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Geteilte Straßenszene bei Nacht und Tag als Symbol für den Einfluss von Fahrer- und Fahrzeugalter auf Unfallfolgen

Sicherheitsgenerationen-Report 2026



Automobile-News Datenstudie · 2020–2024

Sicherheitsgenerationen-Report 2026

Wie Fahrer- und Fahrzeugalter die Unfallfolgen verändern

Hilft ein modernes Auto jungen Fahrern und Senioren gleichermaßen? Wir haben 471.302 Pkw-Beteiligungen nach Fahreralter, Fahrzeugalter, Unfallschwere und persönlicher Verletzung des Fahrers miteinander verknüpft.

Die zentrale Erkenntnis: Das Alter des Autos verändert nicht jede Unfallart gleichermaßen. Besonders deutlich zeigt es sich dort, wo es um die persönliche Verletzung und das Überleben des Fahrers geht.
471.302Pkw mit bekanntem Fahrer- und Fahrzeugalter
503.475Unfälle mit Personenschaden als Grundgesamtheit
8 × 5Fahrer- und Fahrzeugaltersgruppen
75,0 %Abdeckung aller Pkw-Beteiligungen

Das Wichtigste zuerst

Vier Ergebnisse, die das einfache „neues Auto ist sicherer“ präzisieren

Die überraschende Trennung

Unfallschwere und persönliche Fahrerfolge erzählen nicht dieselbe Geschichte

Der gesamte UnfallBei Fahrern über 75 nahezu Gleichstand

Nach Angleichung wichtiger Unfallumstände liegt der Anteil schwerer oder tödlicher Unfälle bei 28,94 Prozent im jungen und 28,92 Prozent im über 15 Jahre alten Auto.

Der Fahrer selbstBeim Überleben öffnet sich die Schere

Der bereinigte persönliche Todesanteil liegt bei 1,47 Prozent im jungen und 2,17 Prozent im sehr alten Auto. Die Odds sind im alten Auto rund 50 Prozent höher.

Ein moderner Wagen verhindert in dieser Altersgruppe also nicht sichtbar jeden schweren Unfall. Er ist aber mit einer höheren Überlebenschance des Fahrers verbunden.

Die komplette Matrix

Fahreralter trifft Fahrzeugalter

Jede Zelle steht für eine konkrete Kombination: etwa 16- bis 20-Jährige in 0–3 Jahre alten Autos oder Fahrer über 75 in Fahrzeugen über 15 Jahren. Je kräftiger die Färbung, desto höher der ausgewählte Wert.

Die Fallzahl bleibt in jeder Zelle sichtbar. Sehr kleine Gruppen werden dadurch sofort erkennbar.

Junge Fahrer

Wenig Erfahrung trifft besonders häufig auf ältere Sicherheitstechnik

Median des Autos11 Jahre

Bei den 16- bis 20-jährigen Unfallbeteiligten. In der Gruppe der 36- bis 45-Jährigen sind es acht Jahre.

Mindestens 11 Jahre alt51,1 %

Mehr als die Hälfte der jüngsten Fahrer saß in einem Auto aus den beiden ältesten Fahrzeuggruppen.

Fahrer schwer oder tödlich verletzt6,42 zu 9,90 %

Rohvergleich: 0–3 Jahre altes Auto gegen über 15 Jahre altes Auto.

Was nach der Kontextbereinigung übrig bleibt:

Der Abstand bei schweren oder tödlichen Fahrer-Verletzungen schrumpft auf 7,91 zu 8,89 Prozent. Das heißt: Ein beträchtlicher Teil des Rohunterschieds hängt mit den unterschiedlichen Unfallsituationen zusammen. Ganz verschwindet er nicht.

Fahrer über 75

Das moderne Auto scheint vor allem beim Überleben den Unterschied zu machen

61 von 4.048Fahrer im 0–3 Jahre alten Auto getötet
82 von 3.882Fahrer im über 15 Jahre alten Auto getötet
1,50bereinigte Odds Ratio alt gegen jung, 95-%-Intervall 1,07–2,10

Das ist ein statistisch belastbares Signal innerhalb der erfassten Unfallbeteiligungen. Es belegt jedoch nicht, welcher einzelne Baustein – Assistenzsystem, Karosseriestruktur, Airbag, Gurt oder Notruf – den Unterschied erzeugt.

0–3 gegen über 15 Jahre

Welche Altersgruppen profitieren im bereinigten Vergleich?

Die Modellwerte berücksichtigen Geschlecht, Unfalljahr, Dunkelheit, ländliche Umgebung, 60/70-mph-Straßen, nasse oder glatte Fahrbahn und Alleinunfälle. Sie vergleichen ausschließlich bereits beteiligte Fahrer.

Kontextbereinigter Vergleich nach Fahrer-Altersgruppe
FahreralterAuto 0–3 JahreAuto über 15 JahreAbstandOdds Ratio alt/jungEinordnung

Beim Einfügen in Word oder Google Docs werden Studientitel, ausgewählte Kennzahl, formatierte Tabelle und der Quellenlink zu Automobile-News übernommen.

Selbst erkunden

Wie verändert sich das Bild innerhalb einer Fahrergruppe?

Assistenzsysteme richtig einordnen

Was diese Studie über moderne Technik zeigt – und was erst der nächste Schritt beantworten kann

Das können wir zeigen

  • Wie Unfallfolgen mit dem Alter des gesamten Fahrzeugs zusammenhängen.
  • Ob sich der Zusammenhang je nach Fahreralter verändert.
  • Was dem Fahrer selbst passiert – getrennt von der Schwere des Gesamtunfalls.
  • Ob Unterschiede nach wichtigen Unfallumständen bestehen bleiben.

Das können wir noch nicht isolieren

  • Den Einzeleffekt von Notbrems-, Spurhalte- oder Totwinkelassistenten.
  • Die tatsächlich verbaute Sonderausstattung jedes Unfallfahrzeugs.
  • Unfälle, die durch Assistenzsysteme vollständig verhindert wurden.
  • Individuelle Unfallraten pro Kilometer nach Fahrer- und Fahrzeugalter.
Diese Forschungsstufe ist inzwischen ausgewertet:

Der AEB-Realitätscheck 2026 vergleicht acht volumenstarke Modellfamilien vor und nach der serienmäßigen Einführung automatischer Notbremsung.

Offene Daten

Jede veröffentlichte Zahl lässt sich nachrechnen

Fahrer × Fahrzeugalter

Die vollständige 8-mal-5-Matrix mit Fallzahlen, Unfallfolgen und Unfallmustern.

CSV herunterladen
Alter × Geschlecht × Autoalter

Alle Kombinationen zusätzlich nach männlichen und weiblichen Fahrern getrennt.

CSV herunterladen
Kontextbereinigte Modelle

Standardisierte Wahrscheinlichkeiten, Odds Ratios und 95-%-Intervalle.

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Kompletter Datensatz

Ergebnisse, Definitionen, Methodik und Detailwerte im JSON-Format.

JSON herunterladen
Zitierhinweis: Quelle: Automobile-News Sicherheitsgenerationen-Report 2026, automobile-news.de/studien/sicherheitsgenerationen-report-2026/

Methodik ohne Nebelwand

So wurden 471.302 Kombinationen ausgewertet

    Begriffe und technische Definitionen öffnen

    Quelle: DfT Road Safety Open Data / STATS19, Open Government Licence v3.0. Auswertung und redaktionelle Einordnung: Automobile-News. Untersuchungsraum: Großbritannien, 2020 bis 2024.