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Orangefarbener Dacia Duster in einer Werkstatt bei der Kontrolle des Unterbodens
Gebrauchtwagen-Kaufberatung

Die 10 größten Rostlauben: Bei diesen Autos frisst sich der Rost bis ins Tragwerk

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Ein bisschen Flugrost am Auspuff macht noch keine Rostlaube.

Aber ein Auto, bei dem die Prüfer viermal so oft ernsthaften Rost an tragenden Teilen finden wie bei vergleichbaren Fahrzeugen, das schon.

Genau so einen Kandidaten haben wir gefunden.

Der Dacia Duster steht ganz oben in unserer Auswertung.

Nicht wegen einer gammeligen Bremsscheibe. Nicht wegen einer rostigen Schraube. Sondern wegen Korrosion genau dort, wo sie richtig teuer wird: an Karosserie und tragender Struktur.

Mehr als 150.000 Prüfungen von Duster-Modellen aus den MOT-Daten 2024 und 2025 stecken in unserer Auswertung. Bei ähnlich alten Fahrzeugen mit vergleichbarer Laufleistung taucht ernsthafter Strukturrost beim Duster gut viermal so häufig auf wie bei vergleichbaren Autos.

Und der Duster ist bei Weitem nicht allein.

Ein kleiner Mitsubishi. Zwei ausgewachsene Pick-ups. Ein französischer Kleinstwagen. Und ein Lieferwagen, bei dem wohl niemand „Rost?“ fragt und wirklich überrascht ist.

Zehn Autos. Zehn Rostgeschichten. Los geht’s.

Die Top 10 auf einen Blick

PlatzModellStrukturrost im Vergleich
1Dacia Duster4,08-mal so häufig
2Mitsubishi Mirage / Space Star4,04-mal so häufig
3SsangYong Rexton3,79-mal so häufig
4Ford Transit3,64-mal so häufig
5DS 33,19-mal so häufig
6Nissan Navara3,06-mal so häufig
7Peugeot 1083,03-mal so häufig
8Toyota Hilux2,99-mal so häufig
9Mazda 52,76-mal so häufig
10MG ZS2,75-mal so häufig

Wichtig: Das heißt nicht, dass vier von zehn Duster durchgerostet sind. Es heißt, dass entsprechende Rostbefunde bei ähnlich alten und ähnlich viel gefahrenen Duster deutlich häufiger auftreten als bei anderen Autos.

Jetzt aber: rein in die Liste.

Platz 10: MG ZS, zu jung für so viel Rost

Strukturrost 2,75×
Rang Platz 10
Prüfungen 96.199
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 2,75-mal so häufig auf.
Roter MG ZS Hybrid+ Luxury während der Fahrt auf einer Stadtstraße
Der MG ZS fällt in der Rostauswertung bei Karosserie und tragenden Bereichen deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge.
© MG Motor Deutschland

Ein 20 Jahre altes Auto darf ruhig ein bisschen Patina ansetzen. Niemand ist überrascht.

Der MG ZS ist aber kein Oldtimer. Er ist eine Modellreihe, die in Europa noch vergleichsweise frisch ist. Trotzdem taucht ernster Rost an Karosserie und tragenden Bereichen fast dreimal so häufig auf wie bei vergleichbaren Autos.

Das Tückische: Ein gebrauchter ZS wirkt auf den ersten Blick oft noch neuwertig. Moderner Innenraum, sauberer Lack, überschaubarer Kilometerstand. Niemand denkt bei so einem Auto automatisch an Schweißnähte.

Genau deshalb sollte man es tun.

Vor dem Kaufvertrag auf die Hebebühne. Nicht danach.

Platz 9: Mazda 5 mit brauner Kehrseite

Strukturrost 2,76×
Rang Platz 9
Prüfungen 22.111
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 2,76-mal so häufig auf.
Roter Mazda 5 der zweiten Generation als Facelift vor urbaner Kulisse
Der Mazda 5 landet in der Rostauswertung auf Platz 9. © Mazda

Beim Mazda 5 überrascht das Thema Rost erst mal wenig. Viele Exemplare haben Kindersitze, Skiurlaube, Streusalz und sechsstellige Laufleistungen hinter sich.

Nur wird hier eben nicht mit Neuwagen verglichen, sondern mit Autos, die genauso alt sind und genauso viele Kilometer hinter sich haben. Selbst in diesem fairen Vergleich fällt der Mazda 5 bei ernsthafter Korrosion an Karosserie und tragenden Bereichen fast 2,8-mal so häufig auf.

Ein günstiger Mazda 5 bleibt trotzdem ein enorm praktischer Gebrauchtwagen. Nur entscheiden Schweller, Unterboden und tragende Aufnahmen hier über den wahren Preis.

Nicht die Serviceheftlage.

Platz 8: Toyota Hilux, unkaputtbar ist nicht unrostbar

Strukturrost 2,99×
Rang Platz 8
Prüfungen 160.381
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 2,99-mal so häufig auf.
Roter Toyota Hilux der achten Generation auf unbefestigtem Untergrund
Toyota Hilux der achten Generation. In der MOT-Auswertung fällt das Modell bei Strukturrost deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge. © Toyota

Kaum ein Auto trägt seinen Ruf so stolz vor sich her wie der Hilux. Motoren, die scheinbar nie sterben. Baustelle, Landwirtschaft, Gelände und Anhängerlast, der Hilux soll das alles wegstecken.

Was er offenbar weniger gut wegsteckt, ist Korrosion an der Substanz.

Ernsthafte Korrosion an Karosserie und tragender Struktur findet sich beim Hilux rund dreimal so häufig wie bei vergleichbaren Fahrzeugen. Bei über 160.000 ausgewerteten Prüfungen ist das kein kleiner Ausrutscher.

Ein Hilux kann oben glänzen und unten trotzdem ein ganz anderes Auto sein. Wer sich vom Robustheitsimage blenden lässt, kauft am Ende vielleicht die Legende.

Substanz gibt’s damit noch lange nicht automatisch dazu.

Platz 7: Peugeot 108, ausgerechnet der Kleine

Strukturrost 3,03×
Rang Platz 7
Prüfungen 147.070
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 3,03-mal so häufig auf.
Weißer Peugeot 108 GT Line vor dunklem Studiohintergrund
Peugeot 108 GT Line. In der MOT-Auswertung fällt der 108 bei Strukturrost deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge. © Peugeot

Kein Baustellenfahrzeug. Kein Geländewagen. Kein Lastenesel.

Der 108 ist ein leichter Stadtflitzer und landet trotzdem auf Platz sieben.

Bei mehr als 147.000 Prüfungen tritt ernsthafte Korrosion an Karosserie und tragenden Bereichen etwa dreimal so häufig auf wie bei vergleichbaren Autos. Bei einem Auto mit vierstelligem Restwert reicht schon ein einziger größerer Schweißauftrag, um wirtschaftlich am Ende zu sein.

Kupplung, Klimaanlage und Reifen sind natürlich wichtig.

Aber beim 108 entscheidet der Blick unter das Auto darüber, ob der vermeintliche Schnapper tatsächlich einer ist.

Platz 6: Nissan Navara ist hart im Nehmen, aber nicht immun

Strukturrost 3,06×
Rang Platz 6
Prüfungen 153.492
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 3,06-mal so häufig auf.
Brauner Nissan Navara D23 Pick-up vor Berg- und Seenlandschaft
Nissan Navara der D23-Generation. In der MOT-Auswertung fällt das Modell bei Strukturrost deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge. © Nissan

Dass ein Pick-up Rost ansetzt, überrascht erst mal niemanden. Matsch, Feldwege, Anhängerlast und Winterdienst gehören zum Job.

Nur gilt das für andere Pick-ups genauso.

Der Navara bleibt trotzdem auffällig. Ernsthafte Korrosion an Karosserie und tragender Struktur kommt gut dreimal so häufig vor wie bei ähnlich alten und ähnlich gefahrenen Fahrzeugen.

Kampfspuren darf ein gebrauchter Navara gerne haben.

Löcher in der tragenden Struktur nicht.

Platz 5: DS 3, oben schick, unten fragwürdig

Strukturrost 3,19×
Rang Platz 5
Prüfungen 73.936
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 3,19-mal so häufig auf.
Weißer DS 3 Facelift mit schwarzem Dach vor hellem Studiohintergrund
DS 3 nach der Modellpflege. In der MOT-Auswertung fällt das Modell bei Strukturrost deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge. © DS Automobiles

Der DS 3 lebt von seiner Optik: Zweifarblack, ungewöhnliche Details, ein Kleinwagen mit Attitüde statt Vernunft-Image.

Rost passt da eigentlich nicht ins Bild.

In unsere Top 10 passt er trotzdem erstaunlich gut. Ernsthafte Korrosion an Karosserie und tragenden Bereichen taucht gut dreimal so häufig auf wie bei vergleichbaren Fahrzeugen.

Ein gepflegter Innenraum beruhigt hier schneller, als er sollte.

Die wichtigste Ansicht des DS 3 beim Gebrauchtkauf ist nicht die von der Seite.

Es ist die von unten.

Platz 4: Beim Ford Transit wird aus Verdacht Gewissheit

Strukturrost 3,64×
Rang Platz 4
Prüfungen 1.412.264
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 3,64-mal so häufig auf.

Ford Transit und Rost: Diese Kombination überrascht wohl niemanden.

Was hier wirklich beeindruckt, ist nicht der Verdacht. Es ist die Beweislage.

Über 1,4 Millionen Prüfungen.

Nicht ein paar Tausend.

Millionen.

Selbst wenn man berücksichtigt, dass Transporter oft alt sind, viel fahren und selten ein Wellnessleben führen, bleibt der Transit massiv auffällig. Ernsthafter Rost an Karosserie oder tragenden Bereichen taucht mehr als dreieinhalbmal so häufig auf wie bei vergleichbaren Fahrzeugen.

Dabei arbeiten andere Transporter schließlich genauso hart.

Wer einen günstigen gebrauchten Transit findet, sollte deshalb nicht als Erstes nach Bluetooth fragen.

Sondern danach, ob gerade eine Hebebühne frei ist.

Platz 3: SsangYong Rexton mit einer kleinen Fußnote

Strukturrost 3,79×
Rang Platz 3
Prüfungen 7.480
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 3,79-mal so häufig auf.
Weißer SsangYong Rexton vor neutralem Hintergrund
SsangYong Rexton. In der MOT-Auswertung fällt das Modell bei Strukturrost deutlich häufiger auf als vergleichbare Fahrzeuge.© SsangYong

Der Rexton schafft es aufs Treppchen. Allerdings ist seine Datenbasis deutlich kleiner als beim Duster, Transit oder Navara. Das gehört zur fairen Einordnung dazu.

Unauffällig ist das Ergebnis trotzdem nicht.

Bei dem großen SsangYong taucht ernsthafter Strukturrost fast viermal so häufig auf wie bei vergleichbaren Fahrzeugen. Und das zeigt sich in beiden ausgewerteten Prüfjahren, nicht nur in einem einzelnen Ausreißer.

Es gibt einen Unterschied zwischen einer braunen Schraube und brauner Substanz.

Beim Rexton reden wir eindeutig über Letzteres.

Platz 2: Mitsubishi Mirage / Space Star, mit dem hatte wohl niemand gerechnet

Strukturrost 4,04×
Rang Platz 2
Prüfungen 21.329
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 4,04-mal so häufig auf.
Roter Mitsubishi Space Star beziehungsweise Mirage vor einer Graffiti-Wand
In Deutschland heißt er Space Star, in Großbritannien Mirage: Das Modell landet in unserer MOT-Auswertung beim Strukturrost auf Platz zwei. © Mitsubishi

Transit? Verständlich.

Navara? Kann man sich vorstellen.

Hilux? Immerhin ein Arbeitstier.

Aber ein Mitsubishi Mirage?

Der kleine Japaner ist die eigentliche Überraschung dieser Liste. Bei gut 21.000 Prüfungen taucht schwere Korrosion an Karosserie und tragender Struktur gut viermal so häufig auf wie bei vergleichbaren Autos.

Und zwar sowohl 2024 als auch 2025.

Damit sieht das Ergebnis nicht nach einem einzelnen Ausreißer aus, sondern nach einem ziemlich stabilen Muster.

Ein Mirage lockt mit niedrigen Kosten, simpler Technik und einem sparsamen Motor.

Nur bringt das wenig, wenn unter dem hübsch aufbereiteten Blech längst jemand mit dem Schweißgerät winkt.

Platz 1: Dacia Duster ist der Rostkönig

Strukturrost 4,08×
Rang Platz 1
Prüfungen 152.031
Ernsthafter Strukturrost tritt hier bei vergleichbaren Fahrzeugen 4,08-mal so häufig auf.
Orangefarbener Dacia Duster II in schräger Frontansicht
Dacia Duster. In unserer MOT-Auswertung landet das Modell beim Strukturrost auf Platz eins.n. © Renault Group / Dacia

Der Mirage war verdammt nah dran.

Am Ende steht trotzdem der Dacia Duster ganz oben.

Über 152.000 Prüfungen stecken hinter diesem Ergebnis. Bei ähnlich alten Autos mit vergleichbarer Laufleistung taucht ernsthafte Korrosion an Karosserie und tragenden Bereichen beim Duster gut viermal so häufig auf wie bei vergleichbaren Fahrzeugen.

Das ist deshalb bemerkenswert, weil der Duster für ziemlich genau das Gegenteil bekannt ist: günstig, simpel, robust.

Und dieser Ruf ist nicht komplett falsch. Die Technik ist überschaubar, Ersatzteile sind bezahlbar und viele Exemplare stecken ein hartes Leben erstaunlich gut weg.

Viele Duster führen allerdings kein Schonleben. Winter, Salz, Schotter und Feldwege gehören bei manchen Exemplaren zum Alltag.

Ob genau das den hohen Rostwert erklärt, lässt sich aus den Prüfdaten nicht herauslesen.

Unsere Daten sagen auch nicht, dass jeder Duster rostet.

Sie sagen etwas Nützlicheres:

Wer einen gebrauchten Duster kauft, sollte sehr genau wissen, wie er von unten aussieht.

Und zwar bevor er unterschreibt, nicht danach.

Ein frisch polierter Lack ist nett.

Eine gesunde Substanz ist wichtiger.

Automobile News Rost-Check Wie rostet dein Wunschauto?

Die Top 10 zeigen nur die auffälligsten Modelle. In unserem Rost-Check kannst du zahlreiche weitere Fahrzeuge prüfen und sehen, wie häufig sie bei Korrosion an Karosserie, tragender Struktur und weiteren relevanten Bereichen auffallen.

Zum Rost-Check für Gebrauchtwagen →

Rostlaube heißt nicht automatisch Schrottkarre

Diese Top 10 ist keine Todesliste.

Es gibt hervorragend erhaltene Duster. Und es gibt völlig verrostete Autos, deren Modell hier oben gar nicht auftaucht.

Pflege, Winterbetrieb, Stellplatz, Region, Unterbodenwäsche und frühzeitige Konservierung machen enorme Unterschiede.

Genau deshalb sind solche Daten beim Gebrauchtwagenkauf interessant.

Sie sagen nicht: „Finger weg.“

Sie sagen: „Hier genauer hinschauen.“

Wer bei einem statistisch auffälligen Modell ein nachweislich rostfreies Exemplar findet, kann damit sogar ein richtig gutes Geschäft machen.

Nur sollte man diesen Zustand nachsehen.

Nicht annehmen.

Wo sollte man beim Gebrauchtwagen nach Rost suchen?

Bei den Kandidaten dieser Liste würden wir nicht nur einmal kurz unter die Tür schauen. Interessant sind vor allem:

Gerade der letzte Punkt ist tückisch.

Frischer Unterbodenschutz kann hervorragende Vorsorge sein. Er kann aber auch bedeuten, dass jemand zehn Minuten vor dem Verkauf beschlossen hat, Braun sei keine schöne Farbe.

Im Zweifel hilft nur:

Hebebühne, Licht und jemand, der weiß, wohin er schauen muss.

Und warum stehen hier keine gammeligen Bremsscheiben?

Weil wir wissen wollten, welche Autos wirklich zur Rostlaube neigen.

Korrosion gibt es an vielen Stellen im Auto. Bremsscheiben, Fahrwerksteile, Auspuff oder einzelne Befestigungen können rosten, ohne dass deshalb die Karosserie zerfällt.

Für dieses Ranking zählen deshalb ausschließlich Befunde aus dem Bereich Karosserie und tragende Struktur.

Genau dort wird Rost teuer, unangenehm und im schlimmsten Fall sicherheitsrelevant.

Die Bremsanlage hat hier bewusst nichts verloren.

Warum britische MOT-Daten für deutsche Käufer trotzdem spannend sind

Unsere Daten stammen aus Großbritannien.

Das ist kein deutscher TÜV-Report und sollte auch nicht als solcher verkauft werden. Britische Fahrzeuge fahren unter anderen Bedingungen, viele Straßen werden im Winter gesalzen und die Fahrzeugflotte unterscheidet sich teilweise von der deutschen.

Aber Rost versteht keinen Linksverkehr.

Wenn ein Modell innerhalb einer sehr großen Fahrzeugpopulation deutlich häufiger mit ernsthafter Korrosion an tragender Struktur auffällt als vergleichbare Autos, ist das zumindest ein ziemlich guter Grund, beim Gebrauchtwagenkauf genauer hinzusehen.

Mehr behaupten die Daten nicht.

Weniger interessant macht sie das aber auch nicht.

Das Wichtigste aus der Rostliste

Der Dacia Duster gewinnt denkbar knapp vor dem Mitsubishi Mirage.

Dahinter folgen mit Rexton, Transit, Navara und Hilux einige Autos, bei denen harte Nutzung zumindest nicht völlig überrascht.

Doch Peugeot 108, DS 3 und MG ZS zeigen: Rost ist längst kein Thema nur für alte Arbeitstiere.

Ein Toyota kann rosten.

Ein kleiner Stadtwagen kann rosten.

Ein relativ junges SUV kann rosten.

Und ein Duster kann trotz seines Robustheitsimages ganz oben in einer Roststatistik landen.

Rost erkennt keine Fahrzeugklasse und keinen guten Ruf.

Glaub nicht dem Lack. Schau darunter.


So haben wir ausgewertet

Die Untersuchung basiert auf den anonymisierten britischen DVSA-MOT-Prüfdaten aus 2024 und 2025.

Für das Rost-Ranking wurden ausschließlich ausdrücklich als Korrosion klassifizierte Befunde an Karosserie und tragender Struktur berücksichtigt. Fahrzeuge unter knapp drei Jahren wurden aus der Gebrauchtwagenauswertung herausgehalten.

Damit Modelle mit vielen alten Exemplaren nicht automatisch schlecht abschneiden, werden Fahrzeuge mit ähnlichem Alter und ähnlicher Laufleistung miteinander verglichen.

Insgesamt umfasst unsere komplette Rostauswertung knapp 17,94 Millionen zugeordnete Korrosions-Mängelpositionen. Für das hier gezeigte Ranking gelten zusätzliche Mindestanforderungen an die Datenbasis, damit nicht ein paar einzelne Rostfälle ein Modell künstlich nach oben katapultieren.

Die Daten stammen aus Großbritannien und lassen sich deshalb nicht eins zu eins auf den deutschen Fahrzeugbestand übertragen. Sie zeigen aber sehr deutlich, welche Modelle innerhalb einer großen realen Prüfpopulation besonders häufig mit ernsthaftem Strukturrost auffallen.

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Editorial

Verantwortlich: Robert Maximiuk
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