Das Tesla Model S ist das Auto, das die deutsche Automobilindustrie panisch aufwachen ließ. Als es 2012 kam, lachten die Mercedes-Ingenieure noch über die Spaltmaße. Dann stiegen sie ein, traten aufs Gas – und das Lachen blieb ihnen im Hals stecken.

Der gefallene Tech-Titan zum Schnäppchenpreis – aber nur für Mutige
Heute ist das Model S eine Ikone. Aber ist es auch ein guter Gebrauchter? Der Markt ist voll: Von abgerockten Taxis mit 400.000 km bis zu nagelneuen „Plaid“-Raketen. Die Preise? Von 15.000 Euro bis 100.000 Euro. Aber Vorsicht: Ein billiger Tesla kann dich ruinieren, schneller als du „Elon Musk“ sagen kannst.

Der „Vibe-Check“: Tech-Tempel vs. Verarbeitungshölle
Ein Model S zu fahren, fühlt sich immer noch nach Zukunft an. Das Supercharger-Netzwerk ist der „Cheat Code“ der E-Mobilität. Einstecken, lädt, fertig. Keine Ladekarten-Jonglage, kein „Säule defekt“. Das ist der größte Pluspunkt.
Das gefällt uns
- Free Supercharging (SC01): Der Heilige Gral. Frühe Modelle (bis ca. 2016/Anfang 2017) haben oft noch lebenslanges, kostenloses Laden, das an das Auto gebunden ist. Du fährst umsonst durch Europa. Ein massives Wert-Argument.
- Die Leistung: Selbst ein 10 Jahre alter „P85“ lässt an der Ampel jeden GTI stehen. Ein neuer „Plaid“ lässt Bugattis stehen. Die Performance ist absurd.
- Das Platzangebot: Riesiger Kofferraum hinten, benutzbarer „Frunk“ vorne. Du kannst gefühlt deinen halben Hausstand mitnehmen.
Das nervt uns
- Die Qualität: Spaltmaße, in die man Briefe einwerfen kann. Klappernde Verkleidungen. Undichte Rückleuchten. Ein Tesla ist zusammengeschustert, nicht gebaut. Wer BMW-Spaltmaße erwartet, bekommt einen Herzinfarkt.
- Ersatzteil-Krieg: Tesla verkauft ungern Teile an freie Werkstätten. Du bist oft auf die „Service Center“ (SeC) angewiesen. Und deren Erreichbarkeit ist manchmal so gut wie die Hotline der Deutschen Bahn.
- Das Fahrwerk: Es ist schwer, es ist komplex, und es geht kaputt. Querlenker sind Verschleißmaterial wie Bremsbeläge.
Die Generationen: Welchen soll ich kaufen?
Model S ist nicht gleich Model S. Es gab unzählige Updates, oft über Nacht. Hier ist der grobe Fahrplan durch den Dschungel.

| Baujahre | Bezeichnung | Urteil |
|---|---|---|
| 2012 – 2016 | Die „Nosecone“-Ära<br>(Erkennbar am schwarzen Plastik-Grill) | Risiko-Investment. Oft mit Free Supercharging, aber technisch veraltet (MCU1 ist langsam). Akkus und Motoren (Drive Units) sterben hier häufiger. Nur für Bastler oder Sparfüchse mit Mut. |
| 2016 – 2019 | Das Facelift<br>(Clean Front, kein Grill) | Der Sweetspot. Modelle wie der 75D oder 100D sind solide. Bessere Sitze, bessere Optik. Achte auf MCU2 (schnellerer Computer). |
| 2019 – 2021 | „Raven“ | Der Geheimtipp. Sieht aus wie das Facelift, hat aber den effizienteren Frontmotor aus dem Model 3 und ein adaptives Fahrwerk. Fährt viel komfortabler und kommt weiter. |
| ab 2021 | „Palladium“ / Plaid<br>(Quer-Display, Yoke) | Das Biest. Innenraum komplett neu (endlich Premium-Niveau?), Display quer wie im Kino, Playstation 5 an Bord. Teuer, aber technisch Lichtjahre voraus. |
Nosecone-Ära (2012-2016): Die Pioniere mit Kinderkrankheiten
Wichtigste Modelle:
- 60/70/75 kWh: Basismodelle, Reichweite 350-420 km. Heckantrieb (RWD).
- 85 kWh: Der Volumen-Verkäufer. 502 km Reichweite. Aber: Akku-Gate! (siehe unten)
- 90D: Allrad, 550 km. Der beste Kompromiss dieser Ära.
- P85D / P90D: Performance mit Ludicrous Mode. 0-100 in 3,0 Sekunden. Irre schnell, aber Akku leidet unter dem Missbrauch.
Was du wissen musst:
- MCU1 stirbt fast immer (eMMC-Problem)
- Free Supercharging SC01 oft dabei (siehe Warnung unten!)
- Drive Unit (Motor) geht bei hohen Kilometern gerne kaputt
- 12V-Batterie ist eine Katastrophe
Für wen?
- Bastler mit technischem Know-How
- Leute mit eigenem Stromanschluss (Supercharging dauert ewig mit gekappt)
- Alle, die ein günstiges Tesla-Erlebnis wollen und Risiko nicht scheuen

Facelift (2016-2019): Die gereifte Generation
Wichtigste Modelle:
- 75D: 490 km Reichweite (offiziell je nach Messzyklus), Allrad. Der Bestseller dieser Ära.
- 100D: 632 km Reichweite (offiziell je nach Messzyklus). Endlich langstreckentauglich!
- P100D: Das Performance-Monster. 0-100 in 2,7 Sekunden. Immer noch absurd schnell.
Was besser wurde:
- Neue Sitze (endlich bequem!)
- Besseres Design (keine Plastik-Nase mehr)
- Autopilot Hardware 2.5 (ab 2017) mit acht Kameras
- Einige Modelle haben schon MCU2
Was immer noch nervt:
- Fahrwerk klappert gerne
- Türgriffe sterben
- Luftfederung kann teuer werden (1.500 € pro Ecke)
Für wen?
- Vernünftige Käufer, die Reichweite UND Spaß wollen
- Familien (bessere Rücksitze als Nosecone)
- Tesla-Einsteiger ohne Risiko-Appetit

Raven (2019-2021): Der Geheimtipp für Kenner
Was macht Raven besser?
- Permanent-Magnet-Motor vorne: Aus dem Model 3 geklaut, laut Tesla Angaben. 10-15% effizienter.
- Adaptive Luftfederung: Passt sich in Echtzeit an. Komfort wie in einer S-Klasse, Sportlichkeit wie im 911.
- Mehr Reichweite: Bis zu 610 km (100D Long Range Plus).
- Schnelleres Laden: 200 kW statt 150 kW (ab Mitte 2020: 250 kW).
Wichtigste Modelle:
- Long Range: 610 km Reichweite, 670 PS. Der Allrounder.
- Performance (ex-P100D): 761 PS, 2,6 Sekunden auf 100. Immer noch wahnsinnig.
Warum Raven so gut ist:
- Letzte Generation VOR dem krassen Facelift
- Deutlich günstiger als Plaid/Palladium
- Technisch ausgereift
- Noch mit „normalem“ Innenraum (kein Yoke-Wahnsinn)
Für wen?
- Alle, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis wollen
- Langstreckenfahrer (endlich über 500 km real)
- Tesla-Enthusiasten, die nicht Beta-Tester sein wollen
Palladium/Plaid (ab 2021): Die Zukunft ist jetzt

Was ist neu?
- Innenraum komplett überarbeitet: Endlich hochwertig! Display quer, bessere Materialien.
- Yoke-Lenkrad: Das halbe Lenkrad (kann man gegen normales tauschen).
- AMD Ryzen Prozessor: PS5-Level Gaming. Witcher 3 im Auto. Ernsthaft.
- Plaid: 1.020 PS. 2,1 Sekunden auf 100. Einer der schnellsten Serien-Viertürer überhaupt – je nach Messmethode auf Augenhöhe mit den krankesten Performance-EVs.
Long Range (ab 2021):
- 652 km Reichweite
- 670 PS
- 3,2 Sekunden auf 100
- Preis neu: ~100.000 €
Plaid (ab 2021):
- 600 km Reichweite
- 1.020 PS (!)
- 2,1 Sekunden auf 100
- Tri-Motor (drei Motoren!)
- Preis neu: ~130.000 €
Für wen?
- Leute mit zu viel Geld
- Performance-Junkies
- Early Adopters, die das Neueste wollen
- Oder: Geduldige, die in 3 Jahren zuschlagen wenn die Preise fallen

Free Supercharging SC01: Der Traum – und die Fallen
Das ist der Traum: Ein Tesla mit lebenslangem, kostenlosem Laden an allen Superchargern weltweit. Klingt perfekt, oder?
Aber ACHTUNG – SC01 verschwindet in diesen Fällen:

Die „Schmerz-Liste“: Wo es teuer wird
Bevor du unterschreibst, checke diese Punkte. Wenn der Verkäufer nervös wird, weißt du Bescheid.
1. Die Fahrwerks-Katastrophe
Das Model S wiegt über 2 Tonnen und hat Drehmoment wie ein LKW. Die Querlenker (besonders vorne) sind damit maßlos überfordert. Poltert es bei der Probefahrt? Quietscht es beim Lenken?
Kosten: Ein kompletter Fahrwerks-Refresh kostet schnell 2.000 bis 3.000 Euro.
Typische Probleme:
- Querlenker vorne: 400-600 € pro Seite
- Luftfederung defekt: 1.500 € pro Ecke
- Lager und Buchsen verschlissen: 800-1.200 €
Woran du’s merkst:
- Poltern über Bodenwellen
- Quietschen beim Einlenken
- Schieflage (eine Ecke hängt tiefer)
2. MCU1: Der Computer-Tod

In Modellen bis ca. 2018 steckt der Tegra-Chip (MCU1). Das Problem: Der Speicherchip (eMMC) schreibt sich tot. Folge: Der Bildschirm bleibt schwarz, nichts geht mehr (keine Heizung, kein Blinker-Ton).
Symptome VOR dem kompletten Tod:
- Display startet sich während der Fahrt neu
- Navigation friert ein
- Radio-Favoriten verschwinden
- Apple Music/Spotify funktioniert nicht mehr
- Hochfahren dauert 2-3 Minuten
Lösung: Prüfe, ob das „Infotainment-Upgrade“ auf MCU2 (Intel Atom) gemacht wurde. Kostet ca. 1.500 – 2.000 €, ist aber jeden Cent wert (Netflix, YouTube, flüssige Bedienung).
3. Türgriffe des Grauens
Die ausfahrenden Türgriffe sind cool, aber die Mechanik bricht gerne. Wenn ein Griff nicht ausfährt: Kabelbruch oder Mikroschalter defekt. Früher teuer, heute gibt es Reparatur-Kits von Drittanbietern.
Kosten:
- Tesla Service Center: 300-500 € pro Griff
- Drittanbieter-Kit: 80-150 €
- Mechanisches Öffnen (Notfall): Geht von innen, aber ätzend
Typischer Fehler: Bei Kälte fahren die Griffe nicht aus. Warum? Mikroschalter korrodiert oder Kabel gebrochen.
4. 12V-Batterie: Der stille Killer
Die kleine 12V-Batterie lädt die Elektronik. Wenn die stirbt, geht GAR NICHTS mehr. Kein Laden, kein Öffnen der Türen, keine Zentralverriegelung.
Das Problem: Die HV-Batterie ist voll, lädt aber im Stillstand die 12V nicht nach.
Kosten:
- Batterie: 200-300 €
- Abschleppen: 300-500 €
5. Der „85er Akku-Gate“
Vorsicht bei alten 85-kWh-Batterien! Tesla hat per Software-Update die Ladeleistung und Kapazität bei vielen dieser alten Akkus reduziert, um sie zu schonen (und Brände zu verhindern). Wenn ein 85er am Supercharger nur noch mit 50 kW lädt, lass ihn stehen. Das Laden dauert ewig.
Betroffene Modelle:
- Model S 85 / 85D (bis ca. 2015)
- Teilweise auch P85 / P85D
Wie erkennst du das Problem?
- Frag den Verkäufer: „Wie schnell lädt das Auto am Supercharger?“
- Test am Supercharger: Bei 20% SoC sollten mindestens 100 kW anliegen
- Wenn nur 50 kW: Finger weg oder 5.000 € runterhandeln

Was kostet der Spaß? Die Preise
Hier die realen Preise für gebrauchte Model S (Stand Dezember 2025):
Nosecone-Ära (2012-2016)
| Modell | Baujahr | Laufleistung | Preis |
|---|---|---|---|
| Model S 60/70 | 2012-2014 | 150-200.000 km | 15.000-20.000 € |
| Model S 85 | 2013-2015 | 120-180.000 km | 18.000-25.000 € |
| Model S 85D | 2014-2016 | 100-150.000 km | 22.000-30.000 € |
| Model S 90D | 2015-2016 | 80-120.000 km | 28.000-35.000 € |
| Model S P85D | 2014-2016 | 80-120.000 km | 30.000-40.000 € |
Facelift (2016-2019)
| Modell | Baujahr | Laufleistung | Preis |
|---|---|---|---|
| Model S 75D | 2016-2017 | 100-150.000 km | 30.000-38.000 € |
| Model S 75D | 2018-2019 | 60-100.000 km | 38.000-45.000 € |
| Model S 100D | 2017-2018 | 80-120.000 km | 42.000-50.000 € |
| Model S 100D | 2018-2019 | 50-80.000 km | 48.000-58.000 € |
| Model S P100D | 2017-2019 | 50-100.000 km | 55.000-70.000 € |
Raven (2019-2021)
| Modell | Baujahr | Laufleistung | Preis |
|---|---|---|---|
| Model S Long Range | 2019-2020 | 60-100.000 km | 50.000-60.000 € |
| Model S Long Range | 2020-2021 | 30-60.000 km | 58.000-68.000 € |
| Model S Performance | 2019-2020 | 50-80.000 km | 62.000-75.000 € |
| Model S Performance | 2020-2021 | 30-50.000 km | 70.000-85.000 € |
Palladium/Plaid (ab 2021)
| Modell | Baujahr | Laufleistung | Preis |
|---|---|---|---|
| Model S Long Range | 2021-2022 | 30-60.000 km | 70.000-85.000 € |
| Model S Long Range | 2023-2024 | 10-30.000 km | 85.000-100.000 € |
| Model S Plaid | 2021-2022 | 20-40.000 km | 85.000-100.000 € |
| Model S Plaid | 2023-2024 | 5-20.000 km | 100.000-120.000 € |

Die Kauf-Checkliste: Mach das, nicht das
Hier die wichtigsten Checks. Wenn du nur einen davon überspringst, kann es teuer werden.
1. SC01 Free Supercharging verifizieren
- Im Tesla-Account checken (siehe oben)
- An Supercharger testen: Zeigt es „0,00 €“?
- Hat Tesla das Auto jemals zurückbekommen? Dann ist SC01 wahrscheinlich weg
2. MCU-Version prüfen
- Beide Scroll-Räder drücken → Startet nur Display oder auch Tacho?
- Wurde MCU2-Upgrade gemacht? Steht im Serviceheft
- Funktioniert Netflix/YouTube? Dann ist MCU2 drin
3. 12V-Batterie Alter checken
- Serviceheft: Wann wurde die 12V zuletzt getauscht?
- Bei Autos älter als 3 Jahre OHNE Tausch: Sofort 300 € einplanen
4. Fahrwerk testen
- Auf schlechter Straße fahren → Poltert’s? Quietscht’s?
- Luftfederung auf „Hoch“ stellen → Sinkt eine Ecke ab? Defekt!
- Lenkung einschlagen und langsam anfahren → Knacken? Querlenker hin
5. Ladeleistung checken
- An Supercharger bei 20% SoC: Sollten mind. 100 kW anliegen
- Bei 85 kWh Akku: Nur 50 kW? Akku gecapped → Rote Flagge!
- Zuhause: 11 kW AC-Laden funktioniert? (Häufiger Defekt)
6. Drive Unit (Motor) Status
- Frag nach: „Wurde die Drive Unit schon mal getauscht?“
- Bei Nosecone-Modellen mit >120.000 km häufig nötig
- Kosten bei Ausfall: 5.000-8.000 € (gebraucht/refurbished)
7. Türgriffe testen
- Alle vier Griffe fahren aus?
- Bei Kälte funktioniert’s auch?
- Mechanisches Backup-Öffnen testen (von innen)
8. Bildschirm/Display
- MCU1: Startet es sich während der Fahrt neu? Dann stirbt’s bald
- Gelbe Ränder am Display? Zeichen für Hitzeschaden
- Touch reagiert träge? MCU ist am Ende
Das „Yoke“-Lenkrad: Cool oder kacke?

Bei den neuen „Plaid“-Modellen hast du oft das halbe Lenkrad („Yoke“). Unsere Meinung: Auf der Autobahn lässig, weil man freie Sicht auf das Tacho hat. Im Kreisverkehr oder beim Einparken willst du den Designer verprügeln. Zum Glück bietet Tesla mittlerweile wieder ein rundes Lenkrad als Option an.
Die Wahrheit über Yoke:
- Sieht Space-Age aus
- Autobahn: Super
- Einparken: Nightmare
- Kreisverkehr: Katastrophe
- Rundes Lenkrad nachrüsten: 300 € bei Tesla

Neuzulassungen Tesla Model S
Fazit: Viel Auto fürs Geld – aber mit Charakter
Ein gebrauchtes Tesla Model S ist viel Auto fürs Geld. Du kriegst Platz, Leistung und das beste Ladenetz der Welt – alles nach der Vision von Elon Musk. Aber du musst auch etwas leidensfähig sein, was Spaltmaße und Klappergeräusche angeht.
Wichtiger Hinweis für Käufer: Wer mit dem Gedanken spielt, sollte jetzt handeln. Da Tesla das Model S bald komplett einstellen wird, dürften gut erhaltene Exemplare (besonders die mit Free Supercharging) im Preis eher steigen als fallen. Es droht der „Klassiker-Status“.
Unsere konkreten Empfehlungen:
-
💰 Der ultimative Spar-Hack:
Nimm einen gepflegten 85D (2015/2016) mit echtem „Free Supercharging“ (Code SC01 prüfen!).
Rechnung: 25.000 € Kaufpreis + 2.000 € (MCU2) + 2.000 € (Fahrwerk) = 29.000 € all-in für ein Auto, das mal 90.000 € kostete. - 🛡️ Die Vernunft-Lösung (Ohne Risiko): Nimm einen 100D Facelift (2018-2019) mit ca. 70.000 km für rund 50.000 €. Moderne Technik, solide Reichweite, keine bösen Überraschungen.
- 🚀 Das Beste vom Besten: Nimm einen 100D „Raven“ (2019-2020) für ca. 60.000 €. Das ist der beste Kompromiss aus modernem Fahrwerk, Reichweite und Preis, bevor das teure Plaid-Facelift kam.
Die goldene Regel beim Kauf:
- Mit SC01 (Free Supercharging)? Jackpot – aber unbedingt verifizieren!
- Mit MCU1 (alter Chip)? Budget für Upgrade einplanen (ca. 2.000 €).
- Mit >100.000 km? Fahrwerk (Querlenker) MUSS gecheckt werden.
- Ohne Serviceheft/Rechnungen? Finger weg!
Rückrufe Checken: Tesla Model S
Alle Preisangaben sind Richtwerte und können je nach Ausstattung, Zustand und Region abweichen.
Lasse jedes Fahrzeug vor dem Kauf von einem Fachmann prüfen.
© automobile-news.de – (aktualisiert) Februar 2026
Die Quick Facts
Tesla Model S 100D (2018) – Die Kaufempfehlung
- Zwei Elektromotoren (vorn + hinten), 422 PS
- 0-100 km/h: 4,2 s, Vmax: 250 km/h
- Batterie: 100 kWh
- Reichweite: bis 632 km WLTP (real: 450-550 km)
- Laden: bis 150 kW DC (10-80% in 40 Min.)
- Gewicht: 2.250 kg
- Kofferraum: 745 Liter (inkl. Frunk 150 L)
- Neupreis (2018): 105.000 €
- Gebrauchtpreis (2025): 48.000-55.000 €
Tesla Model S Raven Long Range (2020) – Der Geheimtipp
- Zwei Elektromotoren (PM vorne, Induktion hinten), 670 PS
- 0-100 km/h: 3,8 s, Vmax: 250 km/h
- Batterie: 100 kWh
- Reichweite: bis 610 km WLTP (real: 480-550 km)
- Laden: bis 200 kW DC (10-80% in 30 Min.)
- Adaptive Luftfederung
- Neupreis (2020): 95.000 €
- Gebrauchtpreis (2025): 58.000-68.000 €

Hast du einen Model S gekauft? Schreib in die Kommentare, was du bereust – oder nicht bereust! 👇
Tesla Model S Galerie





Gebrauchtwagen Report
Vom Lamborghini Gallardo bis zum Peugeot 307 – check jetzt die Mängelquoten deiner Favoriten und finde heraus, ob dein Traumwagen ein treuer Begleiter oder ein Werkstatt-Dauergast ist!
Zum Report →
Kommentare
0Jetzt bist du dran
Wie siehst du das – Zustimmung, Gegenargument oder eigene Erfahrung?
Zustimmung, Widerspruch oder eigene Erfahrung: Hier darf es gern konkret werden.
Du hast noch keinen Account? Registriere dich hier und werde Teil der Community!