und ist damit einer der letzten wirklich bezahlbaren Neuwagen. Dacia

Motorisierungen:

Alle Versionen liegen unter 15.000 Euro!

Die Eco-G-Version mit Autogas-Anlage ist besonders clever: Die Tankkosten halbieren sich fast im Vergleich zu Benzin. HH-AUTO

Der Dacia Sandero TCe90 Expression erhält vom ADAC eine klare Kaufempfehlung mit Note 3,0 und bietet am meisten Platz, den stärksten Motor und eine umfangreiche Ausstattung zu einem günstigen Preis.


2. Mitsubishi Space Star – Letzter Abverkauf

Preis: ab 11.990 Euro (Aktionspreis)

Der Mitsubishi Space Star ist mit 11.990 Euro aktuell der absolut günstigste Neuwagen Deutschlands, läuft aber Ende 2024/Anfang 2025 aus dem Programm, da er die vorgeschriebenen EU-Assistenzsysteme nicht erfüllt.

Nur noch solange Vorrat reicht!


Die Modelle knapp über 15.000 Euro

Citroën C3: ab 15.990 Euro

Der Citroën C3 startet bei 15.990 Euro und liegt damit knapp über der 15.000-Euro-Grenze.

Fiat Pandina: ab 16.490 Euro

Der umbenannte Fiat Pandina kostet ab 16.490 Euro und liegt damit deutlich über der 15.000-Euro-Schwelle.


Weggefallene Modelle der letzten 3 Jahre (2022-2025)

Die Liste der in den letzten Jahren eingestellten Budget-Neuwagen ist alarmierend lang und zeigt das dramatische Schrumpfen des Segments:

VW-Konzern Drillinge (2020-2023 eingestellt)

VW up! / e-up!

Skoda Citigo / Citigo e iV

Seat Mii / Mii electric

PSA-Drillinge (2022 eingestellt)

Peugeot 108

Citroën C1

Toyota Aygo (alte Generation)

Ford Fiesta (2024 eingestellt)

Weitere eingestellte Modelle

Suzuki Ignis

Fiat 500 (Verbrenner)


Zusammenfassung der Verluste

Innerhalb von nur 3 Jahren (2022-2025) sind aus dem Budget-Segment verschwunden:

VW up! – ab 14.555 € – Eingestellt 2023 – Grund: Produktionsende
Skoda Citigo – ab ~14.000 € – Eingestellt 2020/2021 – Grund: Kein Nachfolger
Seat Mii – ab ~13.000 € – Eingestellt 2021 – Grund: Kein Nachfolger
Peugeot 108 – ab ~13.000 € – Eingestellt 2022 – Grund: CO2-Ziele
Citroën C1 – ab ~13.000 € – Eingestellt 2022 – Grund: CO2-Ziele
Toyota Aygo (alte Generation) – ab 15.890 € – Eingestellt 2021 – Grund: Nachfolger zu teuer
Ford Fiesta – ab ~20.000 € – Eingestellt 2024 – Grund: Nicht profitabel
Suzuki Ignis – ab ~15.000 € – Eingestellt 2024 – Grund: Auslauf
Fiat 500 Verbrenner – ab ~15.000 € – Eingestellt 2023 – Grund: E-Fokus

Das Ergebnis: Von ehemals 10+ Modellen unter 15.000 Euro sind nur noch 2 übrig – und eines davon (Mitsubishi Space Star) läuft gerade aus.


Warum verschwinden die günstigen Autos?

Die CO2-Limits der EU reduzieren das Angebot günstiger Kleinwagen. Einen CO2-Ausstoß von unter 95 g/km erreichen die Autohersteller auch bei sehr kleinen Fahrzeugen nur mit teurer Technik: Diesel, Hybrid oder gleich E-Antrieb.

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Hersteller schwertun, mit Kleinwagen Geld zu verdienen.


Fazit

Die Situation ist dramatisch: Von 10+ Modellen unter 15.000 Euro (2022) bleiben 2025 nur noch 2 übrig – und einer davon ist ein Auslaufmodell.

Einzige nachhaltige Option unter 15.000 Euro: Der Dacia Sandero

Empfehlung:

Alternative: Jahreswagen oder junge Gebrauchte der eingestellten Modelle (VW up!, Skoda Citigo, Seat Mii) bieten oft besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.


Stand: November 2025

Editorial

Verantwortlich: Robert Maximiuk
Automobile News liefert den ungeschminkten Blick unter die Haube. Statt nur Hochglanz-Prospekte zu zitieren, analysieren wir die Realität: Wir graben tief in TÜV-Reports, Pannenstatistiken und tausenden Nutzererfahrungen aus Fachforen. So finden wir die Schwachstellen, die im Verkaufsprospekt nicht stehen. Ehrlich, kritisch und mit der nötigen Portion Humor – erstellt mit modernster KI-Datenanalyse und persönlich kuratiert von einem echten Auto-Enthusiasten.

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