Drücke ESC zum Schließen oder Enter zum Suchen
Fahrer blickt durch die Windschutzscheibe auf nächtlichen Stadtverkehr und eine helle Landstraße

Fahrerreport 2026


Automobile-News Datenstudie · 2020–2024

Fahrerreport 2026

Männer, Frauen, Junge und Senioren im Unfallvergleich

Wer taucht bei schweren Unfällen besonders häufig auf? Wer verliert öfter die Kontrolle – und bei wem enden Unfälle besonders hart? Wir haben 628.614 Pkw-Beteiligungen und die dazu erfassten Fahrerangaben ausgewertet.

Wichtig: Die Daten zeigen Beteiligungen, keine juristisch festgestellte Schuld. Trotzdem ergeben sich deutliche Unterschiede bei Unfallschwere und Unfallmustern.
628.614Pkw-Beteiligungen
503.475Unfälle mit Personenschaden
101.384Pkw in Alleinunfällen
7.955Getötete insgesamt

Datenabdeckung: Das Geschlecht ist bei 85,7 Prozent der Pkw-Beteiligungen bekannt; eine Fahrer-Altersgruppe ab 16 Jahren liegt bei 83,3 Prozent vor. Direkte Gruppenvergleiche verwenden nur diese bekannten Angaben.

Die vier stärksten Ergebnisse

Was aus mehr als einer halben Million Unfällen heraussticht

73,6 %

Je tödlicher, desto männlicher

Bei leichten Unfällen sind 60,8 Prozent der Fahrer mit bekanntem Geschlecht männlich. Bei tödlichen Unfällen steigt der Anteil auf 73,6 Prozent.

41,6 %

Junge Fahrer: Nacht und Kontrollverlust

Bei den 16- bis 20-Jährigen geschieht mehr als jede vierte Beteiligung als Alleinunfall. Schleudern und Dunkelheit fallen ebenfalls besonders stark auf.

28,5 %

Senioren: weniger Nacht, häufiger schwer

Bei Fahrern über 75 endet mehr als jede vierte Beteiligung schwer oder tödlich – obwohl Nacht- und Schleuderunfälle deutlich seltener sind.

Männer sterben als Fahrer häufiger

Fahrerinnen werden häufiger überhaupt als verletzt registriert. Der persönliche Todesanteil der beteiligten Männer liegt jedoch etwa doppelt so hoch.

Männer und Frauen

Mit der Unfallschwere wächst der Männeranteil

Bei bekanntem Geschlecht stellen Männer 61,9 Prozent aller beteiligten Pkw-Fahrer. Je schwerer der Unfall endet, desto weiter verschiebt sich das Verhältnis.

Der deutlichste Wert:

Bei tödlichen Alleinunfällen sind 80,0 Prozent der beteiligten Fahrer männlich. Ein zweites Fahrzeug ist dort nicht beteiligt – äußere Ursachen bleiben dennoch möglich.

Zwei unterschiedliche Unfallprofile

Wo Männer und Frauen im Unfallgeschehen auffallen

Die Balken zeigen den Anteil eines Merkmals innerhalb aller Beteiligungen der jeweiligen Gruppe. Sie sagen nicht, wie viele Kilometer Männer oder Frauen insgesamt fahren.

Die Alterskurve

In der Mitte am mildesten – an den Rändern härter

Bei den 26- bis 45-Jährigen ist der Anteil schwerer und tödlicher Beteiligungen am niedrigsten. Danach steigt er mit dem Alter deutlich an.

Unfallmuster und Unfallschwere nach Fahrer-Altersgruppe
AltersgruppeBeteiligungenSchwer oder tödlichTödlicher UnfallDunkelheitAlleinunfallSchleudern

Beim Einfügen in Word oder Google Docs werden Titel, formatierte Tabelle und der Quellenlink zu Automobile-News übernommen.

Jung gegen Alt

Zwei Risikogruppen – aber aus völlig verschiedenen Gründen

16–20 Jahre

Mehr Nacht, mehr Schleudern, mehr Kontrollverlust

Das Unfallbild junger Fahrer ist stark von Dunkelheit, ländlichen Straßen, Alleinunfällen und dem Verlassen der Fahrbahn geprägt.

Über 75 Jahre

Weniger Nacht – aber deutlich härtere Folgen

Ältere Fahrer schleudern seltener und fahren wesentlich seltener bei Dunkelheit. Trotzdem endet ihre Beteiligung häufiger schwer oder tödlich.

Was dem Fahrer selbst passiert

Frauen werden häufiger verletzt – Männer häufiger getötet

Die Personendatei zeigt, ob der beteiligte Fahrer selbst als leicht, schwer oder tödlich verletzt erfasst wurde. Hier dreht sich das einfache Bild noch einmal.

Warum kann das so sein? Fahrzeugwahl, Unfallart, Geschwindigkeit, Sitzposition und körperliche Unterschiede können eine Rolle spielen. Der Datensatz zeigt das Ergebnis, nicht die einzelne Ursache.

Selbst vergleichen

Der Fahrergruppen-Finder

Wähle eine Altersgruppe oder kombiniere Alter und Geschlecht. So siehst du sofort, wie häufig Dunkelheit, Landstraße, Alleinunfall oder Schleudern in dieser Gruppe vorkommen.

Die faire Einordnung

Was wir klar sagen können – und was nicht

Das zeigen die Daten klar

  • Männer sind mit steigender Unfallschwere überproportional vertreten.
  • Junge Fahrer zeigen besonders häufig Kontrollverlustmuster.
  • Bei Senioren steigt der Anteil schwerer und tödlicher Folgen deutlich.
  • Die persönliche Verletzung der Fahrer unterscheidet sich nach Geschlecht und Alter.

Das zeigen die Daten nicht

  • Wer juristisch schuld am Unfall war.
  • Das individuelle Risiko pro gefahrenem Kilometer nach Alter oder Geschlecht.
  • Warum eine konkrete Person verunglückte.
  • Ob die Ergebnisse eins zu eins auf Deutschland übertragbar sind.

Offene Datengrundlage

Nachrechnen ausdrücklich erlaubt

Geschlechtervergleich

Fallzahlen, Schwere und Unfallprofile von Männern und Frauen.

CSV herunterladen
Alter × Geschlecht

Junge Männer, junge Frauen, Senioren und alle Zwischenstufen.

CSV herunterladen
Kompletter Datensatz

Ergebnisse, Definitionen, Methodik und Detailwerte als JSON.

JSON herunterladen
Zitierhinweis: Quelle: Automobile-News Fahrerreport 2026, automobile-news.de/studien/fahrerreport-2026/

Methodik ohne Statistiknebel

So wurde ausgewertet

    Begriffe und technische Details anzeigen

    Quelle: DfT Road Safety Open Data / STATS19, Open Government Licence v3.0. Auswertung und redaktionelle Einordnung: Automobile-News. Untersuchungsraum: Großbritannien, 2020 bis 2024.