London macht ernst. Während wir uns in Deutschland noch über Ladesäulen ärgern, plant die britische Regierung bereits den nächsten Hammer für E-Auto-Fahrer: Eine „Pay-per-Mile“ Steuer.
Die BBC berichtet, dass Finanzministerin Rachel Reeves das „Tank-Loch“ stopfen will. Denn wer nicht tankt, zahlt keine Mineralölsteuer. Und das reißt Milliarden-Löcher in den Staatshaushalt. Die Lösung der Briten? Wer fährt, zahlt. Egal ob Benzin oder Strom.
Was England plant (und warum du das wissen musst)
Ab voraussichtlich 2028 soll jeder E-Auto-Fahrer im Vereinigten Königreich pro gefahrener Meile zur Kasse gebeten werden.
- Der Preis: Im Gespräch sind ca. 3 Pence (ca. 3,5 Cent) pro Meile.
- Die Abrechnung: Wahrscheinlich über den TÜV (MOT) beim Ablesen des Kilometerstands.
- Die Folge: Wer 15.000 km im Jahr fährt, zahlt plötzlich ca. 300€ extra an Steuern. Einfach so.
Droht uns das auch in Deutschland? (Der Reality-Check)
Machen wir uns nichts vor: Auch die neue Regierung in Berlin kann nicht zaubern. Die Mineralölsteuer bringt dem deutschen Staat jährlich rund 40 Milliarden Euro. Wenn wir alle elektrisch fahren, sind diese 40 Milliarden weg.
Egal wer gerade im Finanzministerium sitzt: Glaubst du im Ernst, der Staat verzichtet freiwillig darauf?
Experten wie die „Wirtschaftsweisen“ fordern schon lange eine fahrleistungsabhängige Maut. Die gescheiterte „Ausländer-Maut“ von Andi Scheuer ist zwar noch ein Trauma, aber die Argumente kommen wieder:
- Das „Fairness“-Argument: E-Autos sind schwerer und nutzen die Straßen genauso ab wie Diesel. Warum sollen sie nichts zahlen?
- Der Kassensturz: Die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Autos läuft (Stand jetzt) 2030 aus. Danach muss was Neues her.
Unsere Prognose: Es ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. Sobald genug E-Autos auf der Straße sind, wird die „Kilometer-Steuer“ kommen. Vielleicht heißt sie dann „Infrastruktur-Abgabe“, damit es nicht nach Maut klingt.
Rechne es dir selbst aus: Was würde die „England-Steuer“ für DICH bedeuten?
Wir haben unseren Kostenrechner massiv gepimpt. Du kannst jetzt simulieren, was passiert, wenn Deutschland die britischen Pläne (z.B. 2-3 Cent pro km) übernimmt. Spiel das Szenario durch – aber setz dich vorher lieber hin.
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Inklusive „Zukunfts-Simulator“: Was kostet dich eine Pkw-Maut?
Kommentare
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Wie siehst du das – Zustimmung, Gegenargument oder eigene Erfahrung?
Zustimmung, Widerspruch oder eigene Erfahrung: Hier darf es gern konkret werden.
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